Was man über den Renault Fuego wissen muss
- Der Fuego stand im März 1980 in Genf und löste die Coupés 15 und 17 ab; der Name heißt auf Spanisch Feuer.
- Ab Modelljahr 1983 gab es die Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, erfunden von Paul Lipschutz und deshalb PLIP genannt: die erste in einem Serienauto.
- Ab September 1983 waren Bedienelemente für die Audioanlage am Lenkrad verfügbar, ebenfalls als erstes Auto.
- Die Benziner reichen von 64 bis 132 PS mit Turbo; zwischen 1980 und 1982 war der Fuego das meistverkaufte Coupé Europas.
Im März 1980 stand in Genf ein Coupé mit einem breiten schwarzen Band, das um den ganzen Wagen läuft. Der Fuego löste die Modelle 15 und 17 ab, und sein Name bedeutet auf Spanisch Feuer. Von 1980 bis 1982 war er das meistverkaufte Coupé Europas.
Worauf er beruht
Auf der Technik des Renault 18: Frontantrieb, Längsmotor, dieselben Aggregate von 64 PS bis zum Turbo mit 132 PS. Darüber sitzt eine Karosserie mit großer Heckklappe und niedrigem Luftwiderstand. Ein bezahlbares Coupé auf der Grundlage einer Familienlimousine.
Die Neuerungen
Ab Modelljahr 1983 gab es die Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, erfunden von Paul Lipschutz und deshalb PLIP genannt: die erste in einem Serienauto. Ab September 1983 kamen Bedienelemente für die Audioanlage am Lenkrad dazu, ebenfalls zum ersten Mal. Beides gehört heute zur Grundausstattung jedes Autos.
Der Turbodiesel
Der Fuego war auch als Turbodiesel zu haben und galt 1983 als das schnellste Dieselauto der Welt. Für eine Zeit, in der Diesel als lahm galten, war das ein Argument, mit dem Renault gern warb.
Daran erkennt man heute einen guten Fuego
Radläufe, Schweller, Endspitzen, Federbeindome und der Bereich um die Heckklappe, dazu Elektrik und beim Turbo der Lader. Erhaltene Wagen sind selten, weil der Fuego über Jahre ein billiger Gebrauchtwagen war.
Der Fuego ist das Coupé, in dem der Autoschlüssel das Funken gelernt hat.

Quellen
Was Leser über den Renault Fuego fragen
Was ist die PLIP-Fernbedienung?
Die erste Funkfernbedienung für eine Zentralverriegelung in einem Serienauto, ab Modelljahr 1983 im Fuego. Erfunden hat sie der Franzose Paul Lipschutz, dessen Name in der Abkürzung steckt. Was heute jeder Autoschlüssel kann, hat hier angefangen.
Worauf beruht der Fuego technisch?
Auf der Technik des Renault 18: Frontantrieb, Längsmotor, dieselben Aggregate. Darüber sitzt eine Coupé-Karosserie mit großer Heckklappe und dem breiten schwarzen Band, das um den ganzen Wagen läuft. Der Fuego ist damit ein bezahlbares Coupé auf der Grundlage einer Familienlimousine.
Worauf achtet man beim Kauf eines Fuego?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Endspitzen, Federbeindomen und dem Bereich um die Heckklappe, dazu auf die Elektrik und beim Turbo den Lader. Erhaltene Wagen sind selten, weil der Fuego ein günstiger Gebrauchtwagen war.
