Was man über den Jetta II wissen muss
- Der Jetta II kam im Januar 1984, ein halbes Jahr nach dem Golf II: eine eigene Limousine mit fließenderer Linie und einem Kofferraum von 660 Litern.
- Motoren vom 1,3-Liter mit 55 PS bis zum GLI 16V mit 139 PS; dazu Diesel, Turbodiesel, Syncro und Automatik.
- In Deutschland ein Auto der älteren Kundschaft, in Nordamerika und China ein Bestseller, in China wurde er bis 2013 gebaut.
- 1992 löste ihn der Vento ab; gute Jetta II sind heute selten, die GLI 16V die gesuchten.
Der Jetta II war mehr als ein Golf mit Kofferraum. Er kam im Januar 1984 mit einer Karosserie, die zum Heck hin fiel, breiten Scheinwerfern, einem eigenen Innenraum und einem Kofferraum von 660 Litern, dem größten der Klasse. Der Golf II lieferte die Technik; das Auto war eine Limousine.
Was den Jetta II ausmachte: Motoren und Werke
Welche Motoren den Jetta II antrieben, von 55 PS bis zum 16V
Die Motoren kamen aus dem Golf II: der 1,3-Liter mit 55 PS, der 1,6 mit 75, der 1,8 mit 90 PS, der Diesel mit 54 und der Turbodiesel mit 70 PS. Der GT brachte 107 PS und Sportfahrwerk, der GLI die 112 PS des GTI, und ab 1987 der GLI 16V die 129 und später 139 PS des GTI 16V. 1988 kam der Syncro mit Allradantrieb. Das Facelift 1987 brachte wie beim Golf den Wegfall der Dreiecksfenster und größere Stoßfänger.
Wo der Jetta II gebaut wurde
In Deutschland kauften den Jetta die, die eine Limousine wollten und keinen Passat brauchten, oft ältere Fahrer, die ihn 20 Jahre behielten. In Nordamerika war er der erfolgreichste Volkswagen, und in China wurde er ab 1991 bei FAW-Volkswagen gebaut, mit Facelifts bis 2013, als Taxi, Behördenauto und erstes Auto von Millionen.

Darum ist der Jetta II ein stiller Klassiker
1992 kam der Vento, und der Jetta II verschwand aus dem Programm und aus dem Bewusstsein. Heute ist ein guter Jetta II selten und günstig, der GLI 16V eine Rarität, und die Szene entdeckt gerade, dass die Technik des Golf II auch in einer Limousine steckt.
Was heute beim Jetta II zählt
- Rost an den Radläufen, den Schwellern, dem Kofferraumboden, den Türunterkanten und unter dem Heckscheibengummi.
- Innenraum: Die Sitze und Türverkleidungen der frühen Jahre sind empfindlich; vollständige Wagen sind die besseren.
- GLI 16V sind die gesuchten, und die meisten wurden verheizt, ein originaler mit Belegen ist Gold.
Der Jetta II ist der Golf II für Erwachsene und heute ein Wagen für Kenner. In der Kartei steht er neben seinem Bruder, mit weniger Einträgen, aber längeren Geschichten.

Foto: Bull-Doser · Public domain
Quellen
Was Leser über den Jetta II fragen
Was ist neu am Jetta II?
Die Karosserie ist eigenständiger als beim Jetta I: Die Linie fällt zum Heck ab, die Scheinwerfer sind breit statt doppelt rund, der Kofferraum fasst 660 Liter. Technisch ist er ein Golf II mit längerem Radstand hinter der B-Säule.
Welche Motoren hat der Jetta II?
Vom 1,3-Liter mit 55 PS über den 1,6 und 1,8 bis zum GT und GLI mit 90, 107 und 112 PS und dem GLI 16V mit 129 und 139 PS. Diesel mit 54, Turbodiesel mit 70 PS. Syncro-Allrad ab 1988.
Wo wurde der Jetta II gebaut?
In Wolfsburg, in Westmoreland in den USA, in Mexiko, und ab 1991 in Changchun bei FAW-Volkswagen, wo er als Jetta mit mehreren Facelifts bis 2013 vom Band lief.






