Was man über den Citroën BX wissen muss
- Der BX wurde am 23. September 1982 unter dem Eiffelturm vorgestellt und löste den GS/GSA ab.
- Die kantige Karosserie zeichnete Marcello Gandini bei Bertone; Motorhaube, Heckklappe, Stoßfänger und C-Säulenverkleidung bestehen aus Kunststoff.
- Wie jeder große Citroën dieser Jahre trägt er die hydropneumatische Federung.
- Über 2,3 Millionen Stück entstanden bis 1994; der GTi und der 4x4 sind heute die gesuchten Ausführungen.
Am 23. September 1982 stand unter dem Eiffelturm ein Auto, das aussah, als hätte jemand mit dem Lineal gegen die Rundungen der Zeit protestiert. Der BX kam von Bertone, gezeichnet von Marcello Gandini, und er trug die Technik, für die Citroën stand.
Was den BX 1982 ausmachte
Die Karosserie ist kantig, die Fensterflächen groß, die C-Säule breit. Haube, Heckklappe, Stoßfänger und Verkleidungen bestehen aus Kunststoff, was Gewicht spart und Rost an diesen Stellen ausschließt. Die Karosserie war die erste bei Citroën, die am Rechner entstand.
Wie er fährt
Die hydropneumatische Federung hält das Niveau, schluckt lange Wellen und macht aus einem Mittelklassewagen eine Reiselimousine. Die Bremse hängt am selben Kreislauf und spricht beim ersten Millimeter an, was Umsteiger im ersten Moment erschreckt.
Welche Ausführungen es gab
Limousine und Kombi, Benziner von 1,1 bis 1,9 Litern, Diesel mit und ohne Turbo, dazu der GTi mit 125 PS und der 4x4 mit Allradantrieb. Die Diesel wurden in Europa zu Millionenstücken verkauft und liefen oft über 300.000 Kilometer.
Daran erkennt man heute einen guten BX
Die Bodengruppe, die Federbeindome, die Radhäuser und die Schweller. Die Kunststoffteile altern durch Sonne, die Hydraulik braucht sauberes Medium und heile Kugeln. Ein Wagen mit Belegen über die Hydraulik ist das bessere Geschäft als einer mit wenig Kilometern.
Der BX ist der Citroën, der Kanten zeigte und trotzdem schwebte.

Quellen
Was Leser über den Citroën BX fragen
Warum ist der BX so leicht?
Weil Citroën Kunststoff einsetzte, wo andere Blech verwendeten: Haube, Heckklappe, Stoßfänger und Teile der Verkleidung. Dazu kam eine Karosserie, die als erste bei Citroën am Rechner entwickelt wurde. Das Ergebnis ist ein Wagen, der weniger wiegt als die Konkurrenz und entsprechend sparsam fährt.
Wie fährt sich die Hydropneumatik im BX?
Weich über lange Wellen, ruhig bei hohem Tempo und unabhängig von der Beladung. Die Höhe lässt sich verstellen, was beim Radwechsel und auf schlechten Wegen hilft. Die Wartung besteht aus sauberem LHM und intakten Federkugeln.
Welcher BX ist heute gesucht?
Der GTi mit dem 1,9-Liter-Benziner und der 4x4 mit Allradantrieb, dazu die frühen Wagen mit dem Einspeichenlenkrad. Alltagsdiesel gibt es noch, gute Benziner werden knapp, weil sie gefahren wurden, bis nichts mehr ging.





