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Bulli-Originalfarben: Von Dove Blue bis Pastellweiß, Titelbild
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Bulli-Originalfarben: Von Dove Blue bis Pastellweiß

Unsplash, Unsplash License, Bruce Warrington

Die Werksfarben von T1 bis T3, die Zweifarblackierungen, die L-Codes und warum die Originalfarbe beim Bulli den Wert macht

· 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026

Was man über die Bulli-Farben wissen muss

Ein Bulli hat eine Farbe, und die steht auf einem Aufkleber. Der L-Code auf dem Datenträger sagt, wie der Bus das Werk verließ, und ob er heute noch so aussieht. Bei keinem Klassiker macht die Originalfarbe so viel aus wie beim Bus, weil die Zweifarblackierungen des T1 und die Töne des T2 sein Gesicht sind.

Welche Farben es je Baureihe gab

Welche Farben es für den T1 gab

Dove Blue (L 31) war die Farbe der Kastenwagen und Kombis, das Taubenblau, das die Fünfziger prägte. Der Samba kam in Zweifarblackierungen mit Trennlinie an der Zierleiste: Sealing Wax Red über Chestnut Brown (L 53/L 73), Dove Blue über Pastellweiß, Mangogrün über Seagull Grey (L 20/L 21), Turkis, Velvet Green, Pearl White. Rund 30 Farben und Kombinationen bis 1967.

Welche Farben es für den T2 gab

Der T2 fuhr in den Farben der Siebziger: Neptunblau, Kansasbeige, Orange (L 20B), Sumatragrün, Marinogelb, Pastellweiß mit farbigem Unterteil, Sierragelb. Die Zweifarbe blieb bei den Bussen, die Kastenwagen kamen einfarbig, und die Westfalia oft in Weiß mit Pastelltönen.

Welche Farben es für den T3 gab

Der T3 begann mit den Achtzigern: Pastellweiß, Diamantsilber, Bambusbeige, Orlybleu, und endete mit den Zweifarb-Sondermodellen Whitestar, Bluestar, Redstar und der Last Edition.

Ein VW T1 in Zweifarblackierung
Der T1: die Trennlinie an der Zierleiste, 2 Farben, die Handschrift des Werks.

Wie man den Farbcode auf dem Datenträger liest

Der Datenträger sitzt beim T1 und T2 hinter dem Fahrersitz oder im Motorraum, beim T3 unter dem Armaturenbrett: ein Aufkleber mit Fahrgestellnummer, L-Code für die Farbe, M-Codes für die Ausstattung. Wer die Fahrgestellnummer bei Volkswagen Classic anfragt, bekommt die Werksunterlagen, Farbe, Ausstattung, Auslieferungsdatum. Und unter dem Teppich, in Türfalzen und Hohlräumen steht die Erstfarbe noch.

Das bedeutet die Werksfarbe für den Wert

Ein Bus in seiner Erstfarbe mit Datenträger ist der wertvolle; ein Bus in einer anderen Originalfarbe der zweitbeste; ein Bus in Fremdfarbe ein Bus mit Erklärungsbedarf. Eine Umlackierung gehört ins Fahrzeugbuch, mit alter Farbe, neuer Farbe, Betrieb und Datum. Beim Verkauf ist es der Satz, der die Frage beantwortet, bevor sie gestellt wird.

Die Farbe ist die Geschichte, die der Bus von außen erzählt. Der Datenträger sagt, ob sie stimmt.

Bulli-Originalfarben: Von Dove Blue bis Pastellweiß, Bild zum Zitat
In einem SatzJeder Bulli trägt seine Farbe als L-Code auf dem Datenträger, L 31 Dove Blue, L 53 Sealing Wax Red, L 87 Pearl White, L 20 Mangogrün.

Foto: Gene Giromini · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: VW T1
  2. Wikipedia: VW T2

Was Leser über die Bulli-Farben fragen

Wo finde ich die Originalfarbe meines Bullis?

Auf dem Datenträger, einem Aufkleber im Motorraum oder unter dem Armaturenbrett beim T3, hinter dem Fahrersitz beim T2, als L-Code, dazu die Fahrgestellnummer für die Anfrage bei Volkswagen Classic. Auch unter dem Teppich und in Hohlräumen ist die Erstfarbe zu sehen.

Welche T1-Farben gab es?

Dove Blue (L 31) war die Farbe der Kastenwagen, Sealing Wax Red (L 53) mit Chestnut Brown die des Samba, dazu Pearl White, Mangogrün, Turkis, Velvet Green und die Zweifarbkombinationen. Bis 1967 rund 30 Farben und Kombinationen.

Senkt eine Umlackierung den Wert?

In einer Originalfarbe kaum, in einer fremden Farbe ja, vor allem beim T1 und T2. Ein Bus, der in seiner Erstfarbe steht, mit Datenträger und Historie, ist der wertvolle. Eine Umlackierung gehört mit alter und neuer Farbe ins Fahrzeugbuch.

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