CIH-Motoren von 1,3 bis 2,0 E, GT/E und GSi, CC-Fließheck, i200 und 400, Rost an allen Ecken: und warum ein originaler Manta selten ist
Patinamore-Redaktion · 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026
Was man vor dem Kauf eines Manta B wissen muss
- Der Manta B (1975–1988) wurde 534.000-mal gebaut und ist heute der Youngtimer mit dem größten Kult, und dem meisten Rost.
- Die CIH-Motoren von 1,3 bis 2,0 E sind unverwüstlich: Steuerkette, Nockenwelle im Kopf, 100 bis 110 PS im GT/E und GSi.
- Rost ist überall: Schweller, Radläufe, Bodenbleche, A-Säulen, Wagenheberaufnahmen, Frontblech, Kofferraum, ein Manta wird am Blech gekauft.
- Ein guter GT/E oder GSi kostet 2026 15.000 bis 30.000 Euro, ein originaler i200 oder 400 60.000 und mehr; ein 1.3 in gutem Zustand 8.000 bis 15.000.
Der Manta B ist das Auto, das die Witze überlebt hat. 534.000 wurden von 1975 bis 1988 gebaut, mit Fuchsschwanz und ohne, und heute ist er der Youngtimer mit dem größten Kult zwischen Rhein und Ruhr, und der, der am meisten rostet. Wer kauft, kauft Blech.
Was man am Manta B prüft
Dieser Manta-Motor ist der richtige
Alle CIH (Camshaft In Head): Steuerkette, Nockenwelle im Kopf, Hydrostößel ab 1981, unverwüstlich. 1.3 (60 PS, OHC-Motor, die Ausnahme), 1.6 (75 PS), 1.9 (90 PS), 2.0 S (100 PS), 2.0 E (110 PS, Einspritzung) im GT/E und GSi. Kettenspanner, Ölverlust am Kopf, Vergaser-Einstellung, mehr passiert selten. Der Motor ist nie das Thema.
Wo der Manta B rostet
Schweller innen und außen, Radläufe vorn und hinten, Bodenbleche, A-Säulen unten, Wagenheberaufnahmen, Frontblech hinter den Scheinwerfern, Kofferraumboden, Türunterkanten, Heckblech, Federbeindome, Scheibenrahmen. Ein Manta B, der „ein bisschen“ rostet, rostet viel, die Blechqualität der Siebziger und keine Verzinkung. Mit Lampe und Magnet von unten, auf der Bühne, bei Tageslicht.

Welche Manta B es gab und was original heißt
Welche Manta-B-Versionen es gab
Coupé (1975–1988), CC Fließheck (1978–1988, seltener, praktischer), GT/E (1975–1983) und GSi (1983–1988) mit 2.0 E, der i200 von Irmscher (125 PS, 1983–1988, rund 800 Stück) und der Manta 400 (144 PS, 245 Stück, Homologation) als Sammlerstücke. Der Manta B ist kein seltenes Auto, ein originaler ist es.
Deshalb ist ein originaler Manta selten
Die meisten wurden umgebaut: Spoiler, breite Räder, Senator-Motoren, Sportlenkräder, Fuchsschwanz. Ein unverbastelter GT/E mit originalen Rädern, Innenraum und Motor bringt den doppelten Preis. Umbauten müssen eingetragen sein; ein Manta mit Tuning ohne Papiere ist ein Manta mit Prüferproblem.
Wie es beim Manta B um Ersatzteile steht
Blech gibt es nachgefertigt für die meisten Stellen; Chromteile, Innenraum, Rückleuchten und GT/E-Teile werden knapp und teuer. Die Clubs und der Teilemarkt sind die Quelle.
Das kostet ein Manta B 2026
1.3 und 1.6 in gutem Zustand 8.000 bis 15.000 Euro, 2.0 S 10.000 bis 18.000, GT/E und GSi 15.000 bis 30.000, i200 40.000 bis 60.000, Manta 400 100.000 und mehr. Seit 2018 rund verdoppelt, der Kult zahlt.
Der Manta B wird am Blech gekauft und am Motor gefahren. Wer einen originalen findet, hat das Auto, das selten ist, und den Fuchsschwanz darf er sich sparen.

Foto: Markus Spiske · Unsplash License
Quellen
Was Leser vor dem Kauf eines Manta B fragen
Welcher Manta B ist der richtige?
Für Fahrer der GT/E (1975–1983, 105 bis 110 PS, 1,9 und 2,0 E) oder der GSi (1983–1988, 110 PS, Einspritzung), beide mit dem 2,0-Liter-CIH, robust und mit Charakter. Das CC-Fließheck ist praktischer und seltener, das Coupé die Form. Die kleinen 1.3 und 1.6 sind günstig und ehrlich. Der i200 und 400 sind Sammlerstücke.
Wo rostet der Manta B?
An fast allem: Schweller innen und außen, Radläufe vorn und hinten, Bodenbleche, A-Säulen unten, Wagenheberaufnahmen, Frontblech hinter den Scheinwerfern, Kofferraumboden, Türunterkanten, Heckblech, Federbeindome. Ein Manta, der „nur ein bisschen“ rostet, rostet viel. Mit Lampe und Magnet von unten.
Sind originale Mantas selten?
Ja: Die meisten wurden in den Achtzigern und Neunzigern umgebaut, Fuchsschwanz, Spoiler, breite Räder, Motoren aus dem Senator. Ein unverbastelter GT/E mit originalen Rädern, Innenraum und Motor ist die Ausnahme und bringt den doppelten Preis. Umbauten müssen eingetragen sein, sonst bemängelt der Prüfer.
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