Was man über die Toyota Celica A60 wissen muss
- Die dritte Celica kam 1981 und bekam Japans ersten Sechzehnventiler in Großserie: 124 PS bei 6.600 Touren.
- Die Celica Supra 2.8i fuhr in Deutschland mit einem 2,8-Liter-Sechszylinder und 170 PS.
- Im November 1983 brachte das erste Facelift Klappscheinwerfer, die das Bild der Baureihe prägen.
- Der Rallyewagen TA64 Twin-Cam Turbo mit bis zu 370 PS gewann in 4 Jahren 6 von 8 afrikanischen Rallyes.
1981 kam die dritte Celica, und unter der Haube arbeitete etwas, das es in Großserie bis dahin nicht gab: Japans erster Sechzehnventiler, 124 PS bei 6.600 Touren. Zwei Jahre später bekam der Wagen Klappscheinwerfer, und auf afrikanischen Pisten begann eine Erfolgsserie.
Was die A60 technisch bringt
Frontmotor längs, Heckantrieb, Coupé und Liftback, ab November 1983 mit Klappscheinwerfern. Der Vierzylinder mit 16 Ventilen leistet 124 PS. Daneben steht die Celica Supra mit verlängertem Vorderwagen und Sechszylinder, in Deutschland als 2.8i mit 170 PS.
Der TA64 in Afrika
Der Celica Twin-Cam Turbo mit bis zu 370 PS und Heckantrieb war auf langen, schnellen Pisten in seinem Element. In 4 Jahren gewann er 6 von 8 afrikanischen Rallyes, darunter die Safari, und bekam dafür den Beinamen König Afrikas. Auf europäischen Schotterstrecken war er den Allradwagen unterlegen, in Afrika zählte Haltbarkeit mehr.
Warum sie heute selten ist
Sie war ein Alltagsauto, das gefahren wurde, bis der Rost gewann, und in Europa nie in großer Zahl verkauft. Erhaltene Wagen, besonders mit Klappscheinwerfern und Sechszylinder, sind inzwischen Sammlerstücke.
Daran erkennt man heute eine gute A60
Radläufe, Schweller, Federbeindome, Bodenblech und der Bereich um die Heckklappe, dazu bei Wagen ab 1983 die Mechanik der Klappscheinwerfer. Die Motoren laufen lange, wenn Ventilspiel und Kühlung stimmen.
Die A60 ist die Celica, die auf afrikanischen Pisten alles gewonnen hat.
Quellen
Was Leser über die Toyota Celica A60 fragen
Was ist die Celica Supra?
Eine Ausführung mit verlängertem Vorderwagen und Sechszylinder, in Deutschland als 2.8i mit 170 PS verkauft. Sie ist besser ausgestattet und komfortabler abgestimmt als die Celica mit Vierzylinder. Aus dieser Ausführung wurde ab 1986 eine eigene Baureihe unter dem Namen Supra.
Warum heißt der TA64 König Afrikas?
Weil er in 4 Jahren 6 von 8 afrikanischen Rallyes gewann. Der Celica Twin-Cam Turbo mit bis zu 370 PS und Heckantrieb war auf den langen, schnellen Pisten der Safari und der Elfenbeinküste unschlagbar, während Allradwagen dort ihre Vorteile kaum ausspielen konnten.
Worauf achtet man beim Kauf einer A60?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Federbeindomen, Bodenblech und dem Bereich um die Heckklappe, dazu bei Wagen ab 1983 auf die Mechanik der Klappscheinwerfer. Die Motoren halten lange, wenn Ventilspiel und Kühlung gepflegt sind.