Was man über den Citroën Xantia wissen muss
- Der Xantia kam 1993 zwischen ZX und XM, gezeichnet bei Bertone, mit hydropneumatischer Federung.
- Der Activa von Ende 1994 hat die erste aktive Wankstabilisierung der Serie: Hydraulikzylinder an den Stabilisatoren halten den Aufbau gerade.
- Damit fährt er den Elchtest mit 85 km/h und hält diesen Wert seit 1999, vor Porsche 911 GT3 und Audi R8.
- Vom Activa entstanden zwischen 1995 und 2001 gut 18.000 Stück; der Xantia insgesamt lief über 1,2 Millionen Mal vom Band.
Zwischen dem kleinen ZX und dem großen XM stand ab 1993 der Xantia: eine Mittelklasselimousine mit Bertone-Linie, hydropneumatischer Federung und einem Ruf, der Citroën lange fehlte, nämlich haltbar zu sein. Berühmt wurde trotzdem eine Ausführung, von der es nur 18.000 gibt.
Was der Xantia 1993 mitbrachte
Die Karosserie zeichnete Bertone, die Federung ist die bekannte Hydropneumatik, in der besseren Ausstattung als Hydractive II mit Elektronik. Motoren gab es von 1,6 Litern bis zum 3,0-Liter-V6, dazu Turbodiesel, die den Wagen in Europa zum Vielfahrerauto machten.
Der Activa und sein Rekord
Ende 1994 kam der Activa: die erste aktive Wankstabilisierung in einem Serienauto. Hydraulikzylinder wirken auf die Querstabilisatoren und halten den Aufbau gerade, statt ihn in der Kurve kippen zu lassen. Im doppelten Spurwechsel, dem sogenannten Elchtest, fährt der Wagen 85 km/h. Dieser Wert steht seit 1999 und wurde von keinem Serienauto übertroffen.
Wie viele es gibt
Der Xantia lief über 1,2 Millionen Mal vom Band und war damit ein Erfolg. Vom Activa entstanden zwischen Frühjahr 1995 und Herbst 2001 gut 18.000 Stück, was ihn heute zum gesuchten Wagen der Baureihe macht.
Daran erkennt man heute einen guten Xantia
Hydraulik, Federbeindome, Radläufe und die Aufnahmen der Hinterachse. Beim Activa kommen die zusätzlichen Zylinder und Ventile dazu, für die es kaum noch Neuteile gibt. Ein Wagen mit Belegen über die Hydraulik ist das bessere Geschäft als einer mit wenig Kilometern.
Der Xantia Activa ist die Limousine, die im Ausweichtest schneller ist als jeder Sportwagen.

Quellen
Was Leser über den Citroën Xantia fragen
Was macht die Wankstabilisierung im Xantia Activa?
Sie hält den Aufbau in der Kurve gerade. Hydraulikzylinder arbeiten auf die Querstabilisatoren und regeln mechanisch gegen, sodass die Neigung zwischen −0,2 und 1 Grad bleibt. Das Ergebnis ist ein Wagen, der sich in schnellen Wechseln anfühlt, als wäre er festgeschraubt.
Warum hält der Xantia Activa den Elchtest-Rekord?
Weil ein Aufbau, der nicht wankt, die Reifen gleichmäßig belastet. 85 km/h im doppelten Spurwechsel sind bis heute unerreicht; Sportwagen mit mehr Grip und weniger Gewicht kommen nicht so weit. Der Rekord steht seit 1999.
Was prüft man beim Kauf eines Xantia?
Die Hydraulik mit Kugeln und Leitungen, die Federbeindome, die Radläufe und beim Activa die zusätzlichen Zylinder und Ventile. Die Technik ist haltbar, Ersatzteile für den Activa sind die Ausnahme. Belege über Hydraulikarbeiten sind bei diesem Wagen die halbe Kaufentscheidung.






