Was man über den Mazda RX-7 FD wissen muss
- Der FD wurde im Oktober 1991 vorgestellt und kam im Dezember in Japan in den Handel.
- Der 13B-REW hat 2 Turbolader, die nacheinander arbeiten: einer für den unteren, beide für den oberen Drehzahlbereich.
- Es ist die erste sequenzielle Doppelaufladung aus japanischer Großserienfertigung, entwickelt zusammen mit Hitachi.
- Die Leistung stieg von 255 PS im Jahr 1993 auf 280 PS bis zum Produktionsende 2002; insgesamt entstanden rund 68.589 Wagen.
Im Oktober 1991 zeigte Mazda die dritte Reihe des RX-7, und sie war der technisch aufwendigste Sportwagen, den das Unternehmen je gebaut hat. Unter der Haube arbeiten 2 Turbolader, die nacheinander zuschalten, eine Lösung, die es aus japanischer Großserienfertigung bis dahin nicht gab.
Wie die Aufladung arbeitet
Bei niedriger Drehzahl läuft nur der erste Lader, ab etwa 4.500 Touren kommt der zweite dazu. So spricht der Motor früh an und liefert oben trotzdem hohen Ladedruck. Entwickelt wurde das zusammen mit Hitachi, zuvor eingebaut im nur in Japan verkauften Cosmo. Die Steuerung besteht aus vielen Unterdruckleitungen und Ventilen.
Was den Wagen ausmacht
Ein niedriger Schwerpunkt, eine fast ausgeglichene Gewichtsverteilung, ein Leergewicht um 1.300 Kilogramm und eine Form ohne eine einzige gerade Kante. Die Leistung stieg von 255 PS im Jahr 1993 auf 280 PS bis zum Ende der Fertigung 2002.
Warum er Respekt verlangt
Der Kreiskolbenmotor erzeugt viel Hitze, die Aufladung ist empfindlich, und die Wartung verlangt Fachwissen. Wer das mitbringt, bekommt einen der ausgewogensten Sportwagen seines Jahrzehnts. Wer es nicht mitbringt, bekommt eine teure Lehrstunde.
Daran erkennt man heute einen guten FD
Kompressionswerte, die Unterdruckleitungen der Aufladung, die Kühlung und die Historie. Rost sitzt an Radläufen, Schwellern und den Aufnahmen der Hinterachse. Umgebaute Wagen sind die Regel, ein originaler mit Belegen ist der Fund.
Der FD ist der Sportwagen, bei dem 2 Lader sich die Arbeit aufteilen.

Foto: Andrew Akabane · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Mazda RX-7 FD fragen
Wie arbeitet die sequenzielle Aufladung im FD?
Bei niedriger Drehzahl arbeitet nur der erste Lader, ab etwa 4.500 Touren kommt der zweite dazu. Dadurch spricht der Motor früh an und liefert oben trotzdem hohen Ladedruck. Die Steuerung dafür ist aufwendig, mit vielen Unterdruckleitungen und Ventilen, und sie ist heute die häufigste Fehlerquelle.
Warum gilt der FD als schwierig im Unterhalt?
Weil der Motor Hitze erzeugt und die Aufladung empfindlich ist. Gute Kühlung, kurze Ölwechselintervalle und ein Fachmann für Kreiskolbenmotoren sind Voraussetzung. Wer das hat, fährt einen der ausgewogensten Sportwagen der 1990er Jahre.
Worauf achtet man beim Kauf eines FD?
Auf Kompressionswerte, die Unterdruckleitungen der Aufladung, die Kühlung und die Historie. Rost tritt an Radläufen, Schwellern und den Aufnahmen der hinteren Achse auf. Umgebaute Wagen sind die Regel, originale die Ausnahme und deutlich teurer.

