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Passat B1, Titelbild

Passat B1

1973–1980 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY 2.0, TuRbO_J from Adelaide, Australia, skaliert

Bauzeit
1973–1980
Herkunft
Deutschland
Leistung
50–110 PS
Hubraum
1.588 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
10,5 s
Höchstgeschwindigkeit
185 km/h

Was man über den Passat B1 wissen muss

  • Der Passat kam im Mai 1973: der erste moderne Volkswagen der Mittelklasse, mit Frontantrieb, Wasserkühlung und dem längs eingebauten Motor des Audi 80.
  • Giorgetto Giugiaro zeichnete das Fließheck mit 2 oder 4 Türen; 1974 folgte der Variant, 1975 die Version mit großer Heckklappe.
  • Motoren von 55 bis 85 PS, ab 1978 der Diesel mit 50 PS und der 1,6-Liter mit 110 PS im GLI; das Facelift 1977 brachte Rechteckscheinwerfer.
  • Rund 1,8 Millionen Stück bis 1980, und heute einer der seltensten Volkswagen der Siebziger, weil der Rost fast alle geholt hat.

Der Passat war der Wagen, der den Umbruch zu Ende brachte. Nach dem K70 als Vorbote kam im Mai 1973 ein Volkswagen, der auf dem Audi 80 aufbaute: Frontantrieb, Wasserkühlung, längs eingebauter Vierzylinder, ein Fließheck von Giorgetto Giugiaro. Der Typ 4 war noch im Programm; der Passat machte ihn überflüssig.

Was den Passat B1 ausmachte: Karosserien und Facelift

Welche Karosserien es vom Passat B1 gab

Giugiaro zeichnete eine schräge Heckpartie mit 2 oder 4 Türen und zunächst nur einem kleinen Kofferraumdeckel; die große Heckklappe kam 1975. Der Variant von 1974 war der erste Kombi von Volkswagen mit Frontantrieb und wurde zum meistverkauften Passat. Die Motoren kamen von Audi: 1,3 Liter mit 55 PS, 1,5 mit 75 und 85 PS, ab 1975 der 1,6, ab 1978 der Diesel aus dem Golf mit 50 PS und der 1,6-Liter-Einspritzer mit 110 PS im GLI.

Was das Facelift am Passat B1 änderte

1977 bekam der Passat Rechteckscheinwerfer statt der runden, größere Stoßstangen und ein neues Armaturenbrett. In dieser Form lief er bis 1980, als der B2 kam. Rund 1,8 Millionen Stück waren entstanden, in Emden, in Brasilien, in Südafrika, wo der Wagen als Passat bis in die Achtziger weiterlebte.

Ein VW Passat B1
Der Passat B1: Giugiaros Fließheck, die runden Scheinwerfer der ersten Jahre, der Volkswagen, der die Mittelklasse neu begann.

Darum ist der Passat B1 heute selten

Kaum ein Auto der Siebziger rostete so gründlich wie der frühe Passat. Die meisten waren nach 10 Jahren am Ende, und Sammler interessierten sich für Käfer, nicht für Passats. Heute ist ein B1 seltener als ein Karmann Ghia, und wer einen guten hat, hat einen Wagen, den auf Treffen alle bestaunen und keiner erwartet.

Was heute beim Passat B1 zählt

  • Rost überall: Schweller, Bodenbleche, Radläufe, Federbeindome, Türen, Heckklappe, Frontblech.
  • Teile für Motor und Fahrwerk kommen vom Audi 80 und sind zu haben; Karosserie- und Innenraumteile sind selten.
  • Variant sind die häufigsten Überlebenden; ein zweitüriges Fließheck ist die Ausnahme.

Der Passat B1 ist der Volkswagen, der den Käfer wirklich ablöste, ein Jahr vor dem Golf. In der Kartei ist er die Seltenheit, die zeigt, wie wenig von den Millionen übrig bleibt.

VW Passat B1: Der erste Passat, mit Audi-Technik (1973–1980), Bild zum Zitat
In einem SatzDer Passat kam im Mai 1973: der erste moderne Volkswagen der Mittelklasse, mit Frontantrieb, Wasserkühlung und dem längs eingebauten Motor des Audi 80.

Foto: TuRbO_J from Adelaide, Australia · CC BY 2.0

Quellen

  1. Volkswagen AG, Volkswagen Classic: Modellchronik
  2. Wikipedia: VW Passat B1

Was Leser über den Passat B1 fragen

Was hat der Passat B1 mit dem Audi 80 zu tun?

Fast alles unter dem Blech: Bodengruppe, Fahrwerk und die längs eingebauten Motoren stammen vom Audi 80 B1 von 1972. Die Karosserie zeichnete Giugiaro als Fließheck; Audi hatte das Stufenheck.

Welche Karosserien gab es?

Fließheck mit 2 oder 4 Türen und kleinem Kofferraumdeckel, ab 1975 mit großer Heckklappe, und ab 1974 den Variant als Kombi, der erste Volkswagen-Kombi mit Frontantrieb.

Warum sind Passat B1 heute so selten?

Weil sie rosteten wie kaum ein anderes Auto ihrer Zeit und weil sie als Gebrauchtwagen keinen Sammlerwert hatten. Wer heute einen findet, findet ihn meist als Variant und mit viel Arbeit.

Den Passat B1 gab es als Limousine, Kombi und Schrägheck

Was ein Passat B1 kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Passat B1

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Passat B1

Passat B1 und Käfer Typ 1 in den Zahlen des Katalogs
MerkmalPassat B1Käfer Typ 1
Bauzeit1973–19801938–2003
Leistung50 bis 110 PS25 bis 50 PS
Hubraum1.588 cm³1.584 cm³
Zylinder44
0–100 km/h10,5 s21,0 s
Leergewicht880 kg730 kg
Höchstgeschwindigkeit185 km/h135 km/h
Stückzahlsteht offen21.529.464
In der Karteinoch keins21 Fahrzeuge
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