Was man über den Volvo 140 wissen muss
- Im August 1966 kam der viertürige 144, im Frühjahr 1967 der zweitürige 142, zum Modelljahr 1968 der Kombi 145.
- Der Bremskreis ist dreieckig geteilt: jeder Kreis wirkt auf beide Vorderräder und ein Hinterrad, sodass beim Ausfall fast die volle Bremskraft bleibt.
- Dazu kamen Knautschzonen, eine Sicherheitslenksäule und Kopfstützen, lange bevor sie Vorschrift waren.
- Rund 1,2 Millionen Stück entstanden bis 1974; in Schweden, Norwegen und den Niederlanden wurde der 144 Auto des Jahres.
Im August 1966 stellte Volvo den 144 vor, und die Werbung sprach zum ersten Mal über Sicherheit statt über Leistung. Die Baureihe 140 wurde bis 1974 zur meistverkauften der Marke und hat den Ruf begründet, den Volvo bis heute hat.
Was der 140 anders machte
Der Bremskreis ist dreieckig geteilt: Jeder Kreis wirkt auf beide Vorderräder und ein Hinterrad. Dazu kommen Knautschzonen vorn und hinten, eine Sicherheitslenksäule, ein starrer Fahrgastraum und Kopfstützen. Vieles davon war Jahre vor jeder Vorschrift eingebaut.
Wie die Baureihe aufgebaut war
Der Viertürer 144 kam zuerst, im Frühjahr 1967 folgte der Zweitürer 142, zum Modelljahr 1968 der Kombi 145. Die Zahlen lesen sich als Baureihe, Zylinderzahl und Türen. Unter der Haube arbeitet der B18, später der B20, ein Vierzylinder, der als unkaputtbar gilt.
Warum er so erfolgreich war
In Schweden, Norwegen und den Niederlanden wurde der 144 zum Auto des Jahres gewählt, der Spiegel machte ihn in Deutschland zum Auto des Jahres. Bis 1974 entstanden rund 1,2 Millionen Wagen, und viele von ihnen liefen so lange, dass sie erst in den 1990ern aus dem Alltag verschwanden.
Daran erkennt man heute einen guten Volvo 140
Radläufe, Schweller, Endspitzen, Bodenblech und die Kotflügelübergänge. Die Motoren sind robust und komplett zu überholen, Verschleißteile gibt es. Ein 145 in gutem Zustand ist heute gesuchter als die Limousine, weil die Kombis gearbeitet haben.
Der Volvo 144 ist das Auto, mit dem Sicherheit zum Verkaufsargument wurde.

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Quellen
Was Leser über den Volvo 140 fragen
Was ist am Bremssystem des Volvo 140 besonders?
Es ist dreieckig geteilt statt vorn und hinten getrennt. Jeder der 2 Kreise wirkt auf beide Vorderräder und je ein Hinterrad. Fällt ein Kreis aus, bleibt fast die gesamte Verzögerung erhalten, und der Wagen bricht beim Bremsen nicht aus. Diese Lösung übernahmen später viele Hersteller.
Welche Karosserien gab es in der 140er-Reihe?
Den 142 mit 2 Türen, den 144 mit 4 Türen und den 145 als Kombi. Die letzte Ziffer steht für die Zahl der Türen, die erste für die Baureihe, die zweite für die Zylinder. Der Kombi 145 begründete den Ruf, den Volvo-Kombis bis heute haben.
Worauf achtet man beim Kauf eines Volvo 140?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Endspitzen, Bodenblech und den Übergängen zu den Kotflügeln. Der B20-Motor gilt als unverwüstlich und lässt sich vollständig überholen. Teile sind über die skandinavische Szene gut zu bekommen, Chrom und Zierteile weniger.





