Was man über den Fiat Ritmo wissen muss
- Der Ritmo kam 1978 als Nachfolger des 128 und blieb bis 1988, als der Tipo ihn ablöste.
- Fiat warb mit dem Satz vom Auto, das von Robotern gebaut wird: Karosseriebau und Schweißen liefen automatisiert.
- Die runden Türgriffe, die großen Stoßfänger und die Kunststoffteile der ersten Serie machen ihn unverwechselbar.
- Der Abarth 130 TC von 1983 leistet 130 PS aus 2,0 Litern; das Cabriolet baute Bertone und verkaufte es unter eigenem Namen.
1978 zeigte Fiat auf dem Turiner Salon den Nachfolger des 128 und bewarb ihn mit einem Satz, der hängen blieb: von Robotern gebaut. Der Ritmo war kantig, eigenwillig gezeichnet und technisch solide, und er hat es nie geschafft, geliebt zu werden.
Was den Ritmo 1978 ausmachte
Quermotor, Frontantrieb, Heckklappe, dazu eine Karosserie mit runden Türgriffen und großen Kunststoffstoßfängern. Die Motoren kamen aus dem Konzern, von 1,1 bis 1,5 Litern, später bis 2,0 Liter. Karosseriebau und Schweißen liefen automatisiert, was Fiat als Fortschritt verkaufte.
Welche Serien und Ausführungen es gab
Die erste Serie bis 1982, dann ein Facelift mit gefälligerer Front, 1985 eine weitere Überarbeitung. 1982 kam das Cabriolet, entworfen und gebaut von Bertone, das es unter eigenem Namen verkaufte. 1983 folgte der Abarth 130 TC mit 130 PS.
Warum er unterschätzt wird
Der Ritmo galt als Rostlaube mit schwankender Qualität, und dieser Ruf hat sich gehalten. Technisch ist er unkompliziert, der 130 TC ist einer der schnellsten Kompaktwagen seiner Zeit, und der Markt hat ihn bis heute nicht entdeckt.
Daran erkennt man heute einen guten Ritmo
Radläufe, Schweller, Federbeindome, Bodenblech und die Achsaufnahmen. Die Motoren sind robust, Ersatzteile für die Karosserie sind das Problem. Ein erhaltener Abarth 130 TC ist ein Fund, ein erhaltener Basis-Ritmo fast noch mehr.
Der Ritmo ist der Kompakte, über den alle Witze machten und den heute niemand mehr findet.

Quellen
Was Leser über den Fiat Ritmo fragen
Warum warb Fiat mit Robotern?
Weil der Ritmo eines der ersten Autos war, dessen Karosserie weitgehend automatisiert geschweißt wurde. Der Werbespruch vom handgebauten Auto aus Roboterhand sollte Modernität zeigen. Die Fertigungsqualität schwankte trotzdem, was dem Ruf des Wagens schadete.
Was ist der Ritmo Abarth 130 TC?
Die sportliche Spitze mit dem 2,0-Liter-Twincam und 130 PS. Er beschleunigt in unter 8 Sekunden auf 100 km/h und läuft rund 195 km/h. Unter den heißen Kompakten der 1980er ist er der, den am wenigsten Leute auf der Rechnung haben.
Warum sieht man kaum noch einen Ritmo?
Weil er rostete und niemand ihn aufhob. Von 2 Millionen gebauten Wagen sind wenige übrig. Wer einen sucht, prüft Radläufe, Schweller, Federbeindome, Bodenblech und die Aufnahmen der Hinterachse.




