Was man über den Toyota MR2 der zweiten Reihe wissen muss
- Der SW20 kam 1989 und blieb bis 1999 im Programm.
- Der aufgeladene 3S-GTE leistet je nach Markt und Baujahr 225 bis 245 PS, in Japan ab Anfang 1992 mit 240 PS.
- Er ist rund 160 bis 180 Kilogramm schwerer als der Vorgänger und trägt mehr Gewicht auf der Hinterachse.
- Toyota überarbeitete das Fahrwerk 5 Mal, unter anderem 1992 mit breiteren Hinterreifen und 1996 mit geänderter Dämpfung.
1989 kam die zweite Reihe des MR2, und sie war größer, schwerer und deutlich stärker als der Vorgänger. Die Lufteinlässe hinter den Türen und die runden Formen brachten ihr den Spitznamen kleiner Ferrari ein. Das Fahrverhalten brachte ihr zunächst einen anderen Ruf ein.
Der Motor
In der Spitze arbeitet der aufgeladene 3S-GTE mit 2,0 Litern: je nach Markt und Baujahr 225 bis 245 PS. In Japan gab es ab Herbst 1989 zunächst 225 PS, ab Anfang 1992 dann 240. Daneben stehen Sauger, die im Alltag die entspanntere Wahl sind.
Die Sache mit dem Übersteuern
Der SW20 wiegt rund 160 bis 180 Kilogramm mehr als der Vorgänger und trägt mehr Gewicht hinten. Zusammen mit zu schmalen Hinterreifen führte das bei frühen Wagen zu plötzlichem Übersteuern beim Gaswegnehmen in der Kurve. Toyota überarbeitete das Fahrwerk 5 Mal, ab 1992 mit breiteren Reifen, 1996 mit anderer Dämpfung.
Warum er heute interessant ist
Er ist der günstigste Weg zu einem Mittelmotor-Sportwagen mit über 200 PS, und die späten Wagen fahren sich so, wie man es sich wünscht. Das Angebot ist klein, weil viele über die Jahre umgebaut oder verunfallt sind.
Daran erkennt man heute einen guten SW20
Die Revisionsstufe des Fahrwerks, Rost an Schwellern, Radläufen und den hinteren Federbeindomen, beim Turbo Lader und Kühlung. Ein Wagen ab 1994 ist die klügere Wahl, weil dann alle Überarbeitungen eingeflossen sind.
Der SW20 ist der Mittelmotorwagen, den Toyota 5 Mal nachgebessert hat, bis er stimmte.
Quellen
Was Leser über den Toyota MR2 der zweiten Reihe fragen
Stimmt es, dass der MR2 SW20 gefährlich ist?
Frühe Wagen reagieren beim plötzlichen Gaswegnehmen in der Kurve mit Übersteuern. Ursache sind die Gewichtsverteilung nach hinten und zu schmale Hinterreifen. Toyota überarbeitete das Fahrwerk mehrfach, ab 1992 mit breiteren Reifen und geänderter Geometrie. Späte Wagen sind deutlich berechenbarer.
Warum heißt er der kleine Ferrari?
Wegen der Form mit den Lufteinlässen hinter den Türen und dem Mittelmotor. Die Ähnlichkeit zum Ferrari 348 ist offensichtlich und war kein Zufall. Der Spitzname hat ihm geholfen und geschadet zugleich, weil er den Wagen auf seine Optik reduziert.
Worauf achtet man beim Kauf eines SW20?
Auf die Revisionsstufe des Fahrwerks, Rost an Schwellern, Radläufen und den hinteren Federbeindomen sowie beim Turbo auf Lader und Kühlung. Ein Wagen ab 1994 ist die klügere Wahl, weil die Überarbeitungen dann eingeflossen sind.
