Was man über den Renault Clio der ersten Reihe wissen muss
- Der Clio kam 1990 und war der erste Renault, der einen Namen statt einer Zahl trug.
- Kurz nach dem Start wählte ihn die Fachjury zum Auto des Jahres 1991, wegen Stil, Verarbeitung, Innenraum und Ausstattung.
- Der Clio 16V von 1991 läuft 209 km/h; rund 30.000 Stück entstanden bis Frühjahr 1994.
- Der Clio Williams von 1993 hat 2,0 Liter, 150 PS und läuft 215 km/h; die Sonderserie umfasst 5.000 Wagen.
1990 stellte Renault den Nachfolger des R5 vor, und zum ersten Mal trug ein Wagen der Marke einen Namen statt einer Zahl. Der Clio wurde Auto des Jahres 1991, und die Jury begründete das mit Stil, Verarbeitung, Innenraum und einer Ausstattung, wie es sie in dieser Größe bis dahin nicht gab.
Was den Clio ausmachte
Ein Kleinwagen, der sich nicht wie ein Kleinwagen anfühlt: gute Sitze, ordentliche Materialien, viel Platz, ein Fahrwerk, das komfortabel und genau zugleich ist. Angeboten wurde er mit Motoren von 1,2 bis 1,8 Litern, dazu Diesel.
Der 16V und der Williams
1992 kam der Clio 16V, der mit 209 km/h die Schallmauer von 200 durchbrach; rund 30.000 Stück entstanden bis Frühjahr 1994. 1993 folgte der Williams mit 2,0 Litern, 150 PS und 215 km/h, als Sonderserie von 5.000 Wagen mit breiterer Spur und festerem Fahrwerk. Der Name verweist auf die Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Team Williams.
Warum er bis heute geschätzt wird
Weil er die Rechnung des R5 fortgeschrieben hat: viel Auto auf wenig Fläche, mit einem sportlichen Ausleger, den man sich leisten konnte. Der Williams gilt bis heute als einer der besten Kompaktsportler seiner Zeit.
Daran erkennt man heute einen guten Clio I
Radläufe, Schweller, Federbeindome und die hinteren Achsaufnahmen, dazu die Nadellager der Verbundlenkerachse. Bei 16V und Williams zählen Zahnriemen und Belege. Ein originaler Williams mit Nummernplakette ist inzwischen ein Sammlerstück.
Der Clio ist der Wagen, mit dem Renault von Zahlen auf Namen umgestellt hat.

Quellen
Was Leser über den Renault Clio der ersten Reihe fragen
Warum heißt der Clio nicht mehr R6 oder R7?
Weil Renault von den Zahlen zu Namen wechselte. Der Clio war der erste, danach folgten Twingo, Laguna, Mégane und Scénic. Der Wechsel sollte die Modelle unterscheidbar machen und ihnen eine eigene Persönlichkeit geben, statt sie in eine Reihe zu stellen.
Was ist ein Clio Williams?
Eine Sonderserie von 5.000 Wagen ab 1993 auf der Grundlage des Clio 16V: 2,0 Liter, 150 PS, 215 km/h, breitere Spur, festeres Fahrwerk. Der Name verweist auf die Zusammenarbeit von Renault mit dem Formel-1-Team Williams. Mit dem Rennsport hat der Wagen technisch nichts zu tun, mit Fahrspaß sehr viel.
Worauf achtet man beim Kauf eines Clio I?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Federbeindomen und den hinteren Achsaufnahmen, dazu auf die Nadellager der Verbundlenkerachse. Bei 16V und Williams zählen Zahnriemen und Belege. Ein originaler Williams mit Nummernplakette ist heute ein Sammlerstück.

