Was man über den Toyota Supra A80 wissen muss
- Die A80 kam im Mai 1993 und blieb bis 2002 im Programm.
- Der 2JZ-GTE ist ein Reihensechszylinder mit 3,0 Litern und Registeraufladung: 330 PS und 441 Nm in der europäischen Ausführung.
- Sie beschleunigt in 5,1 Sekunden auf 100 km/h und in 22,6 Sekunden auf 200.
- Der Motor gilt auch mit 450 PS noch als standfest, was ihm seinen Ruf in der Tuningszene eingebracht hat.
Im Mai 1993 stellte Toyota die vierte Supra vor, und in Europa stand ein Sportwagen mit 330 PS in der Preisliste. Damit fuhr ein japanisches Serienauto auf dem Niveau von Wagen aus Maranello und Modena, zu einem Bruchteil des Preises.
Der Motor, der alles überstand
Der 2JZ-GTE ist ein Reihensechszylinder mit 3,0 Litern und 2 Turboladern, die nacheinander zuschalten. In Europa leistet er 330 PS und 441 Nm. Sein Ruf beruht auf etwas anderem: Block und Kurbelwelle halten weit mehr aus, als die Serienleistung verlangt. 450 PS gelten als unbedenklich.
Was der Wagen leistet
5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 22,6 Sekunden auf 200. Dazu ein Fahrwerk, das für einen fast 1,6 Tonnen schweren Wagen erstaunlich genau arbeitet, und eine Karosserie mit dem großen Heckflügel, den jeder kennt.
Warum die Preise gestiegen sind
Filme, Videospiele und der Ruf des Motors haben die A80 zum gesuchtesten japanischen Sportwagen der 1990er Jahre gemacht. Originale Wagen mit Handschaltung und Turbo kosten heute ein Vielfaches dessen, was sie neu gekostet haben.
Daran erkennt man heute eine gute A80
Echtheit und Historie stehen an erster Stelle, weil die Preise Umbauten und Fälschungen anziehen. Dann die Unterdruckleitungen der Aufladung, das Getriebe und Rost an Radläufen und Schwellern. Ein originaler Wagen mit Belegen ist jeden Aufpreis wert.
Die A80 ist der Sportwagen, dessen Motor berühmter ist als das Auto.
Quellen
Was Leser über den Toyota Supra A80 fragen
Warum ist der 2JZ-GTE so berühmt?
Weil der Block und die Kurbelwelle weit über die Serienleistung hinaus belastbar sind. Mit Serienmotor sind 450 PS ohne Eingriff am Grundmotor möglich, und mit Aufwand geht noch deutlich mehr. Kein anderer Serienmotor der 1990er Jahre hat dieser Belastung so verlässlich standgehalten.
Was bedeutet Registeraufladung?
Die 2 Turbolader arbeiten nacheinander: erst der eine, ab einer bestimmten Drehzahl beide. So spricht der Motor unten schnell an und liefert oben trotzdem hohen Ladedruck. Die Steuerung dafür ist aufwendig und heute die häufigste Fehlerquelle bei ungepflegten Wagen.
Worauf achtet man beim Kauf einer A80?
Auf die Echtheit und Historie, weil die Preise Fälschungen und Umbauten anziehen, dazu auf die Unterdruckleitungen der Aufladung, das Getriebe und Rost an Radläufen und Schwellern. Ein originaler Wagen mit Belegen kostet ein Vielfaches eines umgebauten, und das zu Recht.
