Was man über den Volvo C70 wissen muss
- Das Coupé stand 1996 auf dem Pariser Salon, das Cabriolet folgte im Januar 1997.
- Beide entstanden mit Tom Walkinshaw Racing, dem britischen Partner, der schon den 850 in die Tourenwagenmeisterschaft gebracht hatte.
- Gebaut wurde in Uddevalla in Gruppenfertigung, mit einer Kapazität von 20.000 Wagen im Jahr, statt am Fließband.
- 76.809 Wagen der ersten Reihe entstanden: 27.014 Coupés und 49.795 Cabriolets.
1996 stellte Volvo auf dem Pariser Salon ein Coupé vor, das nicht nach Volvo aussah: flach, lang, mit gewölbten Flanken. Im Januar 1997 folgte das Cabriolet. Beide entstanden zusammen mit Tom Walkinshaw Racing, jenem Team, das zuvor einen Volvo Kombi in die britische Tourenwagenmeisterschaft gebracht hatte.
Worauf der C70 beruht
Auf dem 850: quer eingebauter Fünfzylinder, Frontantrieb, Deltalink-Hinterachse. Coupé und Cabriolet wurden parallel entwickelt, und von der ersten Skizze bis zum Serienstart vergingen nur 30 Monate. Die Motoren reichen vom 2,0-Liter-Turbo bis zum 2,3-Liter mit 245 PS.
Die Fertigung in Uddevalla
Gebaut wurde in einem eigens eingerichteten Werk mit 20.000 Wagen Jahreskapazität, betrieben von Volvo und TWR gemeinsam. Statt am Fließband entstanden die Autos in Gruppenfertigung: Teams bauen größere Abschnitte zusammen, statt einzelne Handgriffe zu wiederholen.
Wie die Baureihe endete
Das Coupé lief bis 2002, das letzte Cabriolet verließ im April 2005 das Werk. Insgesamt entstanden 76.809 Wagen, darunter 27.014 Coupés. Damit ist das Coupé heute das seltenere und gesuchtere der beiden.
Daran erkennt man heute einen guten C70
Beim Cabriolet Verdeck, Hydraulik und Dichtungen, bei allen Kurbelgehäuseentlüftung, Zahnriemen und beim Turbo den Lader. Rost sitzt an Radläufen und Türunterkanten. Ein Wagen mit belegter Wartung und dichtem Verdeck spart die teuren Überraschungen.
Der C70 ist der Volvo, den TWR mitgebaut hat und den kaum jemand als Volvo erkennt.

Quellen
Was Leser über den Volvo C70 fragen
Worauf beruht der Volvo C70 technisch?
Auf dem Volvo 850: quer eingebauter Fünfzylinder, Frontantrieb, Deltalink-Hinterachse. Coupé und Cabriolet wurden parallel entwickelt, von den ersten Skizzen bis zum Serienstart vergingen nur 30 Monate. Das Fahrwerk stimmte Tom Walkinshaw Racing ab.
Was ist an der Fertigung in Uddevalla besonders?
Der C70 lief nicht am Fließband, sondern in Gruppenfertigung. Teams bauten jeweils größere Abschnitte eines Wagens zusammen, statt dass jeder Arbeiter denselben Handgriff wiederholt. Das Werk war eigens dafür eingerichtet, gemeinsam betrieben von Volvo und TWR.
Worauf achtet man beim Kauf eines C70?
Beim Cabriolet auf Verdeck, Hydraulik und die Dichtungen, bei allen auf Kurbelgehäuseentlüftung, Zahnriemen und beim Turbo den Lader. Rost tritt an Radläufen und Türunterkanten auf. Ein Coupé ist heute seltener als das Cabriolet und entsprechend gesucht.






