Was man über den Renault 21 wissen muss
- Der 21 kam Anfang 1986 als Nachfolger des 18, wenige Monate später folgte der Kombi Nevada.
- Die kleinen Motoren sitzen quer, die großen längs: Renault hatte für die starken Aggregate kein passendes Quergetriebe.
- Der Nevada ist ein echter 7-Sitzer und kostete deutlich weniger als ein Citroën CX Break oder ein Peugeot 505 Kombi.
- Der 2.0 Turbo Quadra verbindet Allradantrieb mit 227 km/h Spitze.
Anfang 1986 löste der 21 den 18 ab, und Renault machte dabei etwas, das kein anderer Hersteller so durchzog: Je nach Motor liegt die Maschine quer oder längs. Wer die Haube öffnet, sieht deshalb bei 2 Wagen derselben Baureihe 2 vollkommen verschiedene Vorderwagen.
Warum der 21 technisch 2 Autos ist
Der 1,7-Liter sitzt quer, so wie es damals üblich wurde. Für die stärkeren Motoren hatte Renault kein passendes Getriebe für den Quereinbau, also blieben sie längs, mit Getriebe dahinter. Das kostete Bauraum und brachte die Werkstätten in Schwierigkeiten, für den Fahrer bleibt es unsichtbar.
Der Nevada und die 7 Plätze
Wenige Monate nach der Limousine kam der Kombi Nevada, in Großbritannien Savanna genannt. Er hat eine dritte Sitzreihe und trägt 7 Personen, zu einem Preis, der weit unter dem eines Citroën CX Break lag. Das machte ihn für Familien zur vernünftigen Wahl und hielt ihn bis Ende 1995 im Programm.
Die schnellen Ausführungen
Zur Baureihe gehören ein 2,0-Liter-Turbo und die Zwölfventiler, beide auch mit dem Allradantrieb Quadra. Der Turbo Quadra läuft 227 km/h und war damit einer der schnellsten Allradwagen seiner Zeit. Dazu kam ein Turbodiesel, der den Nevada zum Langstreckenauto machte.
Daran erkennt man heute einen guten Renault 21
Radläufe, Schweller, Endspitzen, Federbeindome und beim Nevada die Heckklappe. Die Elektrik der frühen Jahre braucht Geduld, beim Turbo zählen Lader und Ölwechsel. Ein Quadra mit Papieren und Historie ist heute die Ausnahme.
Der Renault 21 ist die Limousine, bei der die Motorlage vom Preisschild abhing.

Quellen
Was Leser über den Renault 21 fragen
Warum sitzen die Motoren im Renault 21 unterschiedlich?
Weil Renault für die stärkeren Motoren kein Getriebe für den Quereinbau hatte. Der 1,7-Liter sitzt deshalb quer, die größeren Maschinen längs. Für den Fahrer ändert das nichts, für die Werkstatt alles: 2 Autos unter einer Zahl, mit verschiedenen Vorderwagen.
Was ist ein Renault 21 Turbo Quadra?
Die Spitze der Baureihe: 2,0-Liter-Turbo, permanenter Allradantrieb und 227 km/h. Damit fuhr der 21 in derselben Liga wie ein Audi 200 quattro, zu einem deutlich kleineren Preis. Gute Exemplare sind heute selten, weil die Technik Pflege verlangt.
Was macht den Nevada besonders?
Er hat eine dritte Sitzreihe und trägt damit 7 Personen. In Großbritannien hieß er Savanna. Er blieb bis Ende 1995 im Programm, länger als die Limousine, weil Renault keinen direkten Ersatz hatte.



