Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
W111 Heckflosse, Titelbild

W111 Heckflosse

1959–1971 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0, Norbert Schnitzler from Aachen, Deutschland, NRW, skaliert

Bauzeit
1959–1971
Herkunft
Deutschland
Baureihe
Heckflosse
Leistung
95–200 PS
Hubraum
3.499 cm³
Zylinder
8
0–100 km/h
9,0 s
Höchstgeschwindigkeit
210 km/h
Gebaut
337.803

Was man über die Heckflosse wissen muss

  • Die Heckflosse kam im August 1959 mit der ersten Sicherheitskarosserie der Welt: Knautschzonen vorn und hinten, steife Fahrgastzelle, nach den Patenten von Béla Barényi.
  • Limousine als 220, 220 S und 220 SE, ab 1965 als 230 S; das Coupé und Cabriolet ab 1961 mit 220 SE bis zum 280 SE 3.5 von 1969.
  • Die Flossen waren Peilkanten fürs Einparken, und die Mode, die Mercedes 1959 aus Amerika übernahm und 1968 wieder abschaffte.
  • Rund 340.000 Limousinen und 36.000 Coupés und Cabriolets; das 280 SE 3.5 Cabriolet ist heute eines der teuersten Mercedes-Modelle.

Die Heckflosse war der Mercedes, der die Sicherheit erfand. Im August 1959 kam der W 111 mit einer Karosserie nach den Patenten von Béla Barényi: Knautschzonen vorn und hinten, eine steife Zelle in der Mitte, das erste Serienauto der Welt, das so gebaut war. Die Flossen am Heck waren Mode; die Zelle war die Zukunft.

Was die Heckflosse ausmachte: Limousine, Coupé und Cabriolet

Was die Limousine der Heckflosse ausmachte

Der 220, 220 S und 220 SE mit Reihensechszylinder waren die Mittelklasse der frühen Sechziger, ab 1965 als 230 S. Daneben stand der W 110 mit Vierzylindern als kleine Flosse und der W 112 300 SE mit Luftfederung als große. Die Limousine lief bis 1968, dann kam der Strich-Acht.

Was Coupé und Cabriolet der Heckflosse besonders macht

1961 kam das Coupé, 1961 das Cabriolet: von Paul Bracq gezeichnet, ohne Flossen, mit einer Linie, die bis 1971 gebaut wurde, als 220 SE, 250 SE, 280 SE und zuletzt als 280 SE 3.5 mit dem neuen V8, 200 PS und flacherem Kühlergrill. Die 3.5-Cabriolets sind heute die teuersten Mercedes der Sechziger und das Auto, das in jeder Auktion steht.

Eine Mercedes-Benz Heckflosse (W 111)
Die Heckflosse: Peilkanten am Heck, Knautschzonen darunter, der Mercedes, der die Sicherheit erfand.

Das bleibt von der Heckflosse

Rund 340.000 Limousinen und 36.000 Coupés und Cabriolets entstanden. Die Limousine ist der Klassiker, den man fährt; das Coupé und das Cabriolet sind die Wagen, für die Sammler weit reisen. Seit den Neunzigern H-fähig, mit einer Szene, die jedes Baujahr kennt.

Was heute bei der Heckflosse zählt

  • Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblechen, Kofferraumboden, Scheibenrahmen und den Flossen selbst.
  • Technik ist robust: Vergaser oder mechanische Einspritzung, Hydrak-Kupplung bei frühen Wagen, alles mit Kenntnis zu warten.
  • Coupé und Cabriolet müssen original sein; Umbauten von Coupé auf Cabriolet gibt es, und nur die Nummer sagt die Wahrheit.

Die Betriebsanleitungen zu 220 SEb und 280 SE Coupé gibt es beim Mercedes-Benz Classic Store, kostenpflichtig, aber original. Der Literaturkatalog zum W111 nennt sie mit Quelle.

Die Heckflosse ist der Mercedes der Wirtschaftswunderjahre. In der Kartei steht sie als das Auto, mit dem die Sicherheit anfing, und mit Historien, die 60 Jahre zurückreichen.

Mercedes-Benz W 111: Die Heckflosse (1959–1971), Bild zum Zitat
In einem SatzDie Heckflosse kam im August 1959 mit der ersten Sicherheitskarosserie der Welt: Knautschzonen vorn und hinten, steife Fahrgastzelle, nach den Patenten von Béla Barényi.

Foto: Norbert Schnitzler from Aachen, Deutschland, NRW · CC BY-SA 2.0

Quellen

  1. Wikipedia: Mercedes-Benz W 111
  2. Mercedes-Benz Classic Store: Technische Literatur

Was Leser über die Heckflosse fragen

Warum hat die Heckflosse Flossen?

Mercedes nannte sie Peilkanten: Sie zeigten dem Fahrer im Rückspiegel das Ende des Wagens. Tatsächlich waren sie die Mode der späten Fünfziger aus Amerika, die der W 111 in Deutschland als einziger Mercedes trug.

Was ist das Besondere an der Karosserie?

Sie ist die erste mit Knautschzonen und steifer Fahrgastzelle, nach Béla Barényis Patent von 1951. Der W 111 war das erste Serienauto, das im Crash vorn und hinten nachgab, um die Insassen zu schützen.

Welche Heckflosse ist die gesuchte?

Das Coupé und Cabriolet, vor allem der 280 SE 3.5 mit V8 von 1969 bis 1971, ein Cabriolet davon kostet heute ein Vielfaches der Limousine. Die Limousine 220 SE mit Schiebedach ist der Klassiker zum Fahren.

Was ein W111 kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr W111

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

W111 Heckflosse

W111 Heckflosse und W120 Ponton in den Zahlen des Katalogs
MerkmalW111 HeckflosseW120 Ponton
Bauzeit1959–19711953–1962
Leistung95 bis 200 PS40 bis 68 PS
Hubraum3.499 cm³1.897 cm³
Zylinder84
0–100 km/h9,0 ssteht offen
Leergewicht1.320 kg1.180 kg
Höchstgeschwindigkeit210 km/h135 km/h
Stückzahl337.803247.404
In der Karteinoch keinsnoch keins
Mehr über den W120 Ponton

Diese W111 stehen in der Kartei

Noch kein Mercedes-Benz W111 in der Kartei. Deiner könnte der erste sein.

Kostenlos, ohne Klarnamen, mit Werkstattbuch und Fotos. Andere erreichen dich über einen Code — oder gar nicht.

Wo es Teile, Literatur und Werkstätten für den W111 gibt

Limora Oldtimer

Jaguar, MG, Triumph …

  • Nachfertigung
  • Ersatzteile
  • Zubehör
  • Literatur
  • Werkzeug und Werkstattbedarf

Weitere Mercedes-Benz im Katalog

Alle 19 Modelle