Von 2,7 bis 3,2 Liter, Targa, Cabrio, Turbo, die Schwachstellen: Zylinderzugbolzen, Steuerkettenspanner, Rost, Ölverlust, und was ein G-Modell 2026 kostet
Patinamore-Redaktion · 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026
Was man vor dem Kauf eines G-Modells wissen muss
- Das G-Modell (1973–1989) ist der 911 mit den Faltenbalg-Stoßstangen: 16 Jahre, 198.000 Wagen, vom 2.7 bis zum 3.2 Carrera und Turbo.
- Der 3.2 Carrera ab 1984 mit G50-Getriebe ab 1987 ist der begehrteste: Motronic, 231 PS, hydraulischer Kettenspanner, verzinkte Karosserie.
- Die frühen 2.7 (1974–1977) haben Magnesiumgehäuse mit ausreißenden Zugbolzen und thermische Probleme, mit Historie ein Klassiker, ohne ein Risiko.
- Ein guter 3.2 Carrera kostet 2026 70.000 bis 110.000 Euro, ein SC 55.000 bis 85.000, ein 2.7 je nach Zustand 45.000 bis 80.000, und der Turbo 130.000 und mehr.
Das G-Modell ist der 911, der am längsten gebaut wurde: 16 Jahre, von 1973 bis 1989, mit den Faltenbalg-Stoßstangen, die die amerikanischen Vorschriften verlangten. 198.000 Wagen, vom 2.7 bis zum 3.2 Carrera, als Coupé, Targa, Cabrio und Turbo. Wer heute kauft, kauft in 3 Epochen, und mit 4 Prüfpunkten.
Welche Epoche des G-Modells zu wem passt
- 2.7 (1974–1977): 150 bis 175 PS, K-Jetronic, Magnesiumgehäuse, der Ursprung, mit Zugbolzen, die ausreißen, und Hitzeproblemen. Der Carrera 2.7 mit 210 PS und MFI ist die Ausnahme und der Sammlerwagen.
- SC (1978–1983): 3,0 Liter, 180 bis 204 PS, Alugehäuse, robust, der 911, der alles kann, mit K-Jetronic und Vergaser-Charakter.
- 3.2 Carrera (1984–1989): 231 PS, Motronic, hydraulischer Kettenspanner, verzinkte Karosserie, ab 1987 das G50-Getriebe mit Hydraulikkupplung, die reifste Form und die begehrteste.
- Turbo 930 (1975–1989): 260 bis 300 PS, Breitbau, eine eigene Welt.

Was man am G-Modell prüft und was Originalität heißt
Was man am G-Modell prüft
Motor: Ölverlust an Kettenkästen, Ölrücklaufrohren und Ventildeckeln ist normal in Grenzen; Kompression und Druckverlust messen lassen; beim 2.7 die Zugbolzen und die Historie des Motors; bis 1983 der mechanische Kettenspanner (auf hydraulisch nachrüsten, Pflicht). Getriebe: 915 bis 1986 hakelig und mit Synchronringen, G50 präzise. Rost: trotz Verzinkung ab 1976 an Schwellern, Kotflügelkanten, Batteriekasten (frühe), Targa-Bügel, Türunterkanten, Frontschürze. Innenraum: Armaturenbrett mit Rissen, Sitze, Teppiche, Zierleisten, teuer im Original.
Das bedeutet Originalität beim G-Modell
Matching Numbers (Motor- und Getriebenummer zum Fahrgestell), das Geburtszertifikat von Porsche, die Farbe nach Code, die Ausstattung nach Aufkleber im Serviceheft. Umbauten zum Backdate, RS-Look oder Turbo-Look mindern für Sammler, gefallen Fahrern, und müssen belegt sein. Ein Wagen mit Historie ist 20 Prozent mehr wert als derselbe ohne.
Was ein G-Modell 2026 kostet
2.7 Coupé 45.000 bis 80.000 Euro, SC Coupé 55.000 bis 85.000, 3.2 Carrera Coupé 70.000 bis 110.000 mit G50 am oberen Ende, Targa 10 Prozent darunter, Cabrio wie Coupé, Turbo 130.000 bis 200.000. Nach dem Höhenflug bis 2018 stabil, und ein Elfer verkauft sich immer.
Warum das Fahrzeugbuch beim Elfer den Preis erklärt
Ein 911 ohne Fahrzeugbuch ist ein 911 mit Fragen. Wer kauft, kauft die Ordner mit; wer fährt, schreibt weiter, Ölwechsel alle 10.000, Ventilspiel, Kettenspanner, Reifen. Das Buch ist beim Elfer das, was den Preis erklärt.
Das G-Modell ist der 911, mit dem man fährt, ohne Angst um den Wert, wenn Motor, Rost und Historie stimmen. 3 Dinge, die man vor dem Kauf prüft.

Foto: Hamza Şamil Yavuz · Unsplash License
Quellen
Was Leser vor dem Kauf eines G-Modells fragen
Welches G-Modell ist das richtige?
Für Fahrer: der 3.2 Carrera (1984–1989), ab 1987 mit G50-Getriebe, Motronic, 231 PS, hydraulischer Kettenspanner, verzinkt, die reifste Form. Für Puristen: der SC (1978–1983) mit 3,0 Litern und Vergaser-Charakter der K-Jetronic. Der 2.7 ist der Ursprung mit Risiken; der Turbo eine Welt für sich.
Was sind die Schwachstellen?
Beim 2.7: Magnesiumgehäuse, ausreißende Zylinderzugbolzen, Hitze. Bei SC und 3.2 bis 1983: Steuerkettenspanner (mechanisch, auf hydraulisch nachrüsten). Bei allen: Ölverlust an Kettenkästen und Ölrücklaufrohren, Rost trotz Verzinkung an Schwellern, Kotflügelkanten, Batteriekasten (frühe Wagen), Targa-Bügel, Türunterkanten. Getriebe 915 bis 1986 hakelig, G50 ab 1987 präzise.
Was kostet ein G-Modell 2026?
2.7 Coupé 45.000 bis 80.000 Euro je nach Zustand und Historie, SC Coupé 55.000 bis 85.000, 3.2 Carrera Coupé 70.000 bis 110.000 (G50 am oberen Ende), Targa 10 Prozent darunter, Cabrio ähnlich dem Coupé, Turbo 930 130.000 bis 200.000. Matching Numbers und Historie machen 20 Prozent aus.
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