Was man über die Heckflosse wissen muss
- Die Heckflosse kam im August 1959 mit der ersten Sicherheitskarosserie der Welt: Knautschzonen vorn und hinten, steife Fahrgastzelle, nach den Patenten von Béla Barényi.
- Limousine als 220, 220 S und 220 SE, ab 1965 als 230 S; das Coupé und Cabriolet ab 1961 mit 220 SE bis zum 280 SE 3.5 von 1969.
- Die Flossen waren Peilkanten fürs Einparken, und die Mode, die Mercedes 1959 aus Amerika übernahm und 1968 wieder abschaffte.
- Rund 340.000 Limousinen und 36.000 Coupés und Cabriolets; das 280 SE 3.5 Cabriolet ist heute eines der teuersten Mercedes-Modelle.
Die Heckflosse war der Mercedes, der die Sicherheit erfand. Im August 1959 kam der W 111 mit einer Karosserie nach den Patenten von Béla Barényi: Knautschzonen vorn und hinten, eine steife Zelle in der Mitte, das erste Serienauto der Welt, das so gebaut war. Die Flossen am Heck waren Mode; die Zelle war die Zukunft.
Was die Heckflosse ausmachte: Limousine, Coupé und Cabriolet
Was die Limousine der Heckflosse ausmachte
Der 220, 220 S und 220 SE mit Reihensechszylinder waren die Mittelklasse der frühen Sechziger, ab 1965 als 230 S. Daneben stand der W 110 mit Vierzylindern als kleine Flosse und der W 112 300 SE mit Luftfederung als große. Die Limousine lief bis 1968, dann kam der Strich-Acht.
Was Coupé und Cabriolet der Heckflosse besonders macht
1961 kam das Coupé, 1961 das Cabriolet: von Paul Bracq gezeichnet, ohne Flossen, mit einer Linie, die bis 1971 gebaut wurde, als 220 SE, 250 SE, 280 SE und zuletzt als 280 SE 3.5 mit dem neuen V8, 200 PS und flacherem Kühlergrill. Die 3.5-Cabriolets sind heute die teuersten Mercedes der Sechziger und das Auto, das in jeder Auktion steht.

Das bleibt von der Heckflosse
Rund 340.000 Limousinen und 36.000 Coupés und Cabriolets entstanden. Die Limousine ist der Klassiker, den man fährt; das Coupé und das Cabriolet sind die Wagen, für die Sammler weit reisen. Seit den Neunzigern H-fähig, mit einer Szene, die jedes Baujahr kennt.
Was heute bei der Heckflosse zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblechen, Kofferraumboden, Scheibenrahmen und den Flossen selbst.
- Technik ist robust: Vergaser oder mechanische Einspritzung, Hydrak-Kupplung bei frühen Wagen, alles mit Kenntnis zu warten.
- Coupé und Cabriolet müssen original sein; Umbauten von Coupé auf Cabriolet gibt es, und nur die Nummer sagt die Wahrheit.
Die Betriebsanleitungen zu 220 SEb und 280 SE Coupé gibt es beim Mercedes-Benz Classic Store, kostenpflichtig, aber original. Der Literaturkatalog zum W111 nennt sie mit Quelle.
Die Heckflosse ist der Mercedes der Wirtschaftswunderjahre. In der Kartei steht sie als das Auto, mit dem die Sicherheit anfing, und mit Historien, die 60 Jahre zurückreichen.

Foto: Norbert Schnitzler from Aachen, Deutschland, NRW · CC BY-SA 2.0
Quellen
Was Leser über die Heckflosse fragen
Warum hat die Heckflosse Flossen?
Mercedes nannte sie Peilkanten: Sie zeigten dem Fahrer im Rückspiegel das Ende des Wagens. Tatsächlich waren sie die Mode der späten Fünfziger aus Amerika, die der W 111 in Deutschland als einziger Mercedes trug.
Was ist das Besondere an der Karosserie?
Sie ist die erste mit Knautschzonen und steifer Fahrgastzelle, nach Béla Barényis Patent von 1951. Der W 111 war das erste Serienauto, das im Crash vorn und hinten nachgab, um die Insassen zu schützen.
Welche Heckflosse ist die gesuchte?
Das Coupé und Cabriolet, vor allem der 280 SE 3.5 mit V8 von 1969 bis 1971, ein Cabriolet davon kostet heute ein Vielfaches der Limousine. Die Limousine 220 SE mit Schiebedach ist der Klassiker zum Fahren.











