Was man über den Mazda RX-7 FC wissen muss
- Die zweite Reihe kam 1985, mit einer Form, die sichtbar beim Porsche 944 Anleihen nimmt.
- Die Hinterachse trägt das DTSS, ein System, bei dem die Räder unter Last leicht mitlenken.
- Der 13B mit Einspritzung löste den kleineren 12A ab, dazu kam eine Turboausführung.
- Es ist die einzige RX-7-Reihe mit einem Cabriolet ab Werk; dieses gab es allerdings nur als Sauger.
1985 kam die zweite Reihe des RX-7, und ihr sieht man an, worauf Mazda geschaut hatte: Die Form nimmt sichtbar Anleihen beim Porsche 944. Darunter steckt mehr Eigenes, als der erste Blick vermuten lässt, vor allem an der Hinterachse.
Die mitlenkende Hinterachse
Das DTSS lässt die hinteren Räder unter Seitenkraft leicht mitlenken. Der Wagen bleibt dadurch in schnellen Kurven ruhiger und reagiert gutmütiger auf Lastwechsel, ein wichtiger Punkt bei einem leichten Sportwagen mit Heckantrieb. Für 1985 war das eine ungewöhnlich aufwendige Lösung.
Motoren und Karosserien
Der 13B mit Einspritzung löste den kleineren 12A ab, dazu kam eine Ausführung mit Turbolader. Neben dem Coupé gab es ein Cabriolet ab Werk, allerdings nur mit Saugmotor. Der FC ist damit die einzige RX-7-Reihe, in der beides im Programm stand.
Warum er heute interessant ist
Er liegt preislich zwischen dem einfachen FB und dem teuren FD und bietet dabei mehr Technik als der erste und weniger Aufwand als der dritte. Wer einen Kreiskolbenmotor kennenlernen will, ohne gleich das Risiko der sequenziellen Aufladung einzugehen, findet hier den Einstieg.
Daran erkennt man heute einen guten FC
Kompression, Kühlung, beim Turbo der Lader und Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech und den Achsaufnahmen. Beim Cabriolet kommen Verdeck und Dichtungen dazu. Kurze Ölwechselabstände entscheiden bei diesem Motor über die Lebensdauer.
Der FC ist der RX-7, bei dem man zwischen offenem Dach und Turbolader wählen musste.
Quellen
Was Leser über den Mazda RX-7 FC fragen
Was ist das DTSS an der Hinterachse?
Dynamic Tracking Suspension System: Die hinteren Räder lenken unter Seitenkraft leicht mit. Dadurch bleibt der Wagen in schnellen Kurven stabiler und reagiert weniger nervös auf Lastwechsel. Für einen Sportwagen mit Heckantrieb war das 1985 eine deutliche Verbesserung.
Gab es den FC als Cabriolet mit Turbo?
Nein. Das Cabriolet gab es in allen Exportmärkten nur mit dem Saugmotor. Der FC ist damit die einzige RX-7-Reihe, in der Cabriolet und Turbo im Programm standen, aber nie im selben Auto. Wer beides will, muss sich entscheiden.
Worauf achtet man beim Kauf eines FC?
Auf die Kompression des Motors, die Kühlung, beim Turbo den Lader und Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech und den Achsaufnahmen. Beim Cabriolet kommen Verdeck und Dichtungen hinzu. Kurze Ölwechselabstände sind bei diesem Motor entscheidend.


