Was man über den Volvo Amazon wissen muss
- Die Amazon kam im September 1956 als Volvo 120, der Name Amazon galt nur in Schweden, weil ihn Kreidler in Deutschland hielt, mit einer Form von Jan Wilsgaard nach amerikanischem Vorbild.
- 1959 die ersten serienmäßigen Dreipunktgurte der Welt von Nils Bohlin; Motoren B16, B18 und B20 mit 60 bis 118 PS im 123 GT.
- Limousine mit 4 Türen (121/122), mit 2 Türen (131/132), Kombi (221) ab 1962; gebaut in Göteborg, Gent, Halifax und Durban.
- 667.323 Stück bis 1970; der 123 GT und der Kombi sind die gesuchten, die 2-türige 122 S der Klassiker mit Szene.
Die Amazon war der Volvo, der den Ruf begründete. Jan Wilsgaard zeichnete sie nach amerikanischem Vorbild, Chrom, eine geschwungene Linie, ein Grill wie ein Lächeln, und Volvo baute sie so, dass sie nicht kaputtging: dickes Blech, robuste Motoren, eine Konstruktion, die 14 Jahre und 667.323 Stück hielt. In Deutschland hieß sie 121, 122 S und 123 GT, weil Kreidler den Namen hatte.
Was den Amazon ausmachte: Gurt und Motoren
Warum der Dreipunktgurt im Amazon Geschichte schrieb
1959 baute Volvo als erster Hersteller der Welt den Dreipunktgurt serienmäßig ein, erfunden von Nils Bohlin, in der Amazon und im PV 544. Volvo gab das Patent frei, und der Gurt wurde zur wichtigsten Erfindung der Autosicherheit. Die Amazon war das Auto, in dem er anfing.
Welche Motoren den Volvo Amazon antrieben
Der B16 mit 60 PS war der Anfang, 1961 kam der B18 mit 75 bis 115 PS, ein Motor, der in Amerika die Million Kilometer fuhr, 1968 der B20 mit 2 Litern. Die Limousine gab es mit 4 Türen (121, 122) und ab 1961 mit 2 Türen (131, 132), ab 1962 den Kombi 221 mit 3 Türen. Der 123 GT von 1967 war die sportliche Amazon mit 115 PS und Zusatzscheinwerfern.

Das bleibt vom Volvo Amazon
Die Amazon ist heute der Klassiker, den man jeden Tag fahren könnte: der 123 GT das Sammlerstück, der Kombi das gesuchte Modell, die 2-türige 122 S der Klassiker mit Szene. Die Teile gibt es alle, die Technik ist einfach, und der Wagen hält.
Was heute beim Volvo Amazon zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Scheibenrahmen, Kofferraum und Batterieblechen, weniger als bei den Zeitgenossen.
- B18 und B20 sind unverwüstlich; SU-Vergaser und Zündung sind einfach zu warten.
- Originalität: GT-Nachbauten gibt es; ein echter 123 GT hat seine Nummer und seine Ausstattung.
Die Amazon ist der Volvo, der den Ruf gemacht hat. In der Kartei steht sie mit Gurten und Kilometern, und mit Historien, die 60 Jahre in einer Familie bleiben.

Foto: Alexander Van Steenberge · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Volvo Amazon fragen
Warum heißt die Amazon in Deutschland nicht Amazon?
Weil Kreidler den Namen für ein Moped geschützt hatte. Volvo verkaufte den Wagen in Deutschland als 121, 122 S und 123 GT, die Szene sagt trotzdem Amazon.
Was ist der 123 GT?
Die sportliche Amazon ab 1967: B18B-Motor mit 115 PS, ab 1968 B20 mit 118 PS, Sportfahrwerk, Drehzahlmesser, Zusatzscheinwerfer, Sportlenkrad, rund 1.500 Stück und heute das Sammlerstück der Reihe.
Was rostet an der Amazon?
Weniger als bei fast allem aus der Zeit, das Blech war dick und gut grundiert. Die Stellen: Radläufe hinten, Schweller, die Ecken der Frontscheibe, die Kofferraumböden und die Batteriebleche.




