Was man über den Fiat 124 Spider wissen muss
- Der 124 Spider kam im November 1966 in Turin: von Tom Tjaarda bei Pininfarina gezeichnet, auf der verkürzten Technik der 124-Limousine, mit dem Doppelnockenwellen-Vierzylinder von Aurelio Lampredi.
- 1,4 Liter mit 90 PS zum Start, 1,6 und 1,8 Liter, ab 1979 2,0 Liter mit Einspritzung für die USA; der 124 Abarth Rallye von 1972 mit 128 PS und 1.013 Stück.
- Ab 1982 baute und verkaufte Pininfarina den Wagen selbst als Spidereuropa, mit Einspritzung und als Volumex mit Kompressor.
- Rund 198.000 Stück, drei Viertel für die USA; heute ist der Abarth das Sammlerstück, der 1600 und 1800 der Klassiker, der Spidereuropa der reife.
Der 124 Spider war der italienische Roadster für die Welt. Tom Tjaarda zeichnete ihn bei Pininfarina, Aurelio Lampredi gab ihm den Doppelnockenwellen-Motor, und im November 1966 stand er in Turin, ein Roadster auf der verkürzten Technik der 124-Limousine, mit 5 Gängen, Scheibenbremsen rundum und einem Verdeck, das sich in Sekunden öffnete. 19 Jahre lang wurde er gebaut, fast 200.000 Mal.
Was den 124 Spider ausmacht: Motor und Form
Wie der Motor des 124 Spider von 1,4 auf 2,0 Liter wuchs
Der erste Spider hatte 1,4 Liter und 90 PS; 1969 kam der 1600 mit 110 PS, 1972 der 1800, ab 1979 der 2000 mit Einspritzung für die USA, wohin drei Viertel aller Spider gingen. 1972 baute Fiat den 124 Abarth Rallye für die Homologation: 128 PS, Aluminiumhauben, Hardtop, Einzelradaufhängung, 1.013 Stück, das Auto, mit dem Fiat die Rallye-Welt bis zum 131 bestritt.
Was Pininfarina dem 124 Spider mitgab
1982 gab Fiat den Spider ab, und Pininfarina baute und verkaufte ihn selbst: als Spidereuropa mit Einspritzung und als Volumex mit Kompressor und 135 PS. Bis 1985 lief er in Grugliasco, und war damit der Roadster mit der zweitlängsten Bauzeit Italiens, nach dem Alfa Spider.

Das bleibt vom Fiat 124 Spider
Der Abarth ist das Sammlerstück, der 1600 und 1800 mit Chromstoßstangen die Klassiker, der Spidereuropa der reife Spider mit Komfort. Viele kommen aus den USA zurück, mit großen Stoßstangen und Sonne im Leder, und die Szene weiß, wie man sie zurückbaut.
Was heute beim Fiat 124 Spider zählt
- Rost an Schwellern, Bodenblechen, Radläufen, Kofferraumecken, Federbeindomen und Scheibenrahmen.
- Lampredi-Motor: Zahnriemen alle 4 Jahre, Vergaser oder Einspritzung, robust, wenn belegt.
- US-Rückbau: Stoßstangen, Scheinwerfer, Katalysator, alles gehört ins Fahrzeugbuch.
Der 124 Spider ist der Roadster, der die Sonne nach Deutschland brachte. In der Kartei steht er mit Verdeck und Zahnriemen-Historie, und oft mit einem Titel aus Kalifornien.

Foto: MrWalkr · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Fiat 124 Spider fragen
Was ist der Lampredi-Motor?
Der Vierzylinder mit 2 obenliegenden, zahnriemengetriebenen Nockenwellen, den Aurelio Lampredi, vorher bei Ferrari, für Fiat entwarf. Er fuhr im 124 Spider, im 131, im Lancia Delta Integrale und bis 2000 im Fiat Coupé: einer der langlebigsten Motoren Italiens.
Was ist der 124 Abarth Rallye?
Die Homologationsversion von 1972: 1,8 Liter mit 128 PS, Aluminium-Hauben, festes Hardtop, Einzelradaufhängung hinten, 1.013 Stück, das Rallye-Auto, mit dem Fiat 1972 bis 1974 fuhr, bevor der 131 kam.
Was rostet am 124 Spider?
Schweller, Bodenbleche, Radläufe, die Kofferraumecken, die Federbeindome, die A-Säulen und der Rahmen der Frontscheibe. US-Importe aus Kalifornien sind trocken, und tragen große Stoßstangen, die man zurückbaut.




