Was man über den Renault 18 wissen muss
- Der 18 stand 1978 in Genf und löste den 9 Jahre alten 12 ab.
- Zum Start gab es 1,4 und 1,6 Liter mit 64 und 79 PS, 1979 folgte der Kombi, in Deutschland Variable genannt.
- Ab 1980 gab es den Turbo mit 1,6 Litern, zuerst 109, später 125 PS.
- Ab Herbst 1983 lief der Combi 4x4 mit einem Allradantrieb von Steyr-Daimler-Puch, ein Jahr später kam der Turbodiesel mit 88 PS.
1978 stellte Renault in Genf den Nachfolger des 12 vor: kantiger, größer, moderner gezeichnet, aber mit demselben Gedanken dahinter. Der 18 war das Auto für Familien, die ein Auto brauchten und keine Aussage. Interessant wurde er durch das, was Renault ihm über die Jahre einbaute.
Was der 18 als Grundauto war
Motor längs vorn, Frontantrieb, 1,4 und 1,6 Liter mit 64 und 79 PS zum Start. 1979 kam der Kombi, den Renault in Deutschland Variable nannte und ab 1982 Variable Combi. Ein sachliches Auto mit viel Platz, das seine Käufer über den Preis und den Kofferraum fand.
Der Turbo und der Allrad
1980 bekam der 1,6-Liter einen Lader und damit 109 PS, später 125 PS. Ab Herbst 1983 gab es den Combi 4x4 mit einem Allradantrieb aus Graz, entwickelt von Steyr-Daimler-Puch. Damit stand der 18 Jahre vor den deutschen Allradkombis in den Preislisten. 1984 kam zusätzlich der Turbodiesel mit 88 PS.
Warum man ihn heute kaum noch sieht
Der 18 war ein Gebrauchtwagen, der billig wurde und dann verschwand. Gerade die interessanten Ausführungen, Turbo und 4x4, wurden gefahren bis nichts mehr ging. Wer heute einen sucht, sucht in Frankreich länger als in Deutschland.
Daran erkennt man heute einen guten Renault 18
Schweller, Radläufe, Endspitzen, Federbeindome und beim Kombi die Heckklappe. Die Technik ist einfach, beim Turbo entscheidet die Pflege über den Lader. Ein 4x4 mit Papieren ist der Fund, ein gepflegter Saugmotor der Einstieg.
Der Renault 18 ist der Kombi, der Allrad konnte, bevor es Mode wurde.
Quellen
Was Leser über den Renault 18 fragen
Was ist der Renault 18 Turbo?
Die schnelle Ausführung ab 1980 mit aufgeladenem 1,6-Liter. Anfangs leistet sie 109 PS, später 125 PS, und beschleunigt die Limousine auf ein Niveau, das damals Sportwagen vorbehalten war. Den Lader gab es auch im Kombi, was den Turbo Break zu einem seltenen Auto macht.
Was steckt hinter dem Renault 18 4x4?
Ein zuschaltbarer Allradantrieb, den Steyr-Daimler-Puch in Graz entwickelte. Ab Herbst 1983 gab es ihn im Kombi, zusammen mit mehr Bodenfreiheit. Damit war der 18 einer der ersten Kombis mit Allrad in Europa, Jahre vor dem Audi 80 quattro Avant.
Worauf achtet man beim Kauf eines Renault 18?
Auf Rost an Schwellern, Radläufen, Endspitzen, Federbeindomen und der Heckklappe des Kombis. Die Saugmotoren sind robust, beim Turbo zählen Ölwechsel und Ladeluftführung. Teile für die Karosserie sind das Nadelöhr, Technik ist zu bekommen.


