Was man über den Mazda 323 BF wissen muss
- Die Reihe BF kam 1985, als weltweit bereits 2 Millionen 323 verkauft waren.
- Ab Oktober 1985 gab es den Turbo 4WD mit permanentem Allradantrieb, als leichten GT und als voll ausgestatteten GT-X.
- Der aufgeladene Vierzylinder mit 16 Ventilen leistet 140 bis 150 PS.
- 1987 gewann Mazda damit erstmals einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft, nach dem Debüt bei der Monte Carlo 1986.
1985 kam die dritte Reihe des Mazda 323, intern BF genannt, und brachte etwas mit, das in dieser Klasse neu war: Wenige Monate nach dem Start stand ein Kompaktwagen mit Turbolader und permanentem Allradantrieb in den Preislisten, Jahre bevor Subaru und Mitsubishi damit berühmt wurden.
Was die Reihe BF ausmacht
Frontantrieb, quer eingebauter Motor, Schrägheck mit 3 und 5 Türen, dazu eine Limousine und ein Kombi. Mazda bot als einer der ersten Hersteller geregelte Katalysatoren an. Die Motoren reichen vom 1,3-Liter bis zum aufgeladenen 1,6-Liter mit 16 Ventilen.
Der Turbo 4WD
Ab Oktober 1985 gab es die Ausführung mit permanentem Allradantrieb, als leichten GT und als voll ausgestatteten GT-X. Der Lader bringt 140 bis 150 PS, was bei diesem Gewicht für Fahrleistungen reicht, die damals Sportwagen vorbehalten waren.
Die Jahre im Rallyesport
Mit dem Gruppe-A-Wagen auf dieser Grundlage startete Mazda 1986 bei der Rallye Monte Carlo. 1987 folgte der erste Gesamtsieg bei einem Lauf zur Weltmeisterschaft. Das Rezept aus Turbo, Allrad und kurzem Radstand hat danach eine ganze Generation von Rallyewagen bestimmt.
Daran erkennt man heute einen guten 323 BF
Radläufe, Schweller, Federbeindome und Bodenblech, beim 4WD zusätzlich Verteilergetriebe und Kardanwelle. Die Motoren halten lange, der Turbo braucht kurze Ölwechselabstände. Ein originaler Turbo 4WD ist in Europa eine Rarität, ein einfacher 323 dagegen billig und unkompliziert.
Der 323 Turbo 4WD ist der Rallyewagen, an den sich heute kaum jemand erinnert.
Quellen
Was Leser über den Mazda 323 BF fragen
Was ist ein Mazda 323 GT-X?
Die voll ausgestattete Ausführung des Turbo 4WD, gebaut für die Homologation in der Gruppe A. Sie hat permanenten Allradantrieb, ein Sperrdifferential und den aufgeladenen 1,6-Liter mit 16 Ventilen. Daneben gab es den leichteren GT mit weniger Ausstattung, der im Rallyesport bevorzugt wurde.
Warum ist der 323 Turbo 4WD historisch interessant?
Weil er Jahre vor Subaru Impreza und Mitsubishi Lancer Evolution die Rezeptur vorwegnahm: kompakter Wagen, Turbomotor, Allradantrieb. 1986 startete er bei der Rallye Monte Carlo, 1987 gewann Mazda damit den ersten Weltmeisterschaftslauf der Marke.
Worauf achtet man beim Kauf eines 323 BF?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Federbeindomen und dem Bodenblech, beim 4WD zusätzlich auf Verteilergetriebe und Kardanwelle. Die Motoren sind haltbar, der Turbo braucht saubere Ölwechsel. Ein originaler Turbo 4WD ist in Europa kaum noch zu finden.




