Was man über den Mercedes R 107 wissen muss
- Der R 107 kam im April 1971 als Nachfolger der Pagode: breiter, schwerer, mit V8 und einem Hardtop, das den Roadster im Winter zum Coupé machte.
- Vom 280 SL mit 185 PS über 350, 450 und 500 SL bis zum 560 SL mit 230 PS für die USA; das Coupé SLC (C 107) lief bis 1981.
- 18 Jahre Bauzeit, 237.287 Roadster, der am längsten gebaute Mercedes nach dem G.
- Seit 2001 H-fähig; der 500 SL der letzten Jahre und der 280 SL sind die gesuchten, ein US-Import mit 560 SL der häufige.
Der R 107 war der SL, der nicht aufhörte. Er kam im April 1971, ersetzte die Pagode und blieb 18 Jahre im Programm, länger als jeder andere Mercedes-Pkw. Mit Hardtop, V8 und einer Form, die Dallas und Bobby Ewing zum Statussymbol machten, wurde er der Roadster der Siebziger und Achtziger.
Was den R 107 ausmacht: Roadster, Coupé und Motoren
Was Roadster und Coupé des R 107 unterscheidet
Der SL hatte ein Stoffverdeck und ein Hardtop, das ihn im Winter zum Coupé machte. Daneben stand ab 1971 der SLC (C 107), ein Coupé mit 36 Zentimetern mehr Radstand, festem Dach und 4 Sitzen, das Auto, mit dem Mercedes 1980 die Rallye-Weltmeisterschaft fuhr. Der SLC endete 1981, der SL lief bis August 1989.
Welche Motoren den R 107 antrieben, vom 280 bis zum 560
Die Motoren begannen mit dem 350 SL (200 PS) und dem 450 SL (225 PS); 1974 kam der 280 SL mit Reihensechszylinder für die Ölkrise, 1980 der 500 SL mit 240 PS, 1985 der 300 SL und der 420 SL. Der 560 SL war der USA vorbehalten: 5,6 Liter, Katalysator, 230 PS. Über 60 Prozent aller R 107 gingen nach Nordamerika, und viele kommen als Import zurück.

So wurde der Mercedes R 107 zum Klassiker
237.287 Roadster entstanden. Der R 107 ist heute der SL, den man fährt: robust, mit Teilen aus dem Regal, mit einer Szene, die jedes Baujahr kennt. Der 500 SL der letzten Jahre und der 280 SL sind die gesuchten, ein 560 SL aus Kalifornien der Einstieg.
Was heute beim Mercedes R 107 zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Kofferraumecken, Wagenheberaufnahmen und dem Rahmen unter dem Kühler.
- Technik ist robust: V8 mit Steuerketten und Kettenspanner, Sechszylinder mit Vergaser oder Einspritzung, belegt ist gut.
- US-Importe haben Stoßstangen und 4 runde Scheinwerfer; der Umbau auf Europa-Optik ist üblich und gehört ins Fahrzeugbuch.
Die Betriebsanleitung zum R 107 (300, 380, 500 SL) gibt es beim Mercedes-Benz Classic Store; Werkstattinformationen folgen dort auf DVD. Was es gibt, steht im Literaturkatalog zum R107.
Der R 107 ist der SL, den eine Generation aus dem Fernsehen kennt. In der Kartei steht er mit Verdeck und Hardtop, und mit einer Historie, die oft in Kalifornien beginnt.

Foto: Avi Werde · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Mercedes R 107 fragen
Was ist der Unterschied zwischen R 107 und C 107?
Der R 107 ist der Roadster, der C 107 das Coupé SLC mit 36 Zentimetern mehr Radstand, festem Dach und 4 Sitzen, gebaut von 1971 bis 1981. Beide teilen Front, Technik und Motoren.
Welcher R 107 ist der beste?
Der 500 SL ab 1985 mit dem KE-Jetronic-V8, 245 PS und ABS gilt als der beste, der 280 SL mit Reihensechszylinder als der elegante, der 560 SL als der häufige US-Import mit Katalysator und weniger Leistung.
Was rostet am R 107?
Die Radläufe, die Schweller, der Bereich unter dem Hardtop, die Kofferraumecken, die Wagenheberaufnahmen und der Rahmen unter dem Kühler. Ein trockener Wagen aus Kalifornien hat davon wenig, dafür Sonne im Leder.
















