Was man über den Passat B2 wissen muss
- Der Passat B2 kam im Herbst 1980: länger, breiter, leiser, wieder auf Audi-80-Technik, mit Fließheck und Variant.
- Der Santana von 1981 war das Stufenheck mit Fünfzylinder, und wurde in China und Brasilien ein Bestseller über Jahrzehnte.
- Motoren von 55 bis 136 PS, Vier- und Fünfzylinder, Diesel und Turbodiesel; 1984 kam der Syncro als erster Allrad-Passat.
- Rund 4,5 Millionen Stück weltweit; in Deutschland heute selten, in China als Santana bis 2012 gebaut.
Der Passat B2 wuchs mit seinen Käufern. Er kam im Herbst 1980, gut 10 Zentimeter länger, breiter und viel leiser als der B1, wieder auf der Technik des Audi 80, und diesmal mit einem Motor, den der Passat vorher nie hatte: dem Fünfzylinder aus Ingolstadt.
Was den Passat B2 ausmachte: Karosserien, Fünfzylinder und Syncro
Welche Karosserien es vom Passat B2 gab
Das Fließheck gab es mit 2 und 4 Türen, der Variant war wieder der Kombi, den die Republik kaufte. 1981 kam der Santana, ein Stufenheck mit eigenem Namen und Fünfzylinder, das in Deutschland niemand wollte, und das in Shanghai ab 1985 der Anfang von Volkswagen in China wurde, gebaut bis 2012, mit Millionen Stück als Taxi, Behördenwagen und Familienauto. 1985 verlor der Santana in Europa seinen Namen und hieß wieder Passat.
Was Fünfzylinder und Syncro am Passat B2 besonders machen
Die Vierzylinder reichten von 55 bis 112 PS, die Fünfzylinder brachten 115 und im GT 136 PS; der Diesel hatte 54, der Turbodiesel 70 PS. 1984 kam der Syncro, der erste Passat mit Allradantrieb, der quattro-Antrieb aus Ingolstadt im Kombi aus Emden, ein Wagen für Förster, Ärzte im Schnee und alle, die im Winter ankommen wollten.

Darum war der Passat B2 das Auto der Achtziger
Der B2 war der Passat der Familien, der Vertreter, der Landärzte. Er lief bis 1988 in Emden, dann kam der B3 mit Quermotor und ohne Grill. Rund 4,5 Millionen Stück weltweit, und in Deutschland heute eine Seltenheit, weil der Variant gefahren wurde, bis nichts mehr ging.
Was heute beim Passat B2 zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten, Heckklappe und den Federbeindomen; besser als beim B1, aber nicht gut.
- Fünfzylinder sind langlebig und klingen wie ein Audi; der Syncro braucht ein gepflegtes Allradsystem.
- Vollständigkeit zählt: Zierleisten, Stoßfänger und Innenraumteile des B2 sind kaum noch zu bekommen.
Der Passat B2 ist der Kombi, mit dem viele in den Urlaub gefahren sind. In der Kartei ist er ein seltener Gast, und der Syncro ein Auto, für das Sammler weit reisen.

Foto: Calreyn88 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Passat B2 fragen
Was ist der VW Santana?
Das Stufenheck des Passat B2, 1981 als eigenes Modell vorgestellt, mit Fünfzylinder und gehobener Ausstattung. In Deutschland ein Ladenhüter, in Shanghai ab 1985 das Auto, mit dem Volkswagen China begann, gebaut bis 2012.
Welche Motoren hat der Passat B2?
Vierzylinder von 1,3 bis 1,8 Litern mit 55 bis 112 PS, Fünfzylinder mit 1,9 und 2,0 Litern bis 115 und 136 PS, Diesel mit 54 und Turbodiesel mit 70 PS. Der Syncro von 1984 kam mit dem Fünfzylinder und dem Allrad des Audi quattro.
Woran erkennt man das Facelift von 1985?
An den größeren, in die Karosserie gezogenen Stoßfängern, dem neuen Grill mit größerem VW-Zeichen und den geänderten Heckleuchten; innen an dem neuen Armaturenbrett mit weicheren Formen.









