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124 Spider, Titelbild

124 Spider

1966–1985 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, MrWalkr, skaliert

Bauzeit
1966–1985
Herkunft
Italien
Leistung
90–135 PS
Hubraum
1.995 cm³
Zylinder
4
Höchstgeschwindigkeit
190 km/h

Was man über den Fiat 124 Spider wissen muss

  • Der 124 Spider kam im November 1966 in Turin: von Tom Tjaarda bei Pininfarina gezeichnet, auf der verkürzten Technik der 124-Limousine, mit dem Doppelnockenwellen-Vierzylinder von Aurelio Lampredi.
  • 1,4 Liter mit 90 PS zum Start, 1,6 und 1,8 Liter, ab 1979 2,0 Liter mit Einspritzung für die USA; der 124 Abarth Rallye von 1972 mit 128 PS und 1.013 Stück.
  • Ab 1982 baute und verkaufte Pininfarina den Wagen selbst als Spidereuropa, mit Einspritzung und als Volumex mit Kompressor.
  • Rund 198.000 Stück, drei Viertel für die USA; heute ist der Abarth das Sammlerstück, der 1600 und 1800 der Klassiker, der Spidereuropa der reife.

Der 124 Spider war der italienische Roadster für die Welt. Tom Tjaarda zeichnete ihn bei Pininfarina, Aurelio Lampredi gab ihm den Doppelnockenwellen-Motor, und im November 1966 stand er in Turin, ein Roadster auf der verkürzten Technik der 124-Limousine, mit 5 Gängen, Scheibenbremsen rundum und einem Verdeck, das sich in Sekunden öffnete. 19 Jahre lang wurde er gebaut, fast 200.000 Mal.

Was den 124 Spider ausmacht: Motor und Form

Wie der Motor des 124 Spider von 1,4 auf 2,0 Liter wuchs

Der erste Spider hatte 1,4 Liter und 90 PS; 1969 kam der 1600 mit 110 PS, 1972 der 1800, ab 1979 der 2000 mit Einspritzung für die USA, wohin drei Viertel aller Spider gingen. 1972 baute Fiat den 124 Abarth Rallye für die Homologation: 128 PS, Aluminiumhauben, Hardtop, Einzelradaufhängung, 1.013 Stück, das Auto, mit dem Fiat die Rallye-Welt bis zum 131 bestritt.

Was Pininfarina dem 124 Spider mitgab

1982 gab Fiat den Spider ab, und Pininfarina baute und verkaufte ihn selbst: als Spidereuropa mit Einspritzung und als Volumex mit Kompressor und 135 PS. Bis 1985 lief er in Grugliasco, und war damit der Roadster mit der zweitlängsten Bauzeit Italiens, nach dem Alfa Spider.

Ein Fiat 124 Sport Spider
Der 124 Spider: Tom Tjaardas Linie bei Pininfarina, der Lampredi-Motor darunter.

Das bleibt vom Fiat 124 Spider

Der Abarth ist das Sammlerstück, der 1600 und 1800 mit Chromstoßstangen die Klassiker, der Spidereuropa der reife Spider mit Komfort. Viele kommen aus den USA zurück, mit großen Stoßstangen und Sonne im Leder, und die Szene weiß, wie man sie zurückbaut.

Was heute beim Fiat 124 Spider zählt

  • Rost an Schwellern, Bodenblechen, Radläufen, Kofferraumecken, Federbeindomen und Scheibenrahmen.
  • Lampredi-Motor: Zahnriemen alle 4 Jahre, Vergaser oder Einspritzung, robust, wenn belegt.
  • US-Rückbau: Stoßstangen, Scheinwerfer, Katalysator, alles gehört ins Fahrzeugbuch.

Der 124 Spider ist der Roadster, der die Sonne nach Deutschland brachte. In der Kartei steht er mit Verdeck und Zahnriemen-Historie, und oft mit einem Titel aus Kalifornien.

Fiat 124 Sport Spider: Der Roadster von Pininfarina (1966–1985), Bild zum Zitat
In einem SatzDer 124 Spider kam im November 1966 in Turin: von Tom Tjaarda bei Pininfarina gezeichnet, auf der verkürzten Technik der 124-Limousine, mit dem Doppelnockenwellen-Vierzylinder von Aurelio Lampredi.

Foto: MrWalkr · CC BY-SA 4.0

Quellen

  1. Wikipedia: Fiat 124 Sport Spider

Was Leser über den Fiat 124 Spider fragen

Was ist der Lampredi-Motor?

Der Vierzylinder mit 2 obenliegenden, zahnriemengetriebenen Nockenwellen, den Aurelio Lampredi, vorher bei Ferrari, für Fiat entwarf. Er fuhr im 124 Spider, im 131, im Lancia Delta Integrale und bis 2000 im Fiat Coupé: einer der langlebigsten Motoren Italiens.

Was ist der 124 Abarth Rallye?

Die Homologationsversion von 1972: 1,8 Liter mit 128 PS, Aluminium-Hauben, festes Hardtop, Einzelradaufhängung hinten, 1.013 Stück, das Rallye-Auto, mit dem Fiat 1972 bis 1974 fuhr, bevor der 131 kam.

Was rostet am 124 Spider?

Schweller, Bodenbleche, Radläufe, die Kofferraumecken, die Federbeindome, die A-Säulen und der Rahmen der Frontscheibe. US-Importe aus Kalifornien sind trocken, und tragen große Stoßstangen, die man zurückbaut.

Den 124 Spider gab es als Limousine, Kombi, Coupé und Roadster

Noch kein Foto des 124 Spider als Limousine.

Der 124 Spider als Limousine

In der Kartei ansehen

Was ein 124 Spider kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr 124 Spider

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

124 Spider

124 Spider und 500 Nuova 500 in den Zahlen des Katalogs
Merkmal124 Spider500 Nuova 500
Bauzeit1966–19851957–1975
Leistung90 bis 135 PS14 bis 22 PS
Hubraum1.995 cm³499 cm³
Zylinder42
Leergewicht855 kg470 kg
Höchstgeschwindigkeit190 km/h105 km/h
In der Karteinoch keinsnoch keins
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