Was man über das 911 Urmodell wissen muss
- Der 911 kam 1963 als 901 nach Frankfurt und 1964 als 911 in Serie: Sechszylinder-Boxer im Heck, 130 PS, die Form von Ferdinand Alexander Porsche.
- 911 S mit 160 PS ab 1966, Targa 1967, 911 T und 911 E 1968, 2,2 Liter 1969, 2,4 Liter 1971, und 1972 der Carrera RS 2.7 mit 210 PS und Entenbürzel.
- Rund 111.000 Stück bis 1973; der Carrera RS 2.7 ist eines der teuersten Serienautos aus Zuffenhausen.
- Der Urelfer ist die Vorlage jedes 911 danach; der 912 mit Vierzylinder war seine günstige Schwester.
Der 911 begann 1963 als 901 auf der IAA in Frankfurt, mit einem Sechszylinder-Boxer im Heck und einer Form, die Ferdinand Alexander Porsche gezeichnet hatte. Peugeot beanspruchte die Nummer, und aus 901 wurde 911, der Name, der seit 1964 ununterbrochen auf einem Auto steht.
Was das Urmodell ausmacht: Hubraum und Carrera RS
Wie der Motor des Urmodells von 2,0 auf 2,4 Liter wuchs
Der erste 911 hatte 2 Liter und 130 PS. 1966 kam der 911 S mit 160 PS und Fuchs-Felgen, 1967 der Targa mit Überrollbügel und herausnehmbarem Dach, 1968 der 911 T als Einstieg und der 911 E mit Einspritzung. 1969 wuchs der Motor auf 2,2 Liter, 1971 auf 2,4, und der Radstand um 57 Millimeter, was den Wagen ruhiger machte. Der 912 mit dem Vierzylinder des 356 war die günstige Schwester bis 1969.
Warum der Carrera RS 2.7 der begehrteste Elfer ist
1972 baute Porsche den Carrera RS 2.7 für die Homologation: 2,7 Liter, 210 PS, dünneres Blech, der Entenbürzel als erster Heckspoiler eines Serienautos. Geplant waren 500, gebaut wurden 1.580, der begehrteste 911 aller Zeiten und der Wagen, der den Namen Carrera auf den Elfer brachte.

Das bleibt vom 911 Urmodell
Rund 111.000 Urelfer entstanden bis 1973, dann kam das G-Modell mit den Faltenbalg-Stoßstangen. Der frühe 911 ist heute das teuerste Modell der Reihe: ein 911 S 2.4 kostet ein Vielfaches eines späten G, ein RS 2.7 ein Haus.
Was heute beim 911 Urmodell zählt
- Rost ohne Verzinkung: Schweller, Kofferraumboden, Batteriekästen, Längsträger, Scheibenrahmen, Targa-Bügel.
- Originalität ist alles: Motor-Nummer, Getriebe, Blech, Fuchs-Felgen, ein Kardex-Auszug belegt, was das Auto war.
- Motoren mit Weber-Vergasern oder mechanischer Einspritzung brauchen Kenner; Öl ist das Thema.
Der Urelfer ist der Porsche, den die Sammler meinen. In der Kartei steht er selten, und jeder mit einer Historie, die Geld wert ist.

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Quellen
Was Leser über das 911 Urmodell fragen
Warum hieß der 911 zuerst 901?
Weil Porsche ihn so nannte, bis Peugeot einwandte, dreistellige Nummern mit 0 in der Mitte seien in Frankreich geschützt. Aus 901 wurde 911, nach 82 Wagen, die als 901 gebaut worden waren.
Was ist der Carrera RS 2.7?
Der Homologations-Elfer von 1972: 2,7 Liter, 210 PS, leichtes Blech, der Entenbürzel-Heckspoiler und 1.580 Stück statt der geplanten 500. Er ist der begehrteste 911 aller Zeiten.
Was rostet am Urelfer?
Bis 1975 ohne Verzinkung: Schweller, Kofferraumboden, Batteriekästen vorn, Längsträger, Türunterkanten, Windschutzscheibenrahmen und die Targa-Bügel. Ein originales Blech ist selten und wertvoll.












