Was man über den VW Sharan wissen muss
- Der Sharan kam im Sommer 1995 als erster Van von Volkswagen, entwickelt mit Ford und gebaut mit dem Galaxy und dem SEAT Alhambra in Palmela, Portugal.
- Sieben Einzelsitze, die sich ausbauen ließen, Motoren vom 1,9 TDI mit 90 PS bis zum VR6 mit 174 und später 204 PS, Syncro und 4Motion.
- Das Facelift 2000 brachte neue Front, neues Heck, ESP und den Innenraum der Zeit; in dieser Form lief er bis 2010.
- Rund 830 Tausend Stück in 15 Jahren; die ersten Sharan sind seit 2025 H-fähig und werden zum Familien-Youngtimer.
Der Sharan war der Van, den Volkswagen nicht allein bauen wollte. Mit Ford entwickelte Wolfsburg Anfang der Neunziger einen Großraumwagen, baute für ihn ein gemeinsames Werk in Palmela bei Lissabon und stellte ihn im Sommer 1995 vor, als VW Sharan, als Ford Galaxy und ein Jahr später als SEAT Alhambra. Fünfzehn Jahre lang, bis 2010, war er der Familienwagen der Republik.
Was den Sharan ausmachte: 7 Sitze und das Facelift
Wie der Sharan 7 Sitze und einen Kofferraum unterbringt
Der Sharan hatte 7 Einzelsitze, die sich verschieben, drehen und ausbauen ließen, bis der Wagen ein Transporter war. Die Motoren kamen aus dem Passat: der 2,0 mit 115 PS, der 1,8 T mit 150, der VR6 mit 174 und ab 2000 mit 204 PS, und der TDI mit 90, 110, 115 und 130 PS, später 150, der Motor der Familien und der Taxifahrer. Allrad gab es als Syncro, ab 2000 als 4Motion.
Was das Facelift am VW Sharan änderte
2000 bekam der Sharan eine neue Front im Stil des Passat B5, ein neues Heck, ESP, Seitenairbags und den Innenraum der Zeit. In dieser Form lief er 10 weitere Jahre, bis der Sharan II 2010 kam. Rund 830 Tausend Stück entstanden, plus die Galaxy und Alhambra, die dieselben Autos waren.

Darum ist der Sharan I ein Familien-Youngtimer
Der Sharan wird gerade das, was niemand erwartet hat: ein Klassiker. Die ersten sind seit 2025 H-fähig, ein VR6 Syncro ist eine Rarität, und die Familien, die ihn 20 Jahre fuhren, haben Historien, die kein Coupé bietet.
Was heute beim VW Sharan zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten, der Heckklappe und den Schiebefenstern; Vans aus dem Norden rosten mehr.
- TDI mit belegtem Zahnriemen laufen über 400 Tausend Kilometer; der VR6 braucht Steuerketten.
- Innenraum: Sieben Sitze, Schienen, Verkleidungen. Vollständigkeit ist beim Van das halbe Auto.
Der Sharan ist das Auto, in dem eine Generation Kinder groß geworden ist. In der Kartei ist er der Youngtimer mit den längsten Urlaubsgeschichten, und ein Beweis, dass Historie auch aus Sandkasten und Skiurlaub besteht.

Foto: Kieran White · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den VW Sharan fragen
Was hat der Sharan mit dem Ford Galaxy zu tun?
Alles: Volkswagen und Ford entwickelten den Van gemeinsam und bauten ihn im gemeinsamen Werk AutoEuropa in Palmela. Der Galaxy, der Sharan und der SEAT Alhambra unterscheiden sich in Front, Heck und Ausstattung; die Technik ist Volkswagen.
Welche Motoren hat der Sharan I?
Vierzylinder-Benziner mit 115 und 150 PS, den 1,8 T, den VR6 mit 174 und ab 2000 mit 204 PS; Diesel als 1,9 TDI mit 90, 110, 115 und 130 PS, später 150 PS. Allrad als Syncro, ab 2000 als 4Motion.
Warum ist ein Sharan ein Youngtimer?
Weil die ersten 30 Jahre alt werden, weil ein Van mit 7 Sitzen und VR6 heute eine Rarität ist, und weil viele Familien ihn so lange gefahren haben, dass eine Historie da ist, die sich lohnt aufzuschreiben.







