Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Die Bulli-Baureihen: T1 bis T4 im Vergleich, Titelbild
Wissen

Die Bulli-Baureihen: T1 bis T4 im Vergleich

Unsplash, Unsplash License, Michael SKOPAL

Welcher Bus zu wem passt: Baujahre, Technik, Preise und Charakter der 4 Generationen des VW Transporters, die heute Klassiker sind

· 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026

Was man über T1 bis T4 wissen muss

Bulli ist ein Wort für 4 verschiedene Autos. Der T1 von 1950 und der T4 von 2003 haben außer dem VW-Zeichen und dem Grundriss wenig gemeinsam, und doch stehen sie auf jedem Treffen nebeneinander. Wer einen sucht, sollte wissen, welchen er meint.

Was jede Bulli-Baureihe ausmacht

Warum der T1 (1950–1967) das Original ist

Geteilte Frontscheibe, V-Front, Käfer-Boxer mit 25 bis 44 PS im Heck. Der T1 ist das Sammlerstück: ein Samba mit 23 Fenstern kostet heute bis 250.000 Euro, ein Kastenwagen ab 40.000. Ein Auto für den Sonntag und für Menschen, die Geduld haben, mit 100 km/h und Trommelbremsen.

Warum der T2 (1967–1979) der Klassiker ist

Die große Frontscheibe, die Blinker vorn, der 1,6-Liter mit 50 PS oder der Typ-4-Motor bis 70 PS. Der T2 ist der Bulli, den alle meinen: Westfalia-Camper, Hippie-Bus, Familienwagen. 20.000 bis 60.000 Euro, mit einer Szene, die Teile für alles hat. Auf der Landstraße glücklich, auf der Autobahn gemächlich.

Warum der T3 (1979–1992) die Szene trägt

Kantig, breit, mit Luftboxer bis 1982, dann Wasserboxer bis 112 PS und Diesel. Der T3 ist der Bulli der Vanlife-Generation: Multivan, Joker, Syncro, mit H-Kennzeichen und einer Technik, die man selbst repariert. 8.000 bis 40.000 Euro, ein Syncro mehr. Autobahntauglich mit Wasserboxer, alltagstauglich mit Geduld.

Ein VW T1
Der T1: das Original, das Sammlerstück, und der Anfang von allem.

Warum der T4 (1990–2003) der Bulli für den Alltag ist

Frontmotor, Frontantrieb, TDI, VR6, Multivan und California. Der T4 fährt wie ein Auto und ist seit 2020 H-fähig: 5.000 bis 25.000 Euro, jeder Werkstatt bekannt, mit Klimaanlage und Airbag. Der Bulli für Menschen, die morgen zur Arbeit fahren und am Wochenende ans Meer.

Dieser Bulli passt zu welchem Fahrer

Und für alle gilt: Rost prüfen, Motor kennen, Fahrzeugbuch lesen, der Bulli mit Historie ist der, der bleibt.

4 Generationen, ein Wort. Wer den richtigen Bulli wählt, wählt nach dem Leben, das er damit führen will, und schreibt es dann auf.

Die Bulli-Baureihen: T1 bis T4 im Vergleich, Bild zum Zitat
In einem Satz4 Generationen in 53 Jahren: T1 (1950–1967) und T2 (1967–1979) luftgekühlt mit Heckmotor, T3 (1979–1992) mit Luft-, Wasserboxer und Diesel im Heck, T4 (1990–2003) mit Frontmotor.

Foto: Gene Giromini · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: VW Transporter

Was Leser über T1 bis T4 fragen

Welcher Bulli ist der beste Einstieg?

Der T4: günstig, mit Pkw-Technik, jeder Werkstatt bekannt, seit 2020 H-fähig. Wer den Heckmotor will, nimmt einen T3 mit Wasserboxer oder Diesel, die Szene ist groß, die Teile sind da.

Welcher Bulli ist die Wertanlage?

Der T1, vor allem als Samba, und der frühe T2a, beide seit Jahren mit steigenden Preisen und begrenzter Zahl. Ein guter T3 Syncro oder ein Westfalia Joker folgen mit Abstand.

Kann man einen Bulli im Alltag fahren?

Einen T4 ohne Einschränkung, einen T3 mit Wasserboxer oder TDI-Umbau gut, einen T2 mit 50 PS auf der Landstraße, einen T1 am Sonntag. Je älter, desto mehr Werkzeug an Bord.

Was über T1 bis T4 noch lesenswert ist

Alles lesen