Was man über den Peugeot 306 wissen muss
- Der 306 kam im März 1993 als Nachfolger des 309 und blieb bis 2002 im Programm.
- Die Karosserie zeichnete Pininfarina, das Cabriolet entwarf dort Pietro Camardella, der auch am Ferrari F40 gearbeitet hatte.
- Der S16 leistet 155 PS, der GTI-6 ab 1996 dann 167 PS mit 6-Gang-Getriebe.
- Der 306 Maxi mit 285 PS brachte Peugeot 1996 nach 10 Jahren Pause zurück in den Rallyesport.
Im März 1993 löste der 306 den 309 ab, und was Peugeot damals baute, gilt bis heute als Maßstab: ein Kompaktwagen, dessen Fahrwerk besser ist als alles, was die Klasse sonst zu bieten hatte. Wer heute über Fahrverhalten spricht, kommt an diesem Auto vorbei.
Was das Fahrwerk so gut macht
Vorn McPherson, hinten eine Verbundlenkerachse, die beim Einfedern leicht mitlenkt. Dazu eine Abstimmung, die Komfort und Präzision verbindet. Der Wagen bleibt lange neutral, lässt sich über das Gaspedal steuern und verzeiht Fehler, statt sie zu bestrafen.
Die sportlichen Ausführungen
Der S16 leistet 155 PS aus 2,0 Litern mit 16 Ventilen. Mit dem Facelift von 1996 kam der GTI-6 mit 167 PS und 6 Gängen, dazu der Rallye als leichtere Ausführung mit weniger Ausstattung. Auf dieser Grundlage baute Peugeot den 306 Maxi mit 285 PS und kehrte 1996 nach 10 Jahren in den Rallyesport zurück.
Das Cabriolet von Pininfarina
Im Herbst 1993 stand das Cabriolet in Frankfurt, gezeichnet bei Pininfarina von Pietro Camardella, der zuvor am Ferrari F40 gearbeitet hatte. Von März 1994 bis 2002 verkaufte Peugeot es, und es ist heute das Modell der Baureihe, das man am ehesten in gutem Zustand findet.
Daran erkennt man heute einen guten 306
Radläufe, Schweller, Türunterkanten und der Bereich um die Heckklappe, dazu die Nadellager der Hinterachse. Bei den 16-Ventilern zählen die Belege über den Zahnriemen. Ein originaler GTI-6 mit Historie ist inzwischen ein gesuchtes Auto.
Der 306 ist der Kompaktwagen, an dessen Fahrwerk sich bis heute alle messen.

Foto: Loris Demaria · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Peugeot 306 fragen
Warum gilt der Peugeot 306 als Fahrwerkswunder?
Wegen der hinteren Verbundlenkerachse mit passiver Mitlenkung und der sorgfältigen Abstimmung. Der Wagen bleibt lange neutral, lässt sich über das Gaspedal einlenken und verzeiht viel. Bis heute nennen Fachleute ihn als Maßstab für Kompaktwagen seiner Zeit.
Was ist der Unterschied zwischen S16 und GTI-6?
Der S16 hat 155 PS und 5 Gänge, der GTI-6 ab dem Facelift 1996 dann 167 PS und 6 Gänge. Der GTI-6 zieht gleichmäßiger durch und hat die bessere Abstimmung. Der Rallye ist die abgespeckte Ausführung desselben Wagens, mit weniger Ausstattung und weniger Gewicht.
Worauf achtet man beim Kauf eines 306?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten und dem Bereich um die Heckklappe, dazu auf die Nadellager der Hinterachse. Die 16-Ventiler brauchen belegte Zahnriemenwechsel. Ein Cabriolet verlangt zusätzlich einen Blick auf Verdeck und Hydraulik.








