Was man über den Renault 4 wissen muss
- Der R4 kam im August 1961 als Antwort auf die Ente: Frontantrieb, Heckklappe, 4 Türen, Drehstabfedern, ein Motor mit 747 ccm und 26 PS, das erste Schrägheck mit großer Klappe.
- Pierre Dreyfus wollte die Blue Jeans des Automobils: ein Auto für alle, für Bauern, Studenten und die Gendarmerie.
- Motoren von 747 bis 1108 ccm mit 26 bis 34 PS; der R4 GTL ab 1978 mit 1,1 Litern; die Lieferwagen F4 und F6, der Rodeo als Strand-Auto.
- 8,1 Millionen Stück in 33 Jahren und 28 Ländern; der letzte lief 1994 in Slowenien. Heute ist der GTL der Klassiker, der frühe R4 mit 747 ccm die Rarität.
Der Renault 4 war das Auto, das alles konnte und nichts vorgab. Pierre Dreyfus, der Chef von Renault, wollte die Blue Jeans des Automobils: ein Auto für Bauern, Studenten, Ärzte auf dem Land und die Gendarmerie. Im August 1961 kam der R4, mit Frontantrieb, 4 Türen, einer großen Heckklappe und einem Innenraum, den man mit dem Gartenschlauch reinigen konnte. 33 Jahre lang, 8,1 Millionen Mal.
Was den Renault 4 ausmachte: Technik und Idee
Diese Technik steckt im Renault 4
Der Motor saß längs vorn und trieb die Vorderräder an, der Schalthebel kam aus dem Armaturenbrett, die Revolverschaltung, die Federung waren Drehstäbe, hinten quer und hintereinander, was dem R4 links und rechts verschiedene Radstände gab. 747 ccm und 26 PS zum Start, später 845 und 956 ccm, ab 1978 der GTL mit 1,1 Litern und 34 PS. Hydraulisch gedämpft, weich gefedert, mit einer Bodenfreiheit für Feldwege.
Warum der Renault 4 ein Auto für alle war
Der R4 fuhr als F4 und F6 Lieferwagen, als Rodeo mit Kunststoffkarosserie am Strand, als Parisienne mit Korbmuster, als Gendarmerie-Wagen und als Auto des Abbé Pierre. Er wurde in 28 Ländern gebaut, zuletzt bis 1994 in Novo Mesto in Slowenien. Er war nie schön und immer richtig.

Das bleibt vom Renault 4
Der GTL ist der Klassiker, der frühe R4 mit 747 ccm die Rarität, der F4 das Auto der Szene, die ihn als Werkstattwagen fährt. Die Teile gibt es alle in Frankreich, die Technik ist Handarbeit, und ein R4 mit gesundem Rahmen ist ein Auto für immer.
Was heute beim Renault 4 zählt
- Rahmen: Längsträger, Drehstab-Aufnahmen, Bodenbleche, Schweller, der Rost des R4 sitzt unten.
- Motor ist robust; Vergaser, Zündung und die Wasserkühlung ohne Thermostat brauchen Aufmerksamkeit.
- Originalität: Sondermodelle wie Parisienne, Jogging und Clan mit Papieren sind die gesuchten.
Der R4 ist das Auto, das jeder gefahren hat, der einmal in Frankreich war. In der Kartei steht er als Klassiker ohne Anspruch, und mit Historien, die nach Feldweg riechen.

Foto: M.Peinado from Alcalá de Henares, España · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Renault 4 fragen
Warum sind die Radstände am R4 unterschiedlich?
Weil die Drehstabfedern hinten quer liegen, hintereinander: Der rechte Radstand ist 5 Zentimeter länger als der linke. Man sieht es beim Blick von der Seite, und der R4 fährt trotzdem geradeaus.
Was ist die Revolverschaltung?
Der Schalthebel kommt aus dem Armaturenbrett und läuft über dem Motor zum Getriebe vorn, ein Stock mit Knauf, der sich dreht und schiebt. Nach 5 Minuten ist er das Selbstverständlichste an diesem Auto.
Was rostet am R4?
Der Plattformrahmen, auf dem die Karosserie sitzt: die Längsträger, die Aufnahmen der Drehstäbe, die Bodenbleche und die Schweller. Dazu die Bereiche um die Scheinwerfer und die Heckklappe. Ein R4 mit gesundem Rahmen ist der Fund; Reparaturbleche gibt es alle.
