Was man über den Toyota Land Cruiser J80 wissen muss
- Der J80 kam 1990 als Nachfolger des J60 und blieb bis 1997 im Programm.
- Beide Starrachsen hängen an Schraubenfedern statt an Blattfedern, was Verschränkung und Komfort deutlich verbessert.
- Permanenter Allradantrieb, ABS und Airbags waren neu in dieser Reihe, Differentialsperren gab es auf Wunsch.
- Der Rahmen gilt vielen als der beste, den Toyota bis dahin gebaut hatte: haltbar im Gelände und ruhig auf der Straße.
1990 löste der J80 den J60 ab, und Toyota machte dabei den Schritt, den Land Rover 7 Jahre zuvor gegangen war: Beide Starrachsen hängen nun an Schraubenfedern. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das im Gelände weiter verschränkt und auf der Straße ruhiger läuft als jeder Land Cruiser davor.
Was der J80 mitbringt
Permanenter Allradantrieb, Untersetzung, auf Wunsch Sperren für beide Achsen, dazu ABS und Airbags. Der Rahmen ist rechnergestützt ausgelegt und gilt vielen als der beste, den Toyota bis dahin gebaut hat. Motoren gibt es als Sechszylinder-Benziner und als Diesel, mit und ohne Lader.
Warum er für Fernreisen beliebt ist
Er ist geräumig, unkompliziert zu reparieren und in aller Welt mit Teilen versorgt. Die Kombination aus Starrachsen, Schraubenfedern und Sperren ist im Gelände schwer zu schlagen, und der Wagen hält Beladung und Dauerbetrieb aus. Wer ein Fahrzeug für Afrika oder Zentralasien sucht, landet regelmäßig hier.
Was er auf der Langstrecke gezeigt hat
Bei der Rallye Dakar fuhren Land Cruiser der Reihe 80 in der Wertung für seriennahe Fahrzeuge vorn mit und belegten 1996 die ersten beiden Plätze dieser Klasse. Für ein Fahrzeug, das im Alltag Anhänger zieht und Familien transportiert, ist das eine ungewöhnliche Referenz.
Daran erkennt man heute einen guten J80
Rahmen, Federaufnahmen, Türunterkanten und Radläufe, dazu der Zustand der Achsen und, falls vorhanden, die Funktion der Sperren. Der Diesel läuft sehr lange, verlangt aber gepflegte Einspritztechnik. Fahrzeuge mit beiden Sperren sind deutlich teurer und das zu Recht.
Der J80 ist der Land Cruiser, mit dem man losfährt, ohne die Rückfahrt zu planen.
Quellen
Was Leser über den Toyota Land Cruiser J80 fragen
Warum gilt der J80 als bester Land Cruiser?
Wegen der Verbindung aus Schraubenfedern, Starrachsen, permanentem Allradantrieb und Differentialsperren. Er verschränkt im Gelände weit, fährt auf der Autobahn ruhig und hält beides jahrzehntelang aus. Wer ein Fahrzeug für lange Reisen sucht, landet regelmäßig bei diesem.
Was bringen Differentialsperren?
Sie verbinden die Räder einer Achse starr, sodass beide angetrieben werden, auch wenn eines in der Luft hängt. Beim J80 gab es Sperren für Vorder- und Hinterachse auf Wunsch. Fahrzeuge mit beiden Sperren sind heute deutlich teurer als solche ohne.
Worauf achtet man beim Kauf eines J80?
Auf Rost am Rahmen, den Federaufnahmen, den Türunterkanten und den Radläufen, dazu auf den Zustand der Achsen und bei Sperren auf deren Funktion. Der Sechszylinder-Diesel läuft sehr lange, verlangt aber gepflegte Einspritztechnik.
