Was man über den Fiat 131 wissen muss
- Der 131 kam 1974 als Nachfolger des 124: Mittelklasse mit Heckantrieb, als 2- und 4-Türer und als Kombi Panorama.
- Den Beinamen Mirafiori trägt er nach dem Turiner Werk; ab 1978 gab es den Supermirafiori mit mehr Ausstattung.
- Der 131 Abarth Rally entstand in 400 Stück für die Homologation, mit Einzelradaufhängung hinten und 16-Ventil-Motor.
- Damit gewann Fiat 1977, 1978 und 1980 die Marken-Weltmeisterschaft der Rallye-WM.
1974 löste der 131 den 124 ab, der in Lizenz noch Jahrzehnte weiterlief. Der Neue war kantiger, größer und ein solides Mittelklasseauto mit Heckantrieb. Berühmt wurde er trotzdem für etwas anderes: für 400 Wagen, die Fiat bauen musste, um in der Rallye-WM starten zu dürfen.
Was der 131 als Serienauto war
Eine Limousine mit 2 oder 4 Türen und ein Kombi mit dem Namen Panorama, alle mit Motor vorn längs und angetriebener Hinterachse. Die Motoren reichen von 1,3 bis 2,0 Litern, ab 1978 gibt es den Supermirafiori mit mehr Ausstattung und Doppelscheinwerfern.
Der Abarth Rally und die Titel
Für die Gruppe 4 baute Fiat 400 Exemplare des 131 Abarth Rally: Kotflügelverbreiterungen, Kunststoffteile, eine Einzelradaufhängung hinten und ein Zweiliter mit 16 Ventilen. Damit gewann Fiat 1977, 1978 und 1980 die Marken-Weltmeisterschaft, mit Fahrern wie Markku Alén und Walter Röhrl.
Was heute von der Baureihe übrig ist
Die Limousinen sind in Deutschland fast verschwunden, in Italien und Spanien findet man noch Wagen. Der Abarth Rally ist ein Sammlerstück mit entsprechendem Preis. Der Panorama ist die Entdeckung für alle, die einen Kombi mit Heckantrieb suchen.
Daran erkennt man heute einen guten 131
Radläufe, Schweller, Endspitzen, Federbeindome und Kofferraumboden. Die Technik ist einfach und haltbar. Bei einem angeblichen Abarth gehören die Papiere zuerst geprüft, weil Nachbauten auf dem Markt sind.
Der 131 ist die Limousine, aus der Fiat einen Weltmeister gemacht hat.

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Quellen
Was Leser über den Fiat 131 fragen
Was ist der Fiat 131 Abarth Rally?
Die Homologationsausführung für die Gruppe 4, gebaut in 400 Stück. Sie hat Kunststoffteile an der Karosserie, verbreiterte Kotflügel, eine Einzelradaufhängung hinten statt der Starrachse und einen 2,0-Liter mit 16 Ventilen. Auf der Straße leistet sie rund 140 PS, im Rennsport deutlich mehr.
Was heißt Mirafiori?
Es ist der Name des Fiat-Werks im Süden von Turin, in dem der Wagen gebaut wurde. Fiat benutzte ihn als Beinamen, um dem nüchternen Zahlennamen etwas hinzuzufügen. Ab 1978 hieß die besser ausgestattete Ausführung Supermirafiori.
Worauf achtet man beim Kauf eines 131?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Endspitzen, Federbeindomen und dem Kofferraumboden. Technisch sind die Motoren robust, die Vergaser wollen eingestellt sein. Ein Panorama ist heute seltener als die Limousine und meist schlechter erhalten.






