Was man über den Golf II wissen muss
- Der Golf II kam im August 1983: 17 Zentimeter länger als der Golf I, leiser, verzinkt an wichtigen Stellen und mit einer Karosserie, die 20 Jahre halten sollte.
- Motoren von 55 PS bis zum GTI 16V mit 139 PS, dem G60 mit 160 PS, dazu Diesel, Turbodiesel, Syncro-Allrad und Automatik.
- Sondermodelle wie der Rallye Golf mit Kastenkotflügeln und der Country als Golf auf Stelzen sind heute die gesuchten Raritäten.
- Mit 6,3 Millionen Stück war der Golf II der meistgebaute Golf seiner Zeit; seit 2013 gibt es die ersten mit H-Kennzeichen.
Der Golf II musste ein Vorbild ersetzen, ohne es zu verraten. Volkswagen zeigte ihn im August 1983: 17 Zentimeter länger, deutlich breiter, mit einer runderen Form, einem leiseren Innenraum und einer Karosserie, die an den kritischen Stellen verzinkt war. Der Golf I war ein Wurf gewesen; der Golf II wurde das Auto, das alle fuhren.
Was den Golf II ausmachte: Motoren und Sondermodelle
Welche Motoren den Golf II antrieben, von 55 PS bis zum G60
Die Palette begann mit 1,3 Litern und 55 PS und reichte bis zum GTI 16V mit 139 PS, den es ab 1986 gab, und dem G60 mit Spirallader und 160 PS ab 1990. Dazwischen lagen der GTI mit 112 PS, der Diesel mit 54, der Turbodiesel mit 70 PS und ab 1986 der Syncro-Allrad mit Visco-Kupplung. Der Golf II war Fahrschulwagen, Familienauto, Sportwagen und Winterauto, je nach Motor und Ausstattung.
Was Rallye Golf und Country zu Sammlerstücken macht
Zwei Wagen machten den Golf II zur Legende: der Rallye Golf von 1989 mit Kastenkotflügeln, G60-Motor, Syncro und rund 5.000 Stück für die Homologation, und der Country von 1990, ein Golf auf Stelzen mit Allrad, Rammschutz und Reserverad am Heck. Beide sind heute die Wagen, für die Sammler weit fahren.

Was das Facelift am Golf II änderte und wie er endete
1987 fielen die Dreiecksfenster in den Vordertüren weg, der Grill wurde flacher; 1989 kamen die großen Kunststoffstoßfänger. Im Sommer 1991 löste der Golf III ihn ab, gebaut wurde der Golf II bis 1992. 6,3 Millionen Stück, und viele davon leben noch, als Alltagsauto, als Youngtimer, als erster Oldtimer einer Generation, die mit ihm Auto fahren gelernt hat.
Was heute beim Golf II zählt
- Rost an den Radläufen hinten, den Schwellern, den Türunterkanten, dem Batterieblech und um die Tankklappe, spät, aber sicher.
- Originale Ausstattung ist rar geworden: Viele Golf II wurden getunt, tiefergelegt, umgebaut. Ein unangetasteter Wagen ist der wertvollere.
- Motoren laufen lange; was sie brauchen, sind Zahnriemen, Wasserpumpe und ein Fahrzeugbuch, das beides belegt.
Der Golf II ist der Oldtimer der Generation, die in den Achtzigern Führerschein gemacht hat. In der Kartei wächst er jedes Jahr, und mit ihm die Frage, welcher GTI noch original ist.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Golf II fragen
Woran erkennt man das Facelift des Golf II?
Ab August 1987 entfielen die kleinen Dreiecksfenster in den Vordertüren, der Kühlergrill wurde flacher, die Stoßfänger größer, und ab 1989 kamen die Big-Bumper-Stoßfänger aus Kunststoff mit integrierten Spoilern.
Welcher Golf II ist der gesuchteste?
Der GTI 16V mit 139 PS, der G60 mit Ladermotor und 160 PS, der Rallye Golf mit rund 5.000 Stück und der Country mit Allrad und Rammschutz. Ein gepflegter GTI ist heute teurer als ein neuer Polo.
Wie zuverlässig ist ein Golf II?
Sehr: Die Motoren gelten als unverwüstlich, die Karosserie rostet spät, und Teile gibt es überall. Ein Golf II mit 300 Tausend Kilometern ist keine Seltenheit, und mit Fahrzeugbuch ein guter Kauf.







