Was man über die Ente wissen muss
- Der 2CV wurde 1948 vorgestellt und bis 1990 gebaut: ein Zweizylinder-Boxer mit Luftkühlung, Frontantrieb, ein Fahrwerk mit gekoppelten Federn und ein Rolldach.
- Das Lastenheft von 1936 verlangte ein Auto für 4 Personen und 50 Kilo Kartoffeln, das über ein Feld fährt, ohne dass Eier im Korb zerbrechen.
- Motoren von 375 Kubik und 9 PS (1948) bis 602 Kubik und 29 PS (2CV 6, ab 1970); Sondermodelle Charleston, Spot, Dolly, Sahara mit 2 Motoren.
- Fast 4 Millionen Stück, dazu Ableger wie Dyane, Méhari, Ami und Acadiane; heute ist die Ente einer der beliebtesten Klassiker überhaupt.
Pierre Boulanger, Chef von Citroën, schrieb 1936 ein Lastenheft: ein Auto für 2 Bauern und 50 Kilo Kartoffeln, das 60 fährt, 3 Liter verbraucht und über ein gepflügtes Feld kommt, ohne dass ein Korb Eier zu Bruch geht. Zwölf Jahre später stand der 2CV auf dem Salon in Paris. Er wurde 42 Jahre lang gebaut.
Wie die Ente entstand und wuchs
Darum wurde der TPV im Krieg versteckt
Der Prototyp hieß TPV, Toute Petite Voiture, und war 1939 fertig: Aluminium, ein Scheinwerfer, wassergekühlter Zweizylinder. Der Krieg kam, die Prototypen wurden versteckt, einige erst in den Neunzigern auf einem Dachboden gefunden. 1948 kam die Serienversion: Stahlblech, 2 Scheinwerfer, luftgekühlter Boxer mit 375 Kubik und 9 PS, ein Fahrwerk, bei dem die Federn von Vorder- und Hinterrad einer Seite gekoppelt sind.
Wie die Ente von 9 auf 29 PS kam
Der Motor wuchs: 425 Kubik (1955), 435 und 602 Kubik als 2CV 4 und 2CV 6 (ab 1970) mit 23 und 29 PS. 1965 kamen die Türen vorn angeschlagen, 1970 Rechteck-Rückleuchten, 1981 Scheibenbremsen vorn. Die Form blieb; das Rolldach blieb; die Sitze, die man zum Picknick herausnehmen konnte, blieben.
Welche Sondermodelle und Ableger es von der Ente gab
Der Sahara (1958–1966) hatte 2 Motoren und Allradantrieb; er ist heute der wertvollste 2CV. Die Charleston von 1980 in Zweifarbenlackierung sollte eine Sonderserie sein und wurde zum Bestseller. Dyane, Ami und Méhari übernahmen die Technik; die Acadiane war der Lieferwagen. 1988 endete die Produktion in Levallois, 1990 in Mangualde, Portugal, nach fast 4 Millionen Enten.
Was heute bei der Ente zählt
- Chassis: Der Plattformrahmen rostet von innen. Prüfen an den Wagenheberaufnahmen und dort, wo die Karosserie aufgeschraubt ist. Nachgefertigte, verzinkte Rahmen sind die Lösung, und die Norm.
- Karosserie: Windschutzscheibenrahmen, Bodenbleche, die Ecken der Kofferraumklappe. Blech gibt es für alles, zu Preisen, die jede Reparatur erlauben.
- Technik: Der Boxer ist einfach und langlebig. Wer eine Ente reparieren kann, hat den Grundkurs bestanden, und die meisten Enten-Halter können es.
Die Ente ist das Auto, dessen Halter am meisten selbst machen. Die Kartei spiegelt das: Berichte über Rahmentausch, Ventile einstellen, ein neues Rolldach, geschrieben von Leuten, die es getan haben.

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Quellen
Was Leser über die Ente fragen
Warum heißt der Citroën 2CV Ente?
Der Name kam aus den Niederlanden und Deutschland: Die Form erinnerte an ein hässliches Entlein, und der Spitzname „lelijke eend“ wurde zur Ente. Der offizielle Name 2CV steht für 2 Steuer-PS in Frankreich.
Wie schnell ist eine Ente?
Der 2CV 6 mit 29 PS läuft etwa 115 km/h, bergab und mit Rückenwind. Der Punkt ist ein anderer: Die Ente fährt überall hin, sanft gefedert, mit offenem Dach, und braucht dabei kaum 5 Liter.
Rostet die Ente?
Ja, und zwar am Plattformrahmen, dem Chassis unter der Karosserie. Neue Chassis, verzinkt, gibt es aus Nachfertigung; ein Rahmentausch ist die häufigste große Reparatur und mit Erfahrung an einem Wochenende zu machen.






