Was man über den Honda NSX wissen muss
- Der NSX kam 1990 und ist das erste Serienauto mit einem Monocoque aus Aluminium.
- Allein die Karosserie spart rund 200 Kilogramm gegenüber Stahl, die Querlenker aus Aluminium weitere 20.
- Der V6 mit VTEC sitzt quer hinter den Sitzen und leistet je nach Ausführung 256 bis 280 PS.
- Ayrton Senna fuhr die letzten Abstimmungsrunden in Suzuka und auf dem Nürburgring.
1990 stellte Honda einen Sportwagen vor, der Ferrari angriff und dabei etwas mitbrachte, was keiner hatte: ein Monocoque aus Aluminium, das erste an einem Serienauto. Der NSX war schnell, leicht und zugleich so einfach zu fahren wie ein Accord.
Was den Aufbau besonders macht
Die Karosserie besteht aus stranggepresstem Aluminium und spart gegenüber Stahl rund 200 Kilogramm, die Querlenker weitere 20. Der V6 mit VTEC sitzt quer hinter den Sitzen und leistet je nach Ausführung 256 bis 280 PS. Dazu kommt eine Sicht nach vorn, für die Honda die Cockpits von Kampfflugzeugen studierte.
Die Rolle von Ayrton Senna
Senna fuhr die abschließende Abstimmung in Suzuka und auf dem Nürburgring. Er verlangte eine steifere Karosserie, und Honda arbeitete nach. Diese Zusammenarbeit ist bis heute Teil der Geschichte des Wagens, und sie erklärt, warum er sich präziser anfühlt, als die Daten vermuten lassen.
Warum er Maßstäbe setzte
Vor dem NSX galt: Ein Supersportwagen ist laut, eng, heiß und unzuverlässig. Danach musste jeder Hersteller erklären, warum sein Wagen das nicht besser konnte. Die Wirkung auf Ferrari und Porsche war unmittelbar, und beide bauten ihre nächsten Modelle deutlich alltagstauglicher.
Daran erkennt man heute einen guten NSX
Belege über Zahnriemen und Ventilspiel, der Zustand der Kupplung, die Schaltbarkeit des Getriebes und die Elektrik. Rost ist bei der Aluminiumkarosserie kein Thema, Unfallschäden dafür umso mehr, weil Reparaturen aufwendig sind. Ein Wagen mit lückenloser Historie ist die einzige vernünftige Wahl.
Der NSX ist der Sportwagen, der bewiesen hat, dass Präzision keine Unbequemlichkeit braucht.

Foto: Abhinand Venugopal · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Honda NSX fragen
Warum ist der Honda NSX technisch so wichtig?
Weil er als erstes Serienauto ein Monocoque aus Aluminium hat. Das spart allein an der Karosserie rund 200 Kilogramm gegenüber Stahl, dazu 20 Kilogramm an den Querlenkern. Was Honda 1990 zeigte, bauen Hersteller von Sportwagen bis heute nach.
Welchen Anteil hatte Ayrton Senna am NSX?
Er fuhr die abschließende Abstimmung in Suzuka und auf dem Nürburgring und verlangte eine steifere Karosserie. Honda arbeitete daraufhin nach. Sein Urteil floss in die Serienabstimmung ein, weshalb sein Name bis heute mit dem Wagen verbunden ist.
Was heißt es, dass der NSX alltagstauglich ist?
Er hat gute Sicht, eine bequeme Sitzposition, eine leichte Kupplung und eine Technik, die auch im Stau nicht kocht. Damit unterschied er sich von den italienischen Wettbewerbern seiner Zeit deutlich. Wer ihn täglich fahren will, kann das tun.




