Was man über den Volvo 240 wissen muss
- Der Volvo 240 kam 1974 aus dem 140 hervor, mit neuer Front, McPherson-Federbeinen, Zahnstangenlenkung und dem Sicherheitskonzept des VESC-Versuchsträgers.
- Zwei- und Viertürer (242, 244) und der Kombi 245; Motoren B19, B21, B23 und B230 mit Vergaser oder Einspritzung, dazu Turbo und die Sechszylinder der 260er.
- Mehr als 2,8 Millionen Stück bis 1993; die letzten Jahre nur noch als Limousine und Kombi mit dem B230F.
- Der Kombi ist das Symbol: Familienauto, Handwerkerauto, Studentenauto, und in der Kartei der meistgefahrene Volvo.
Der 240 ist das Auto, das Volvo zu Volvo gemacht hat: eckig, sicher, unkaputtbar, mit einem Kombi, den 3 Generationen als Familienauto kannten. Neunzehn Jahre lang lief er fast unverändert, und wurde am Ende gekauft, weil er alt war.
Wie der Volvo 240 entstand und was ihn antrieb
So wurde 1974 aus dem 140 der Volvo 240
Die Karosserie stammte im Kern vom 140 (1966), die Front war neu und länger, die Vorderachse mit McPherson-Federbeinen, die Lenkung eine Zahnstange. Aus dem Versuchsträger VESC übernahm Volvo Knautschzonen, Sicherheitslenksäule und verstärkte Türen. Der Motor B21 mit 2,1 Litern und obenliegender Nockenwelle löste den B20 ab. Als Zweitürer 242, Viertürer 244, Kombi 245.
Welche Motoren den Volvo 240 antrieben
1981 kam der 240 Turbo mit 155 PS, ein Familienkombi, der Sportwagen stehen ließ, und das Basisfahrzeug für den Tourenwagen, der 1985 die Europameisterschaft gewann. Der GLT war die Sportausstattung, der GL die Vernunft, der DL das Grundmodell. Der Sechszylinder-Diesel D24 kam von Volkswagen. 1985 löste der B230 den B23 ab: leichter, sparsamer, noch haltbarer.
Deshalb wurde der Volvo 240 so lange gebaut
Der 740 kam 1984, der 850 1991, und der 240 lief weiter. Volvo strich Zwei- und Viertürer-Varianten, vereinfachte die Ausstattung und baute den Wagen bis Mai 1993, weil die Kundschaft ihn wollte. Die letzten Modelle mit B230F, Katalysator und ABS sind die besten Alltags-240 überhaupt.
Was heute beim Volvo 240 zählt
- Rost: Radläufe hinten, Schweller, die Aufnahmen der Vorderachse, der Bereich unter der Frontscheibe (Wasserabläufe), Heckklappe beim Kombi, Kofferraumboden.
- Technik: Der Motor ist das geringste Problem. Kraftstoffpumpen, Zündmodule (Bosch) und die Elektrik unter dem Armaturenbrett sind die üblichen Ausfälle. Alles lieferbar.
- Innenraum: Armaturenbretter reißen in der Sonne, Sitze halten ewig. Ein 240 mit intaktem Armaturenbrett ist ein guter 240.
Der 240 ist der Klassiker, der als Alltagsauto gekauft wird. Genau darum stehen seine Kilometerverläufe in der Kartei so steil.

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Quellen
Was Leser über den Volvo 240 fragen
Welche Motoren hat der Volvo 240?
Vierzylinder der B-Reihe: B19 und B21 (2,1 Liter), B23 (2,3 Liter) und ab 1985 der B230 mit 2,3 Litern, als Vergaser, Einspritzer (F) und Turbo. Die 260er hatten den PRV-Sechszylinder; Diesel kamen von Volkswagen (D24).
Was ist der Unterschied zwischen 244 und 245?
Die letzte Ziffer nennt die Türen: 242 2 Türen, 244 4 Türen, 245 5 Türen, der Kombi. Ab 1983 hießen alle nur noch 240 mit Karosseriebezeichnung; die Ziffernlogik blieb im Sprachgebrauch.
Wie lange hält ein Volvo 240?
Der B230 ist bekannt für Laufleistungen jenseits von einer halben Million Kilometer. Was den Wagen beendet, ist Rost an den Radläufen, den Schwellern und unter der Frontscheibe, die Technik hält.








