Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Die Motoren des VW Bus im Überblick: von 25 PS bis zum VR6, Titelbild
Wissen

Die Motoren des VW Bus im Überblick: von 25 PS bis zum VR6

Unsplash, Unsplash License, San Smile

Vom luftgekühlten Boxer des T1 über Wasserboxer und Diesel des T3 bis zu TDI und VR6 des T4: welcher Motor was kann und was er braucht

· 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026

Was man über die Motoren des Bulli wissen muss

Der VW Bus hatte in 4 Generationen rund 30 Motoren, und jeder hat einen Charakter. Wer einen Bulli sucht, wählt zuerst den Motor, und weiß danach, was er bekommt: Charakter, Tempo oder Strecke.

Welche Motoren jede Baureihe bekam

Welche Motoren den T1 antrieben: 25 bis 44 PS, luftgekühlt

Der T1 fuhr mit dem Käfer-Boxer: 1,1 Liter und 25 PS ab 1950, 1,2 Liter mit 30 und 34 PS, ab 1963 1,5 Liter mit 42 und 44 PS. Ein Motor für 100 km/h, für die Landstraße und für den Carport, jeder Käfer-Schrauber kennt ihn.

Welche Motoren den T2 antrieben: 47 bis 70 PS, luftgekühlt

Der T2 begann mit dem 1,6-Liter und 47, später 50 PS, der unverwüstliche Motor der Szene. Ab 1972 kam der Typ-4-Boxer aus dem VW 411 mit 1,7, 1,8 und 2,0 Litern und 66 bis 70 PS, der Flachmotor mit dem Gebläse auf der Kurbelwelle: stärker, komplizierter, mit Einspritzung in den USA.

Welche Motoren den T3 antrieben: Luft, Wasser, Diesel

Bis 1982 fuhr der T3 mit den Luftboxern (1,6 mit 50 PS, 2,0 mit 70 PS). Dann kam der Wasserboxer: 1,9 Liter mit 60 und 78 PS, 2,1 Liter mit 90 und 112 PS mit Einspritzung, der Motor der Autobahn, mit der Schwäche an den Zylinderköpfen. Daneben der Diesel aus dem Golf: 1,6 Liter mit 50 PS, Turbodiesel mit 70 PS, 1,7 mit 57 PS, langsam, sparsam, ewig.

Ein VW T1
Der T1: der Käfer-Boxer im Heck, der Anfang aller Bulli-Motoren.

Welche Motoren den T4 antrieben: Reihenmotoren und VR6

Der T4 stellte alles um: Motor vorn quer, Frontantrieb. Vierzylinder-Benziner mit 84 bis 110 PS, der Fünfzylinder mit 110 PS, der 1,9-Liter-Diesel mit 61 PS, der 2,4-Liter-Fünfzylinder-Diesel mit 78 PS, ab 1995 der 2,5 TDI mit 102 und später 150 PS, der Motor der Vielfahrer, ab 1996 der VR6 mit 140 und 204 PS.

Was welcher Bulli-Motor braucht

Der Motor entscheidet, welcher Bus man wird: Charakter, Tempo oder Strecke. Und das Fahrzeugbuch entscheidet, ob er ankommt.

Die Motoren des VW Bus im Überblick: von 25 PS bis zum VR6, Bild zum Zitat
In einem Satz4 Generationen, rund 30 Motoren: Der Bulli fuhr mit luftgekühlten Boxern von 25 bis 70 PS, mit Wasserboxern von 60 bis 112 PS, mit Dieseln von 50 bis 70 PS und ab 1990 mit Reihenmotoren bis zum VR6 mit 204 PS.

Foto: Gene Giromini · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: VW T1
  2. Wikipedia: VW T3
  3. Wikipedia: VW T4

Was Leser über die Motoren des Bulli fragen

Welcher Bulli-Motor ist der zuverlässigste?

Der luftgekühlte 1,6-Liter-Boxer des T2 mit 50 PS gilt als der unverwüstliche, einfach, gutmütig, mit Teilen überall. Beim T4 der 2,5 TDI und der Fünfzylinder-Benziner. Der Wasserboxer ist gut, wenn die Köpfe dicht sind.

Was ist ein Wasserboxer?

Der Boxermotor des T3 ab 1982 mit Wassermantel um die Zylinder und Kühler vorn im Bug, derselbe Aufbau wie der Luftboxer, aber leiser, stärker und mit einem Kühlsystem, das gepflegt werden will. 1,9 und 2,1 Liter, 60 bis 112 PS.

Warum ist der T4 anders?

Weil der Motor vorn quer sitzt und die Vorderräder antreibt: Reihenvierzylinder und Fünfzylinder von VW, ab 1996 der VR6. Der T4 ist der erste Bus mit Pkw-Technik, und der, in dem der Diesel zum Standard wurde.

Was über die Motoren des Bulli noch lesenswert ist

Alles lesen