Was man über den Citroën XM wissen muss
- Der XM kam am 23. Mai 1989 als Nachfolger des CX und wurde Auto des Jahres 1990.
- Er war das erste Serienauto mit elektronisch geregeltem Fahrwerk: Hydractive verbindet Hydropneumatik mit Sensoren und Steuergerät.
- 5 Größen werden gemessen, Lenkung, Gas, Bremse, Tempo und Wanken, und das Fahrwerk stellt sich in Millisekunden um.
- Die Karosserie zeichnete Bertone unter Marcello Gandini, mit einem cW-Wert von 0,28.
1989 stellte Citroën den Nachfolger des CX vor, und statt einer Weiterentwicklung kam ein Bruch: eine Karosserie von Bertone mit scharfen Kanten, ein Luftwiderstand von 0,28 und ein Fahrwerk, das zum ersten Mal in einem Serienauto selbst entschied, wie hart es sein wollte.
Was Hydractive im XM bedeutet
Die hydropneumatische Federung bekommt je Achse eine zusätzliche Kugel, die zugeschaltet oder abgetrennt wird. Sensoren an Lenkung, Gaspedal, Bremse, Tacho und Aufbau melden, was der Fahrer tut und was die Straße macht. Das Steuergerät stellt daraufhin weich oder straff, schneller als der Fahrer es merkt.
Wie der XM ankam
Auto des Jahres 1990, dazu 14 nationale und internationale Auszeichnungen. Die Presse lobte das Fahrwerk, der Markt zögerte: Die Elektrik der ersten Jahre machte Ärger, und der Ruf blieb länger haften als die Fehler.
Welche Ausführungen es gab
Limousine und Break, Benziner von 2,0 Litern bis zum 3,0-Liter-V6 mit 200 PS, dazu Turbodiesel. 1994 folgte die zweite Serie mit besserer Elektrik und anderem Innenraum. Bis 2000 blieb der XM im Programm, dann kam der C5.
Daran erkennt man heute einen guten XM
Die Hydraulik mit Kugeln und Leitungen, die Masseverbindungen und Steckkontakte, dazu Rost an Radläufen, Schwellern und Heckklappe. Ein später Wagen mit Belegen ist die vernünftige Wahl; die frühen sind etwas für Leute, die die Technik mögen.
Der XM ist der Citroën, der als erster wusste, wie die Straße gerade aussieht.

Quellen
Was Leser über den Citroën XM fragen
Was ist Hydractive?
Die Verbindung der hydropneumatischen Federung mit Elektronik. Eine zusätzliche Kugel je Achse wird je nach Fahrsituation zugeschaltet oder abgetrennt, wodurch der Wagen zwischen weich und straff wechselt. Das Steuergerät entscheidet in Tausendstelsekunden anhand von 5 Sensoren.
Welche Motoren hat der Citroën XM?
Vom 2,0-Liter-Benziner mit 121 PS bis zum 3,0-Liter-V6 mit 167 oder 200 PS, dazu die Turbodiesel, die in Europa die meisten Käufer fanden. Der V6 im Pallas ist die Ausführung, die den Charakter des Wagens am besten zeigt.
Ist der XM eine Elektronik-Falle?
Er hat diesen Ruf, und er stammt aus den ersten Baujahren. Masseverbindungen, Steckkontakte und das Steuergerät der Federung waren die Schwachstellen; ab 1994 besserte Citroën nach. Ein später Wagen mit gepflegter Hydraulik ist heute unproblematischer als sein Ruf.





