Was man über den Scirocco II wissen muss
- Der Scirocco II kam im Frühjahr 1981: eine eigene, runde Karosserie aus Wolfsburg auf der Bodengruppe des Golf I, gebaut bei Karmann bis 1992.
- Motoren von 60 bis 112 PS, ab 1985 der 16V mit 129 und 139 PS im GTX, das schnellste Auto von Volkswagen seiner Zeit.
- Der Heckspoiler auf der Scheibe ab 1984, der Scala, der GT II und Sondermodelle wie der Tropic prägten das Bild der Achtziger.
- Rund 291 Tausend Stück; der Scirocco II ist seit 2011 H-Kennzeichen-fähig und heute ein Youngtimer mit eigener Szene.
Der Scirocco II war der Scirocco, den Wolfsburg selbst zeichnete. Er kam im Frühjahr 1981 mit einer runden, größeren Karosserie, aber auf der Bodengruppe des Golf I, denn der Golf II war noch nicht fertig. Karmann in Osnabrück baute ihn wieder, 11 Jahre lang, bis 1992, und der Scirocco II wurde das Coupé der Achtziger.
Was den Scirocco II ausmachte: Motoren und Sondermodelle
Welche Motoren den Scirocco II antrieben, von 60 PS bis zum 16V
Die Motoren kamen aus dem Golf: 1,3 Liter mit 60 PS, 1,6 mit 75 und 85 PS, der GTI mit 112 PS. 1985 kam der 16V mit 129 und 139 PS im GTX 16V, das schnellste Auto, das Volkswagen bis dahin gebaut hatte, mit 208 km/h. Der Heckspoiler saß ab 1984 mitten auf der Heckscheibe, ein Erkennungszeichen, das jeder kennt, der die Achtziger erlebt hat.
Welche Sondermodelle es vom Scirocco II gab
Der Scirocco II war das Auto der Sondermodelle: Scala mit 16V und Vollausstattung, GT II, White Cat in Weiß mit weißen Rädern, Tropic in Grün und Schwarz, Bel Air mit Leder. Rund 291 Tausend Stück entstanden, viele davon für die USA, und in Deutschland war er das Auto der Fahrschullehrer mit Anspruch, der jungen Familien und der Tuner.

Darum ist der Scirocco II heute ein Youngtimer
Seit 2011 bekommen die ersten Scirocco II das H-Kennzeichen, und die Szene wächst: 16V und Scala sind die gesuchten, die 75-PS-Wagen die günstigen, und alle sind Autos, die mit Golf-I-Technik einfach zu halten sind.
Was heute beim Scirocco II zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten, Federbeindomen, Frontblech und um die Heckklappe.
- Originalität: Der Scirocco II war das Auto der Tuner; ein unangetasteter Wagen mit Historie ist selten und wertvoll.
- 16V braucht Pflege bei Hydrostößeln und Ölversorgung; ein Fahrzeugbuch mit den Einträgen ist der beste Kaufgrund.
Der Scirocco II ist das Coupé, das die Achtziger in Erinnerung behalten haben. In der Kartei steht er neben Golf II und Corrado, der Wagen, den man haben wollte, als man ihn nicht bezahlen konnte.

Foto: kieranwhite599 · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Scirocco II fragen
Steht der Scirocco II auf dem Golf II?
Nein, auf dem Golf I. Volkswagen behielt die Bodengruppe des Golf I bei und setzte eine neue, größere Karosserie darauf; darum blieb der Scirocco II schmaler als der Golf II und fuhr bis 1992 mit der Technik von 1974.
Was ist der Scirocco GTX 16V?
Der Scirocco mit dem 1,8-Liter-16V des Golf GTI 16V, 139 PS und 208 km/h, ab 1985, der schnellste Volkswagen seiner Zeit, mit Sportsitzen, breiten Rädern und dem Heckspoiler auf der Scheibe.
Welche Sondermodelle gab es?
Den Scala mit 16V und Vollausstattung, den GT II mit 95 und 112 PS, den White Cat und den Tropic mit besonderen Lackierungen, den Bel Air mit Leder, die Achtziger liebten Sondermodelle.






