Was man über den Polo II wissen muss
- Der Polo II kam im Herbst 1981 mit einem steilen Heck wie ein kleiner Kombi; das Coupé mit Schrägheck folgte 1982, der Classic mit Stufenheck ersetzte den Derby.
- Motoren von 40 bis 75 PS, dazu der Diesel mit 45 PS, und der G40 mit Spirallader und 115 PS als schnellster Polo seiner Zeit.
- Das Facelift 1990 brachte Rechteckscheinwerfer, neue Stoßfänger und ein neues Armaturenbrett; die Szene spricht vom Polo 2F.
- Rund 2,7 Millionen Stück bis 1994; das Steilheck ist der Klassiker, der G40 das Sammlerstück.
Der Polo II war der Polo mit dem Heck. Er kam im Herbst 1981 mit einer Karosserie, die hinten senkrecht abfiel, ein Kleinwagen mit dem Laderaum eines Kombis, den die Werbung als Steilheck verkaufte und die Käufer als praktisch. Dreizehn Jahre blieb er, mit einem Coupé, einem Stufenheck, einem Facelift und einem Lader.
Was den Polo II ausmachte: Karosserien und Facelift
Welche Karosserien es vom Polo II gab
Das Steilheck war der Polo für alle: kurz, geräumig, sparsam. 1982 kam das Coupé mit Schrägheck, das sportlicher aussah und dieselbe Technik hatte. Der Classic ersetzte den Derby als Stufenheck. Die Motoren reichten vom 1,0-Liter mit 40 PS bis zum 1,3 mit 75 PS im Coupé GT, dazu der Diesel mit 45 PS, und der G40: 1,3 Liter mit G-Lader, 115 PS, 196 km/h, erst 1987 in kleiner Serie, ab 1991 regulär.
Was das Facelift am Polo II änderte
1990 kam der Polo 2F: Rechteckscheinwerfer, Kunststoffstoßfänger, neues Armaturenbrett, Katalysator für alle. In dieser Form lief er bis 1994, bis der Polo III mit runder Karosserie kam. Rund 2,7 Millionen Stück waren entstanden, in Wolfsburg und ab 1984 in Pamplona, wo SEAT später den Ibiza baute.

Darum ist der Polo II heute ein Youngtimer
Der Polo II ist der Kleinwagen, den heute die jungen Sammler suchen: günstig, einfach, mit Teilen aus dem Regal und einer Szene, die von Steilheck-Fans bis zu G40-Tunern reicht. Seit 2011 bekommen die ersten das H-Kennzeichen.
Was heute beim Polo II zählt
- Rost an den Radläufen, den Schwellern, dem Heckabschluss unter der Klappe, den Türunterkanten und den Federbeindomen.
- G40 brauchen einen gepflegten Lader mit Dichtleisten; ein Lader ohne Historie ist ein Risiko.
- Steilheck im Originalzustand ist seltener als jedes Coupé, und der Wagen, den die Szene gerade neu bewertet.
Der Polo II ist das erste Auto vieler, die heute in der Kartei stehen. Wer seinen Steilheck-Polo noch hat, hat ein Stück Jugend, und einen Klassiker, der langsam ankommt.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Polo II fragen
Warum hat der Polo II ein Steilheck?
Weil Volkswagen mehr Laderaum in einem kurzen Auto wollte: Das senkrechte Heck machte den Polo zum kleinsten Kombi der Republik. Wer die Schrägheck-Form vorzog, bekam ab 1982 das Coupé.
Was ist der Polo G40?
Der Polo Coupé mit 1,3-Liter-Motor und G-Lader, einem Spiralverdichter, mit 115 PS und 196 km/h: 1987 in kleiner Serie, ab 1991 in Serie. Der schnellste Polo seiner Zeit und heute der gesuchteste.
Woran erkennt man das Facelift von 1990?
An den Rechteckscheinwerfern statt der runden, den Kunststoffstoßfängern, dem neuen Grill und innen dem Armaturenbrett mit runden Instrumenten. Die Szene nennt den Wagen Polo 2F.









