Was man über den Citroën CX wissen muss
- Der CX kam im August 1974 als Nachfolger der DS: Quermotor, Hydropneumatik, die Diravi-Lenkung mit Rückstellung und eine Karosserie von Robert Opron mit gewölbter Heckscheibe.
- Auto des Jahres 1975; 2,0 bis 2,5 Liter, Diesel, ab 1984 der GTi Turbo mit 168 PS; der Break mit 7 Sitzen, der Prestige mit langem Radstand.
- Der CX war das letzte Auto, das Citroën vor der Übernahme durch Peugeot allein entwickelte, und die letzte große Citroën.
- 1,17 Millionen Stück; seit 2004 H-fähig, GTi Turbo und Prestige die gesuchten, der Break das Auto der Familien.
Der CX war der letzte Citroën, den Citroën allein baute. Er kam im August 1974, wenige Monate bevor Peugeot die Marke übernahm, als Nachfolger der DS: Quermotor statt Längsmotor, Hydropneumatik wie gehabt, eine Lenkung, die von selbst in die Mitte zurückkehrte, und eine Karosserie von Robert Opron mit gewölbter Heckscheibe. Auto des Jahres 1975, und 17 Jahre lang die große Citroën.
Was den CX ausmachte: Technik und Rang
Diese Technik steckt im Citroën CX
Die Hydropneumatik federte wie in der DS, die Diravi-Lenkung machte den CX zum Auto mit Rückstellkraft, die Instrumente saßen in Walzen und Lupen. Die Motoren waren die alten Vierzylinder der DS, quer eingebaut, 2,0 bis 2,5 Liter, dazu der Diesel mit 2,5 Litern und ab 1984 der GTi Turbo mit 168 PS. Der Break hatte 7 Sitze und den längsten Laderaum der Klasse, der Prestige einen um 25 Zentimeter längeren Radstand für Präsidenten.
Warum der CX die letzte große Citroën war
Der CX war das Auto der Ärzte, Architekten und aller, die einen Mercedes zu bieder fanden. 1,17 Millionen Stück entstanden bis 1991, die letzten als Break bei Heuliez. Dann kam der XM, und mit ihm die Zeit, in der Citroën aufhörte, Citroën zu sein.

Das bleibt vom Citroën CX
Seit 2004 H-fähig, der GTi Turbo und der Prestige die gesuchten, der Break das Auto der Familien, der 2000 der Einstieg. Die Szene ist klein und leidenschaftlich, die Teile gibt es beim Club, und der CX belohnt jeden, der ihn versteht.
Was heute beim Citroën CX zählt
- Rost am Hilfsrahmen, den Längsträgern, den Schwellern und der Heckklappe des Break.
- Hydraulik: LHM, Kugeln, Pumpe, Höhenkorrektoren, Diravi, alles belegt, alles vom Kenner.
- Elektrik der Achtziger beim GTi Turbo: Bordcomputer, Fensterheber, Zentralverriegelung.
Der CX ist die Citroën, die man fährt, wenn man die DS verstanden hat. In der Kartei steht er als Klassiker der Kenner, mit Hydraulik-Rechnungen, die den Wert belegen.

Foto: Calreyn88 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Citroën CX fragen
Was ist die Diravi-Lenkung?
Eine Servolenkung mit hydraulischer Rückstellung: Das Lenkrad kehrt von selbst in die Mitte zurück, auch im Stand, und die Lenkung wird mit der Geschwindigkeit schwerer. 1970 im SM eingeführt, im CX Serie ab 1975, eine Lenkung, an die man sich gewöhnt und die man dann vermisst.
Was ist der CX GTi Turbo?
Der schnellste CX: 2,5 Liter mit Turbo, 168 PS, 220 km/h, ab 1984, mit dem Bordcomputer und der Ausstattung der Achtziger. Die Turbo 2 ab 1986 hatte einen Ladeluftkühler.
Was rostet am CX?
Der Hilfsrahmen vorn, die Längsträger, die Schweller, die Bodenbleche, die Radläufe, die Heckklappe des Break und die Bereiche um die Scheiben. Der CX rostet gründlich, und die Hydraulik braucht einen Spezialisten wie bei der DS.


