Pendelachse, Schräglenker, Portalachse, Getriebe des T3 und die Geräusche, die man kennen sollte: Technik und Pflege der Bulli-Achsen
Patinamore-Redaktion · 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026
Was man über Getriebe und Achsen des Bulli wissen muss
- Der T1 fuhr mit Pendelachse und Portalgetrieben in den Rädern, die die Bodenfreiheit erhöhten und den Bus mit 25 PS anfahren ließen.
- Ab dem T2b von 1972 kam die Schräglenker-Hinterachse mit Doppelgelenkwellen, die Technik, die der T3 übernahm und verfeinerte.
- Das T3-Getriebe gab es mit 4 und 5 Gängen; die 5-Gang-Version mit langem 5. Gang ist die gesuchte, der Wasserboxer-Bus mit Automatik die seltene.
- Was hinten klappert: Radlager, Gelenkwellen, Schaltgestänge, Getriebelager, alles zu prüfen, alles zu belegen.
Beim Bulli sitzt alles hinten: Motor, Getriebe, Achse. Was dort klappert, brummt oder heult, hat einen Grund, und die Gründe sind bei jeder Generation andere. Wer sie kennt, weiß, was ein Geräusch kostet.
Wie sich Achsen und Getriebe von T1 bis T3 unterscheiden
Warum der T1 Pendelachse und Portale hat
Der T1 fuhr mit der Pendelachse des Käfers, und mit Portalgetrieben in jeder Radnabe, kleinen Untersetzungen aus dem Kübelwagen, die die Übersetzung kürzten und die Bodenfreiheit erhöhten. Sie ließen den Bus mit 25 PS anfahren und machten ihn hoch. Die Portale wollen Öl und dichte Simmerringe; die Pendelachse hat ihr Verhalten in schnellen Kurven, das man kennen sollte.
Was der Schräglenker am T2 änderte
Ab dem T2b von 1972 kam die Schräglenker-Hinterachse mit Doppelgelenkwellen, die den Bus ruhiger und sicherer fahren ließ. Die Gelenke der Antriebswellen sind die Verschleißteile: Manschetten prüfen, Gelenke fetten, Klacken beim Anfahren ist ein Gelenk am Ende.
Was Getriebe und Achse des T3 brauchen
Der T3 übernahm die Schräglenker und bekam ein Getriebe mit 4 oder 5 Gängen, die 5-Gang-Version mit langem 5. Gang ist die gesuchte, weil sie die Drehzahl auf der Autobahn senkt. Der Wasserboxer gab es auch mit Automatik, selten und ruhig. Getriebelager, Schaltgestänge mit seinen Kunststoffbuchsen und die Simmerringe der Antriebswellen sind die Stellen, an denen ein T3 Öl verliert und Geräusche macht.

Welche Geräusche was bedeuten
- Brummen mit der Geschwindigkeit, in Kurven wechselnd: Radlager.
- Klacken beim Anfahren und in Kurven: Gelenkwellen.
- Heulen im Schiebebetrieb: Getriebe, oft der 4. Gang.
- Schwammige Schaltung: Buchsen des Gestänges, billig und eine Stunde Arbeit.
- Öl unter dem Bus: Simmerringe der Antriebswellen oder des Getriebes.
Wie man Getriebe und Achsen des Bulli pflegt
Getriebeöl nach Vorschrift, Gelenke fetten, Manschetten dicht, Radlager beim ersten Brummen, und jede Arbeit ins Fahrzeugbuch, weil ein Getriebe ohne Historie beim Kauf ein Risiko ist und mit Historie ein Argument.
Hinten klappert es beim Bulli immer ein bisschen. Die Kunst ist, zu wissen, was, und es aufzuschreiben.

Foto: Gene Giromini · Unsplash License
Quellen
Was Leser über Getriebe und Achsen des Bulli fragen
Was ist ein Portalgetriebe?
Ein kleines Untersetzungsgetriebe in jeder Radnabe des T1: Die Antriebswelle sitzt höher als das Rad, die Übersetzung wird kürzer, die Bodenfreiheit größer. Vom Kübelwagen übernommen, bis 1967 im Bus, und ein Grund für die Höhe des T1.
Woran erkenne ich ein defektes Radlager?
An einem Brummen, das mit der Geschwindigkeit steigt und sich in Kurven ändert, links laut in Rechtskurven, rechts in Linkskurven. Mit aufgebocktem Rad prüfen: Spiel und Rauschen beim Drehen. Beim T3 ein häufiger Grund für Geräusche hinten.
Welches T3-Getriebe ist das beste?
Das Fünfganggetriebe mit dem langen 5. Gang (Code DK/DL bei Wasserboxern), das die Drehzahl auf der Autobahn senkt. Vierganggetriebe sind robust und laut. Beim Kauf: Schaltwege, Geräusche unter Last, Ölverlust an den Antriebswellenflanschen.
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