Was man über den Mazda RX-7 der ersten Reihe wissen muss
- Im Frühsommer 1978 kam der RX-7, als die Zeit des Kreiskolbenmotors in Serienautos fast vorbei schien.
- Der Motor 12A hat 2 Kammern mit je 573 cm³ und leistet 105 PS, bei deutlich besseren Verbrauchswerten als seine Vorgänger.
- Der Wagen ist 4,29 Meter lang und wiegt nur 1.045 Kilogramm, weil der flache Motor tief und weit hinten eingebaut werden konnte.
- Von der ersten Reihe entstanden rund 471.000 Wagen.
Im Frühsommer 1978 brachte Mazda einen Sportwagen heraus, dessen Motor zu diesem Zeitpunkt fast schon abgeschrieben war. Nach der Ölkrise hatten alle anderen Hersteller den Kreiskolbenmotor aufgegeben. Mazda baute ihn weiter, und der RX-7 wurde daraus das erfolgreichste Auto mit dieser Technik.
Was der Kreiskolbenmotor bringt
Der 12A hat 2 Kammern mit je 573 cm³ und leistet 105 PS. Er baut klein und flach, läuft ruhig und dreht bereitwillig. Weil er so wenig Platz braucht, sitzt er tief und hinter der Vorderachse, was dem Wagen eine Gewichtsverteilung gibt, für die andere Hersteller Mittelmotoren brauchen.
Was der Leichtbau bewirkt
4,29 Meter Länge, 1.045 Kilogramm Leergewicht. Bei 105 PS ergibt das Fahrleistungen, die zu ihrer Zeit überzeugten, und ein Fahrverhalten, das bis heute Freude macht. Dazu kommen Klappscheinwerfer und eine Karosserie, die dem Luftwiderstand ernsthaft Aufmerksamkeit widmet.
Warum er wichtig ist
Er hat den Kreiskolbenmotor über die 1970er Jahre gerettet und Mazda einen Platz im Sportwagenbau gesichert. Rund 471.000 Wagen der ersten Reihe entstanden, insgesamt über 811.000 RX-7 bis 2002.
Daran erkennt man heute einen guten RX-7 FB
Zuerst die Kompression des Motors und den Ölverbrauch, dann Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech und Federbeindomen. Ein Neuaufbau des Motors ist möglich und teuer. Wer keinen Fachmann für Kreiskolbenmotoren in der Nähe hat, wird wenig Freude haben.
Der erste RX-7 ist der Sportwagen, der den Wankelmotor über die Ölkrise gerettet hat.
Quellen
Was Leser über den Mazda RX-7 der ersten Reihe fragen
Was ist ein Kreiskolbenmotor und was bringt er im RX-7?
Statt Kolben, die auf und ab gehen, dreht sich ein dreieckiger Läufer in einem Gehäuse. Der Motor baut dadurch klein und flach, läuft sehr ruhig und dreht hoch. Im RX-7 sitzt er tief und weit hinten, was die Gewichtsverteilung und damit das Fahrverhalten prägt.
Warum blieb Mazda beim Wankelmotor?
Weil das Unternehmen die Technik über Jahre weiterentwickelt hatte und darin seinen Unterschied sah. Der 12A verbraucht rund 40 Prozent weniger als die Motoren davor. Als andere Hersteller nach der Ölkrise ausstiegen, machte Mazda weiter und gewann damit 1991 sogar in Le Mans.
Worauf achtet man beim Kauf eines RX-7 FB?
Auf die Kompression des Motors, die Dichtleisten, den Ölverbrauch und Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech und den Federbeindomen. Ein Motorneuaufbau ist teuer, aber machbar. Wer keinen Fachmann in der Nähe hat, sollte die Finger davon lassen.


