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Kaufempfehlung

VW T2 kaufen: Worauf man beim Bulli der Siebziger achtet

Unsplash, Unsplash License, Sorin Dandu

Frühe und späte T2, Rost, Motoren, Umbauten und Importe: die Kaufberatung für den Bus mit dem großen Fenster

· 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026

Was man vor dem Kauf eines T2 wissen muss

Der T2 ist der Bulli mit dem großen Fenster: die durchgehende Frontscheibe, die Blinker vorn, das Gesicht, das jeder kennt. Von 1967 bis 1979 wurde er in Hannover gebaut, in Brasilien bis 2013, und wer heute einen kaufen will, sollte wissen, welchen er will und wo man hinsieht.

Was T2a, T2b und den Brasilianer unterscheidet

Der T2a bis 1971 hat die Blinker tief in der Front und kleine Rückleuchten, dazu Pendelachse und den 1,6-Liter mit 47 PS, der frühe Bus, den Sammler suchen. Der T2b ab 1972 trägt die Blinker hoch, große Rückleuchten, die Schräglenker-Hinterachse und ab 1972 den Typ-4-Motor mit 1,7 bis 2,0 Litern. Der Bus aus Brasilien lief bis 2013 weiter, zuletzt mit Wasserkühlung und Kühlergrill, günstiger, oft rostfrei, aber mit eigener Blechqualität und Papieren, die ein Gutachten brauchen.

Das prüft man am T2

Wo der T2 rostet

Frontblech unter der Scheibe, Radläufe, Schweller, Bodenbleche, das Batterieblech rechts hinten, die Regenrinne, die Türunterkanten, die Aufnahmen der Stoßstangen, der Bereich unter der Schiebetür. Der T2 ist 50 Jahre alt, und jedes Blech kann geschweißt sein, mit Taschenlampe und Magnet prüfen, und im Fahrzeugbuch nachlesen, was gemacht wurde.

Dieser T2-Motor ist der richtige

Der 1,6-Liter-Boxer mit 50 PS ist der Motor, der alles aushält: einfach, gutmütig, mit Teilen überall. Der Typ-4-Motor mit 1,7, 1,8 und 2,0 Litern und 66 bis 70 PS ist stärker und komplizierter, mit dem Gebläse auf der Kurbelwelle und in den USA mit Einspritzung. Beide brauchen Ventilspiel, Ölwechsel und Ohren.

Ein früher VW Bus
Der Bulli: Wer einen kauft, kauft Blech, Boxer und Geschichte.

Was Westfalia, Umbauten und Importe beim T2 bedeuten

Ein Westfalia mit Papieren ist der wertvolle T2; ein Eigenbau-Camper ein Bus mit Küche. Umbauten auf T2a-Optik, Samba-Fenster und Zweifarblackierungen gibt es; die Fahrgestellnummer und der Brief sagen, was der Bus war. US-Importe haben oft weniger Rost und mehr Sonne im Innenraum; die Zulassung braucht ein Gutachten.

So sieht die Checkliste für den T2-Kauf aus

Für die Technik im Detail: Der Literaturkatalog zum T2 nennt, welche Reparaturleitfäden es gibt, welche davon kostenlos sind und wo die Lücken liegen.

Ein T2 ist ein Bus mit 50 Jahren Geschichte. Wer sie kennt, kauft richtig, und wer sie fortschreibt, verkauft irgendwann richtig.

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In einem SatzDer T2 lief von 1967 bis 1979 in Deutschland und bis 2013 in Brasilien: T2a mit tiefen Blinkern bis 1971, T2b mit hohen Blinkern und großen Rückleuchten danach.

Foto: Kevin Schmid · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: VW T2
  2. Volkswagen Classic Parts: Reparaturleitfäden

Was Leser vor dem Kauf eines T2 fragen

Was unterscheidet T2a und T2b?

Der T2a bis 1971 hat die Blinker tief in der Front, kleine Rückleuchten und den Frontgrill mit Schlitzen; der T2b ab 1972 die Blinker hoch neben den Lufteinlässen, große Rückleuchten, Schräglenker-Hinterachse und den stärkeren Motor. Dazwischen der T2ab von 1971.

Sind Busse aus Brasilien eine Option?

Der T2 wurde in Brasilien bis 2013 gebaut, zuletzt mit wassergekühltem Motor und Kühlergrill. Sie sind günstiger und oft rostfrei, aber die Blechqualität und Ausstattung unterscheiden sich, und die Zulassung braucht ein Gutachten. Für das H-Kennzeichen zählt das Baujahr.

Was kostet ein T2?

Ein fahrbereiter Kastenwagen ab 15.000 Euro, ein guter Bus 20.000 bis 40.000, ein Westfalia in Originalzustand 40.000 bis 60.000 und mehr. Rost entscheidet über den Preis, und die Historie darüber, ob er stimmt.

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