Was man über den Porsche 964 wissen muss
- Der 964 kam im Herbst 1988 als Carrera 4 mit Allradantrieb: die Form des G-Modells, aber 85 Prozent neue Teile, Schraubenfedern, ABS, Servolenkung, ausfahrbarer Heckspoiler.
- 3,6 Liter mit 250 PS; der Carrera 2 mit Heckantrieb 1989, die Tiptronic als erstes Automatikgetriebe mit Schaltmöglichkeit, Turbo 3.3 und 3.6 mit 320 und 360 PS.
- Carrera RS mit 260 PS und Leichtbau, Speedster, Cabriolet, Targa, und der Turbo S mit 381 PS als der seltenste.
- 63.762 Stück; lange als Übergangsmodell abgetan, heute ein Sammlerstück mit steigenden Preisen.
Der 964 war der 911, der aussah wie immer und fast alles anders machte. Er kam im Herbst 1988 als Carrera 4 mit Allradantrieb, mit Schraubenfedern statt Drehstäben, ABS, Servolenkung, einem ausfahrbaren Heckspoiler und glatten Stoßfängern, 85 Prozent der Teile waren neu, die Form blieb die des G-Modells. 6 Jahre lang, bis 1994, war er der Elfer.
Was den 964 ausmacht: Versionen und Wandel
Welche Versionen es vom 964 gab
1989 kam der Carrera 2 mit Heckantrieb und 1990 mit der Tiptronic, dem ersten Automatikgetriebe, in dem man selbst schalten konnte. Der Turbo 3.3 mit 320 PS folgte 1990, der Turbo 3.6 mit 360 PS 1993, der Turbo S mit 381 PS als der seltenste. Dazu der Carrera RS mit 260 PS und Leichtbau, der Speedster mit flacher Scheibe, Cabriolet und Targa. Der 964 war der Elfer in jeder Form.
Wie der 964 vom Übergangsmodell zum Sammlerstück wurde
63.762 Stück entstanden, und die Szene tat den 964 lange als Übergang zum 993 ab. Das hat sich gedreht: Der 964 ist der letzte 911 mit der klassischen Silhouette und der erste mit moderner Technik, und die Preise für RS, Turbo und frühe Carrera 2 zeigen es.

Das bleibt vom Porsche 964
Der 964 ist heute das Sammlerstück, das auch gefahren wird. Der Carrera 2 mit Schaltgetriebe ist der Klassiker, der Turbo 3.6 die Rarität, der RS das Auto der Rennstrecke, und alle brauchen einen Motor mit Historie.
Was heute beim Porsche 964 zählt
- Motor: Ölverlust bei frühen Wagen ohne Kopfdichtungen, Verteilerriemen, Zylinderfuß, belegte Nachrüstung ist die Voraussetzung.
- Rost wenig, verzinkt; Windschutzscheibenrahmen und Targa-Dichtungen prüfen.
- Originalität: Umbauten auf RS-Optik und Backdates sind häufig; die Nummern entscheiden.
Der 964 ist der 911, den man unterschätzt hat. In der Kartei steht er als Klassiker mit Allrad und Automatik, und als RS, der nie ein Übergang war.

Foto: MrWalkr · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Porsche 964 fragen
Warum heißt der 964 Übergangsmodell?
Weil er die Form des G-Modells mit neuer Technik verband, bevor der 993 die Form änderte. Die Szene sah ihn lange als Zwischenschritt, bis die Preise zeigten, dass er der letzte 911 mit der klassischen Silhouette und moderner Technik ist.
Was ist die Tiptronic?
Ein Vierstufen-Automatikgetriebe mit einer zweiten Schaltgasse, in der man die Gänge selbst wählt, 1990 im 964 eingeführt und die Vorlage für alles, was heute als Schaltautomatik gilt.
Was ist das Problem mit dem Motor?
Die frühen 964-Motoren bis 1991 hatten keine Zylinderkopfdichtungen und konnten Öl verlieren; ab 1992 wurde nachgebessert. Ein belegter Motor mit Dichtungen ist die Voraussetzung, und die Verteilerriemen der doppelten Zündverteiler gehören gewechselt.











