Was man über den Volvo P1800 wissen muss
- Der P1800 kam 1961: gezeichnet von Pelle Petterson bei Frua, zuerst bei Jensen in England gebaut, ab 1963 in Göteborg als 1800 S.
- B18 mit 100 bis 115 PS, ab 1969 B20 mit 118 und im 1800 E mit Einspritzung 130 PS; 1971 der 1800 ES als Kombi-Coupé mit Glasheck.
- Roger Moore fuhr ihn als Simon Templar in The Saint, und Irv Gordon fuhr seinen 1800 S über 5 Millionen Kilometer.
- Rund 47.000 Stück; der 1800 ES ist das Sammlerstück, der 1800 S der Klassiker, der frühe Jensen-P1800 die Rarität.
Der P1800 war der Sportwagen, den Schweden nicht bauen konnte. Volvo ließ die Karosserie bei Frua in Turin zeichnen, von Pelle Petterson, wie sich erst 2009 offiziell herausstellte, und bei Jensen in England bauen, weil in Göteborg der Platz fehlte. 1961 kam er, mit Heckflossen und Hüftlinie, und 1962 fuhr ihn Roger Moore als Simon Templar in The Saint. Danach kannte ihn jeder.
Was den P1800 ausmacht: Werke, Einspritzung und ES
Wo der P1800 gebaut wurde und wann die Einspritzung kam
Die ersten 6.000 Wagen entstanden bei Jensen mit Qualitätsproblemen; ab 1963 baute Volvo selbst und nannte ihn 1800 S. Der B18-Motor der Amazon hatte 100 bis 115 PS, ab 1969 der B20 118 PS, und der 1800 E von 1970 mit Bosch-Einspritzung 130 PS. Der P1800 war kein Rennwagen, sondern ein Gran Turismo mit schwedischer Ausdauer: Irv Gordon fuhr seinen 1800 S aus New York über 5 Millionen Kilometer.
Was den P1800 ES zum Schneewittchensarg machte
1971 kam der 1800 ES, das Kombi-Coupé mit dem gläsernen Heck, Schneewittchensarg nannten es die Deutschen, gezeichnet von Jan Wilsgaard, mit 124 PS, 8.077 Stück bis 1973. Dann endete der P1800, weil die amerikanischen Vorschriften ihn zu teuer machten.

Das bleibt vom Volvo P1800
Rund 47.000 P1800 entstanden. Der ES ist das Sammlerstück, der 1800 S der Klassiker, der Jensen-P1800 die Rarität für Kenner. Die Technik ist Amazon und hält ewig; das Blech ist das Thema.
Was heute beim Volvo P1800 zählt
- Rost an Schwellern, Bodenblechen, Radläufen, Federbeindomen, Kofferraum und Scheibenrahmen.
- Motoren B18 und B20 sind unverwüstlich; die D-Jetronic des 1800 E braucht Kenner.
- Chrom und Innenraum sind rar und teuer; ein vollständiger Wagen ist der bessere Kauf.
Der P1800 ist der Volvo, den man aus dem Fernsehen kennt. In der Kartei steht er als Coupé mit Millionen-Ruf, und mit Restaurierungen, die ihn ehren.

Foto: 1800Classic · CC BY-SA 3.0
Quellen
Was Leser über den Volvo P1800 fragen
Wer hat den P1800 gezeichnet?
Pelle Petterson, ein junger Schwede bei Pietro Frua in Turin, Volvo behauptete lange, Frua selbst sei es gewesen, und erkannte Petterson erst 2009 an. Die Karosserie mit den Heckflossen und der Hüftlinie ist seine.
Was ist der 1800 ES?
Das Kombi-Coupé von 1971 mit dem gläsernen Heck, Schneewittchensarg genannt, mit B20E und 124 PS, 8.077 Stück bis 1973. Das seltenste und heute gesuchteste Modell der Reihe.
Was rostet am P1800?
Die Jensen-Wagen bis 1963 überall; alle: Schweller, Bodenbleche, Radläufe, Federbeindome, die Kofferraumecken, der Rahmen der Frontscheibe. Ein P1800 ist ein Coupé mit Blecharbeit, oder mit Belegen dafür.



