Was man über den Citroën Méhari wissen muss
- Der Méhari kam im Mai 1968 und trägt eine Karosserie aus Kunststoff auf dem Rahmen und der Technik der Dyane.
- Türen gibt es nicht, an ihrer Stelle hängen Kettenvorhänge; das Dach ist eine Plane.
- Der luftgekühlte Zweizylinder mit 602 Kubik und 29 PS reicht für Strand, Feldweg und Stadt.
- 144.953 Stück entstanden bis 1988, dazu eine seltene Ausführung mit Allradantrieb.
Ein Auto, das man mit dem Gartenschlauch ausspült: Der Méhari kam 1968 als offener Strandwagen mit einer Karosserie aus gefärbtem Kunststoff, ohne Türen, mit einer Plane als Dach. Darunter steckt die Technik der Ente, und genau das macht ihn bis heute zu einem der unkompliziertesten Klassiker.
Was den Méhari 1968 ausmachte
Auf dem Rahmen der Dyane sitzt eine Karosserie aus ABS-Kunststoff, in der Farbe durchgefärbt statt lackiert. Türen gibt es nicht, nur Kettenvorhänge. Die Scheibe lässt sich umklappen, die Rückbank herausnehmen, die Ladefläche mit dem Schlauch reinigen.
Was er antreibt und was das bedeutet
Der luftgekühlte Zweizylinder mit 602 Kubik leistet 29 PS. Das genügt, weil der Wagen fast nichts wiegt. Auf Sand, Wiese und Feldweg kommt er weiter, als die Zahlen vermuten lassen; auf der Autobahn hat er nichts verloren.
Wer ihn gekauft hat
Strandbetriebe, Gemeinden, die Post, das Militär und Familien an der Küste. In Frankreich ist er bis heute Teil des Bildes an der Atlantikküste, in Deutschland war er immer selten, was die Preise für gute Wagen erklärt.
Daran erkennt man heute einen guten Méhari
Der Rahmen zuerst, dann die Blechteile unter der Kunststoffhaut, danach die Vollständigkeit von Verdeck, Scheibenrahmen und Sitzen. Die Kunststoffteile altern durch Sonne: Sie werden spröde und verlieren Farbe. Ein Wagen mit Historie in der Kartei spart die Suche nach Ersatz.
Der Méhari ist das Auto, das man am Strand stehen lässt und das trotzdem wieder anspringt.

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Quellen
Was Leser über den Citroën Méhari fragen
Woraus besteht die Karosserie des Méhari?
Aus ABS-Kunststoff, gefärbt statt lackiert. Das Material rostet nicht und übersteht Kratzer, verzieht sich aber unter dauernder Sonne und wird spröde. Beschädigte Teile werden getauscht, nicht gespachtelt.
Ist der Méhari ein Geländewagen?
In der Regel nicht: Er hat Frontantrieb und wenig Leistung, dafür kaum Gewicht. Von 1979 bis 1983 gab es eine Ausführung mit Allradantrieb, die selten ist und entsprechend gehandelt wird.
Worauf achtet man beim Kauf eines Méhari?
Auf den Rahmen, den Rost am Blech unter der Kunststoffhaut und auf die Vollständigkeit der Anbauteile. Die Karosserie selbst rostet nicht, aber alles darunter. Verzogene oder gerissene Kunststoffteile sind teuer, weil Nachfertigungen begrenzt sind.



