Was man über die Toyota Celica A20 wissen muss
- Die erste Celica stand im Oktober 1970 auf der Tokyo Motor Show.
- Das Rezept ist das des Ford Mustang: eine Coupé-Karosserie auf der Technik einer Großserienlimousine, hier der Toyota Carina.
- Im April 1973 kam der Liftback mit großer Heckklappe, nach dem Entwurf der Studie SV-1 von 1971.
- 1972 belegten Celica in Japan die Plätze 1, 2 und 4 beim Grand Prix und gewannen unter anderem in Macau und Manila.
Im Oktober 1970 stand auf der Tokyo Motor Show ein Coupé, das nach amerikanischem Rezept gebaut war: eine sportliche Karosserie auf der Technik einer Großserienlimousine. Was Ford mit dem Mustang vorgemacht hatte, machte Toyota mit der Carina als Grundlage nach, und nannte das Ergebnis Celica.
Was die erste Celica ausmacht
Motor vorn längs, Antrieb hinten, Motoren von 1,4 bis 2,0 Litern. In Japan gab es die Ausführung 1600 GT mit dem Zweinockenwellenmotor 2T-G. Innen sitzt man tief, vor einem Armaturenbrett, das auf den Fahrer zuläuft. Käufer konnten Motor, Getriebe und Ausstattung weitgehend frei kombinieren.
Der Liftback von 1973
Im April 1973 kam die dritte Karosserie: ein Schrägheck mit großer Klappe, entstanden aus der Studie SV-1 von 1971. Gedacht war es für Käufer, die Sport und Gepäck verbinden wollten. Von da an war die Ähnlichkeit zum Mustang Fastback nicht mehr zu übersehen.
Die Jahre im Rennsport
1972 belegten Celica beim Japan Grand Prix die Plätze 1, 2 und 4 und gewannen unter anderem in Macau, Manila und beim 1000-Kilometer-Rennen in Suzuka. Damit war die Baureihe von Anfang an mehr als ein schön gezeichnetes Coupé.
Daran erkennt man heute eine gute A20
Radläufe, Schweller, Bodenblech, Endspitzen und der Bereich um die Heckscheibe. Die Motoren halten lange, Teile kommen aus Japan und Australien. Originale Zierteile und Innenausstattungen sind schwerer zu finden als Technik.
Die erste Celica ist das Coupé, mit dem Japan die amerikanische Rechnung übernahm.
Quellen
Was Leser über die Toyota Celica A20 fragen
Warum heißt die Celica der Mustang Japans?
Weil sie nach demselben Rezept entstand: ein sportliches Coupé auf der Technik einer Großserienlimousine, zu einem Preis, den sich viele leisten können. Die Technik stammt von der Toyota Carina. Mit dem Liftback ab 1973 wurde die Ähnlichkeit zum amerikanischen Vorbild noch deutlicher.
Was ist ein Celica 1600 GT?
Die sportliche Ausführung mit dem Zweinockenwellenmotor 2T-G und rund 115 PS. In Japan war sie zu einem Preis zu haben, für den es anderswo deutlich weniger Auto gab. Sie ist heute die gesuchte Ausführung der ersten Reihe.
Worauf achtet man beim Kauf einer A20?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech, Endspitzen und rund um die Heckscheibe. Die Motoren sind robust, Ersatzteile kommen über die japanische und australische Szene. Originale Zierteile und Innenausstattungen sind der eigentliche Engpass.
