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Passat B3, Titelbild

Passat B3

1988–1993 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Rudolf Stricker, skaliert

Bauzeit
1988–1993
Herkunft
Deutschland
Leistung
68–174 PS
Hubraum
2.792 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
8,2 s
Höchstgeschwindigkeit
220 km/h
Gebaut
1.926.400

Was man über den Passat B3 wissen muss

  • Der Passat B3 kam im März 1988 als eigenständiges Auto: Quermotor statt Audi-Längsmotor, glatte Front ohne Kühlergrill, Limousine und Variant.
  • Motoren von 72 bis 174 PS; der VR6 ab 1991 brachte den Sechszylinder, der G60 den Lader, der Syncro den Allrad.
  • Das Fließheck verschwand, der Variant wurde zum Bestseller, der Kombi mit dem größten Laderaum der Klasse.
  • Rund 1,9 Millionen Stück bis 1993; der Nasenbär, wie ihn die Szene nennt, ist heute ein Youngtimer mit eigener Gemeinde.

Der Passat B3 brach mit allem, was den Passat ausgemacht hatte. Er kam im März 1988 mit quer eingebautem Motor statt der Audi-Längstechnik, mit einer glatten Front ohne Kühlergrill, ohne Fließheck, als Limousine und Variant, größer, glatter, moderner. Die Szene nannte ihn Nasenbär, und der Name blieb.

Was den Passat B3 ausmachte: Quermotor, VR6 und Variant

Was Quermotor und VR6 am Passat B3 änderten

Die Motoren kamen jetzt aus dem Golf-Baukasten: 1,6 und 1,8 Liter mit 72 bis 107 PS, der 2,0 16V mit 136 PS, der G60 mit Spirallader, 160 PS und Syncro-Allrad. 1991 kam der VR6, 2,8 Liter, 174 PS, der erste Passat, der 225 km/h lief. Der Diesel hatte 68, der Turbodiesel 80 PS, und 1993 kam kurz vor dem Facelift der TDI mit 90 PS, der den Passat B4 prägen sollte.

Warum der Variant der wichtigste Passat B3 ist

Ohne das Fließheck wurde der Variant zum Passat schlechthin: der größte Laderaum der Klasse, ein glattes Heck, ein Kombi, der aussah wie ein Auto und nicht wie ein Lieferwagen. Wer in den frühen Neunzigern Kinder hatte, fuhr ihn oder wollte ihn. Rund 1,9 Millionen Stück entstanden bis 1993 in Emden, Mosel und Brüssel.

Ein VW Passat B3
Der Passat B3: die glatte Front ohne Grill, der Nasenbär, und der Kombi, den alle fuhren.

Darum ist der Passat B3 heute ein Youngtimer

Der B3 ist heute ein Youngtimer mit Gemeinde: Die G60-Syncro und die VR6 sind die gesuchten, die Variants mit 90 PS die günstigen, und alle sind seit 2018 H-Kennzeichen-fähig. Die grillose Front, die damals polarisierte, ist heute das, was ihn unverwechselbar macht.

Was heute beim Passat B3 zählt

  • Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten, Heckklappe und um die Windschutzscheibe, der B3 rostet wenig, aber dort.
  • G60 braucht einen intakten Lader mit Verschleißteilen; der VR6 Steuerketten; der TDI Zahnriemen und Einspritzpumpe.
  • Innenraum: Der weiche Kunststoff der Armaturen reißt, die Sitze der Basismodelle verschleißen; ein vollständiger CL ist ein guter B3.

Der Passat B3 ist das Auto, das die Neunziger eröffnete. In der Kartei ist er der Kombi der Familien von damals, mit Historien, die oft beim ersten Kinderwagen beginnen.

VW Passat B3: Der Passat ohne Grill (1988–1993), Bild zum Zitat
In einem SatzDer Passat B3 kam im März 1988 als eigenständiges Auto: Quermotor statt Audi-Längsmotor, glatte Front ohne Kühlergrill, Limousine und Variant.

Foto: Rudolf Stricker · CC BY-SA 3.0

Quellen

  1. Volkswagen AG, Volkswagen Classic: Modellchronik
  2. Wikipedia: VW Passat B3

Was Leser über den Passat B3 fragen

Warum hat der Passat B3 keinen Kühlergrill?

Weil die Kühlluft unter der Stoßstange einströmt, ein Designentschluss der späten Achtziger, der an den Porsche 928 erinnerte und dem Wagen den Spitznamen Nasenbär einbrachte. Das Facelift zum B4 brachte den Grill zurück.

Welche Motoren hat der Passat B3?

Vierzylinder mit 1,6 und 1,8 Litern von 72 bis 107 PS, der 2,0 16V mit 136 PS, der G60 mit 160 PS und Allrad, ab 1991 der VR6 mit 174 PS; Diesel mit 68 und Turbodiesel mit 80 PS, ab 1993 der TDI mit 90 PS.

Was ist der Unterschied zwischen B3 und B4?

Der B4 von 1993 ist ein Facelift des B3: neue Front mit Grill, neue Heckpartie, überarbeiteter Innenraum mit Airbags. Technik und Karosseriemitte blieben.

Den Passat B3 gab es als Limousine und Kombi

Was ein Passat B3 kostet, und was er neben anderen kann

6.800 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Passat B3

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Passat B3

Passat B3 und Käfer Typ 1 in den Zahlen des Katalogs
MerkmalPassat B3Käfer Typ 1
Bauzeit1988–19931938–2003
Leistung68 bis 174 PS25 bis 50 PS
Hubraum2.792 cm³1.584 cm³
Zylinder64
0–100 km/h8,2 s21,0 s
Leergewicht1.130 kg730 kg
Höchstgeschwindigkeit220 km/h135 km/h
Stückzahl1.926.40021.529.464
Wert in Note 26.800 €steht offen
In der Karteinoch keins21 Fahrzeuge
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