Was man über den Honda Civic der fünften Reihe wissen muss
- Der EG kam am 9. September 1991 in Japan und wenige Monate später im Rest der Welt.
- Die Karosserie ist glatter und größer als beim Vorgänger, der Radstand wuchs auf 257 cm beim Dreitürer.
- In Europa hat der VTi den B16A2 mit 160 PS, dazu gab es den D15B mit 130 PS.
- In der Gruppe A gewann der EG so oft, dass er in die Klasse bis 2.000 cm³ hochgestuft wurde.
Am 9. September 1991 kam in Japan die fünfte Reihe des Civic heraus, intern EG genannt. Sie ist größer und glatter gezeichnet als der Vorgänger und hat an beiden Achsen Doppelquerlenker, eine Aufhängung, die sonst in teureren Klassen zu finden war.
Was den EG ausmacht
Der Radstand wuchs auf 257 Zentimeter beim Dreitürer und 262 beim Viertürer, die Karosserie wurde windschnittiger, das Gewicht blieb niedrig. Angetrieben wird vorn, die Motoren reichen vom sparsamen 1,3-Liter bis zum VTEC-Sechzehnventiler.
Der VTi mit B16A2
In Europa trägt die Spitzenausführung den B16A2: 1,6 Liter, 2 obenliegende Nockenwellen, VTEC, 160 PS. Bei rund 1.100 Kilogramm reicht das für Fahrleistungen, für die andere Hersteller Turbolader brauchten. Die Kennungen lauten EG6 für den Dreitürer und EG9 für die Limousine.
Die Jahre im Rennsport
In der Gruppe A gewann der EG so regelmäßig, dass er in die Klasse bis 2.000 cm³ hochgestuft wurde und dort gegen BMW und Nissan fuhr. Ab 1992 lösten EG6 und EG9 den Vorgänger in der japanischen Tourenwagenmeisterschaft ab.
Daran erkennt man heute einen guten Civic V
Radläufe, Schweller, Federbeindome, Bodenblech und der Bereich um die Heckklappe. Belege über Zahnriemen und Ölwechsel sind wichtiger als der Kilometerstand. Ein originaler, unveränderter VTi ist der eigentliche Fund.
Der EG ist der Civic, den die Rennkommissare in eine höhere Klasse schieben mussten.
Quellen
Was Leser über den Honda Civic der fünften Reihe fragen
Was ist ein Honda Civic VTi?
Die Spitzenausführung mit dem Motor B16A2: 1,6 Liter, 16 Ventile, 2 Nockenwellen, VTEC und 160 PS. In Europa trägt sie die Kennung EG6 als Dreitürer und EG9 als Limousine. Bei rund 1.100 Kilogramm Leergewicht ergibt das Fahrleistungen, die damals in der Klasse einmalig waren.
Warum ist der EG bei Rennfahrern so beliebt?
Wegen der Doppelquerlenker an beiden Achsen, des geringen Gewichts und des hochdrehenden Motors. In der Gruppe A gewann er so regelmäßig, dass er in die Klasse bis 2.000 cm³ hochgestuft wurde und dort gegen BMW und Nissan antrat.
Worauf achtet man beim Kauf eines Civic V?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Federbeindomen, Bodenblech und dem Bereich um die Heckklappe, dazu auf Belege über Zahnriemen und Ölwechsel. Originale, unveränderte VTi sind sehr selten geworden, weil fast jeder Wagen umgebaut wurde.







